© Foto by South Africa The Good News / Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"It's long time ago": Nelson Mandela und Hans Buser

Mandela zum Baselbieter Hans Buser: "Wir beide sind älter geworden!"

Der Sissacher Geschäftsmann hat Nelson Mandela als aufgebrachten Freiheitskämpfer in Ghana kennengelernt


Von Hans Buser, Gast-Autor


Der Tod Nelson Mandelas (95) berührt den Baselbieter Kaufmann und Afrikakenner Hans Buser (78) ganz besonders: Er ist als einer der ganz wenigen Schweizer dem Freiheitskämpfer, Friedensnobelpreisträger und Ex-Präsidenten Südafrikas zweimal begegnet – 1962 in Afrika und 1997 in der Schweiz. Hier sein Bericht, auch als ein Stück gelebter Afrikageschichte.


Mit Nelson Mandela ist ein Mensch gestorben, den ich in zwei völlig verschiedenen Lebenssituationen antraf: Das erste Mal war er noch ein relativ unbekannter Jurist und Freiheitskämpfer gegen das südafrikanische Apartheidsystem. Beim zweiten Mal traf ich auf den weltberühmten Ex-Sträfling, Friedensnobelpreisträger und Präsidenten der Republik Südafrika. Unsere erste Begegnung fand 1962 in Accra, der Hauptstadt Ghanas statt, wo ich als Kaufmann für die Basler Handelsgesellschaft UTC arbeitete.

Nelson Mandela war zwischen seiner ersten Verhaftung und dem Beginn des sogenannten "Rivonia-Prozesses" gegen den militärischen Arm des African National Congress (ANC) einige Monate frei. Er benutzte diese Galgenfrist für eine mehrwöchige Reise durch Afrika und die halbe Welt, um für seine Sache – für den Freiheitskampf des ANC und für den Pan Africanist Congress (PAC) – weltweite Unterstützung zu finden. Er sprach in New York mit den UNO-Vertretern, in Washington mit Kennedy-Leuten, in London mit Labour-Abgeordneten, er konferierte in Afrikas Hauptstädten mit den Führern des "befreiten Afrikas", die ihn alle empfingen und ihm Hilfe versprachen.

Die Schlinge um den Hals

So kamen Nelson Mandela und sein Kampfgenosse Oliver Tambo auch nach Accra zum damaligen "Sprachrohr" der radikalen Afrikabefreier – zu Dr. Kwame Nkrumah. Die wenigen Tage waren ausgefüllt durch Treffen mit Nkrumah und seinem Kabinett, mit den Spitzen verschiedener Parteien, den Jung-Radikalen der Regierungspartei, der linken Presse und auch mit dem Historiker Basil Davidson, dem Flüchtling aus Südafrika, der in der Ghana-Times wöchentlich feurige Leitartikel gegen das südafrikanische Regime veröffentlichte. Diese Aktivitäten gipfelten in einem "Scheinbegräbnis" des verhassten südafrikanischen Prime-Ministers Dr. H. Verword hinter dem Hotel "Ambassador" in Accra.

Zwischen all diesen Terminen fanden die Südafrikaner Zeit, bei Miss G. Marais in Tesano zum Lunch zu kommen und sich im berühmten Terrazzo-Swimmingpool abzukühlen. Diese Abkühlung war auch bitter nötig: In unserem Freundeskreis um Miss Marais – der eigentlichen "First Lady" der Nkrumah-Zeit – waren wir nicht gewohnt, in solch radikalen Tönen zu diskutieren. Hier aber argumentierten zwei Schwarze aus einer Welt des Rassenhasses, einer Welt, die in Ghana absolut unbekannt war. Sie fochten mit Worten, die in Westafrika weder ausgesprochen noch gedacht wurden: Hier sprachen offensichtlich zwei Freiheitskämpfer, die das Messer, respektive die Schlinge, an ihrem Hals spürten.

Heftige Diskussionen am Swimmingpool

Mit "let's go for a swim" versuchte unsere Gastgeberin immer wieder, die Spitze der Diskussion zu entschärfen und unseren Freundeskreis vor diesen rassistischen Ausbrüchen zu schonen. Doch die beiden blieben allein mit ihrem Anliegen. Denn niemand unter uns hatte ja die Apartheid in dieser geschilderten Grausamkeit erlebt, niemand konnte den beiden in ihrer Ohnmacht helfen, geschweige denn sie verstehen.

Und so waren wir alle erlöst, als die beiden spät abends in Kwames Gästehaus zurückfuhren. Wir waren erlöst und betroffen zugleich, betroffen über die verfahrene und beinahe ausweglose Situation in Südafrika – dies 1962! Auch der offizielle Ghana-Besuch brachte Nelson Mandela nichts ein: Kwame Nkrumahs Hände waren gebunden, waren die USA doch eben daran, ihn mit dem Bau des gigantischen Volta-Staudammprojekts zu ködern und ihn im damals wütenden Kongo-Krieg ("Katanga-Wirren") auf ihren westlichen Anti-Lumumba-Kurs zu ziehen.

Mandelas erster Staatsbesuch in der Schweiz

In einem ganz anderen Umfeld und nachdem die Geschichte Südafrika ein grundlegend anderes Gesicht gegeben hat, traf ich Nelson Mandela 35 Jahre später in der Schweiz wieder. Unterdessen hatte ich auch einige Jahre in Südafrika gearbeitet, wo es die meisten Weissen nicht fassen konnten, dass ich in Ghana gearbeitet hatte und überleben konnte. Man war noch voller Vorurteile gegen Staaten mit afrikanischer Führung. Und als ich später in die Schweiz zurückkam, konnten es viele nicht fassen, dass ich im Apartheid-Südafrika meinem Broterwerb nachgehen konnte, ohne zum Rassisten zu werden. So fand schliesslich mein Wiedersehen mit Nelson Mandela im September 1997 statt, als er der Eidgenossenschaft seinen ersten offiziellen Arbeitsbesuch als südafrikanisches Staatsoberhaupt abstattete.

"Lasst uns die Vergangenheit vergessen, lasst uns unser Land aufbauen!" Dies war einer der Kernsätze der Ansprache, die der südafrikanische Präsident am ersten Tag seines Besuchs vor Wirtschaftsführern in Zürich hielt. Dieser Satz galt den Vertretern einer Wirtschaft, die noch vor wenigen Jahren die weisse Apartheidregierung unterstützt hatten und sich damals kaum vorstellen konnten - und auch nicht vorstellen wollten -, dass Südafrika je einmal vom "linken" ANC und einem schwarzen Präsidenten regiert werden würde! In Bern wurde Mandela am folgenden Tag vom Bundesrat empfangen und abends vom diplomatischen Corps gefeiert. Am nächsten Tag reiste er weiter nach Lausanne, um beim olympischen Komitee die Kandidatur seines Landes für die Sommerspiele im Jahre 2004 zu unterstützen.

Wiedersehen zweier gesetzter Herren

Über dieses gedrängte Programm berichteten die Medien landesweit in allen Details. Aber die Journalisten waren nicht immer dabei, so zum Beispiel am Donnerstagmorgen, dem 4. September 1997. Denn da waren sie dem Präsidenten nach Lausanne vorausgefahren, um ihn bei seiner Ankunft im olympischen Büro empfangen und filmen zu können. Deshalb habe ich hier das Privileg, über diesen Donnerstagmorgen im Festsaal des Hotel Bellevue in Bern zu berichten.

Ungefähr 25 Personen, vor allem Angestellte der südafrikanischen Botschaft in Bern, warteten schon bald eine halbe Stunde auf den Präsidenten. Endlich betrat er zusammen mit der Botschafterin Mrs. Ruth Mompati den Saal. Weil ich zufällig gerade bei der Türe stand, wurde ich dem Präsidenten als erster vorgestellt: "Nelson, that's Mr. Buser whom you met in Ghana in 1962 when you went to see Kwame Nkrumah!" Der Präsident, offenbar vororientiert, begrüsste mich, hielt meine Hand und sagte, er möge sich an unseren gemeinsamen Lunch in Accra bei Miss Marais zwar erinnern, aber nicht mehr an einzelne Personen. Er habe mich nicht wiedererkannt. Dann lächelte er: "You know it's a long time ago and we have both grown old!" ("Weisst du, das ist schon lange her – und wir beide sind wohl etwas älter geworden.")

Mandela beim Fotoknipsen: "I warn you!"

Da Nelson Mandela den Wunsch geäussert hatte, alle Angestellten der Botschaft in Bern im privaten Rahmen kennen zu lernen, wurden ihm jetzt sämtliche Anwesenden einzeln vorgestellt. Den jungen Damen und Mitarbeiterinnen der Botschaft tat er sogar den Gefallen, sich mit ihnen fotografieren zu lassen - ohne Blitzlicht, wie das in einer Presse-Mitteilung der Botschaft gewünscht worden war. Er scherzte: "I warn you, don't publish these pictures, otherwise the young men of Bern will be jealous!" ("Ich warne euch: Publiziert ja nicht diese Bilder, sonst werden die jungen Männer Berns noch eifersüchtig!")

Man trank dann Kaffee oder Orangensaft, plauderte ungezwungen, lernte
Leute aus dem Begleittross des Präsidenten kennen, die Vize-Handelsministerin, den persönlichen Berater, ein Mitglied der Flugbesatzung. Man beobachtete Sicherheitspolizisten in Zivil, die sich bemühten, immer in der Nähe des Präsidenten zu sein und trotzdem ja nicht aufzufallen. Die Stimmung war festlich. Irgendwie hatten wir das Gefühl, die Persönlichkeit Mandelas fülle den ganzen Raum. Das Leuchten in diesem weisen alten Gesicht, diese Ausstrahlung, das stete Lächeln in seinen Augen - ich werde diese meine zweite Begegnung mit Nelson Mandela nie vergessen!

"Soweto", das Gemälde des Theo Gerber

Allen Anwesenden war ein riesiges Wandbild aufgefallen, das an der einen Wand des Bellevue-Saals hing. Öl auf Leinwand, in grellen kräftigen Farben, blutrote Flächen ins Schwarze übergehend, aufwühlende Konturen, angsteinflössende Kombinationen, der Gesamteindruck: Ein schreiendes Chaos. "Soweto" hiess das Bild, gemalt von Theo Gerber, einem Schweizer Kunstmaler. "Dieses Gemälde ist nicht eine anekdotenhafte Darstellung von Soweto, sondern es soll die Wut eines Malers ausdrücken", schrieb Gerber im Mai 1987 nach Vollendung seines Werkes. Gerber hatte mehrere Jahre in Soweto gearbeitet, hatte junge begabte Künstler gefördert, sie unterrichtet und an französische Kunstakademien geschickt.

Und dann, an diesem 4. September 1997, wollte Gerber das Bild dem Volk von Südafrika schenken – aber er lag totkrank in Südfrankreich. An seiner Stelle übergab deshalb Erica Steiner aus Küsnacht Präsident Mandela das Kunstwerk. Sie sprach mit den Worten von Theo Gerber, von seiner Freude über die Befreiung Südafrikas.

Er, Theo, wisse, dass er nicht vergebens geträumt habe, dass aber die Kraft seiner Gedanken in diesem Bild allein nicht genügt hätten, die Leute von Soweto zu befreien. Doch heute sei er voller Freude, "dass Sie, Nelson Mandela, hier in Bern sind, um dieses Bild zu empfangen". Das afrikanische Staatsoberhaupt dankte herzlich und im Namen aller Südafrikaner und Südafrikanerinnen. Mandela bedauerte sehr, dass Gerber, der so vielen geholfen hatte, nicht anwesend sein könne. Er hoffe aber auf dessen baldige Genesung, schloss der grosse Afrikaner mit seinem Wunsch die rührende  Begegnung.

Allerdings war des Präsidenten Wunsch vergebens: Theo Gerber starb wenige Wochen später, am 19. Okt. 1997, in seinem 70. Lebensjahr. Nun ist ihm jener Mann nachgefolgt, der Afrika und der Welt so eindrucksvoll vorgeführt hat, was gelebte Menschlichkeit ist.

6. Dezember 2013

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Jans setzt seinen ersten
Basler Klima-Akzent

4. August 2021

Die Stadt Basel bewirbt sich für den

"European Green Capital Award".


Nicole Hoffmeister-Kraut
macht in Basel Dampf

23. Juli 2021

Baden-württembergische Ministerin
wirbt für Schweizer Europa-Annäherung.


Reaktionen

Was sagt Jans? Wo ist
sein "Klima-Departement"?

15. Juli 2021

Peter Knechtli über Klima-Management
im Sprühregen der Basler Lokalpolitik.


"Agro-Gentechnik war bisher
ein phänomenaler Misserfolg"

5. Juli 2021

Florianne Koechlin wirbt in ihrem neuen
Buch für eine Natürliche Landwirtschaft.


Bundesgesetz: mit Millionen
gegen die Medienvielfalt

30. Juni 2021

Onlinemedien-Förderung: Peter Knechtli
über Alternativen zur Subvention.


Reaktionen

Wettbewerbs-Kommission
ermittelt gegen Deponie "Höli"

8. Juni 2021

Verdacht des Marktmissbrauchs gegen
Betreiber des Liestaler Lagerplatzes.


Ein System mit
Rundum-Profitgarantie

5. Juni 2021

Peter Knechtli: Der Leitartikel nach dem Gerichtsurteil in der ZAK-Affäre.


Reaktionen

Post: Massiver Abbau bei
der Briefkasten-Leerung

4. Juni 2021

Am Nachmittag eingeworfene A-Post bleibt
einen Tag in der gelben Box liegen.


Reaktionen

ZAK-Strafprozess: Weber
und Keller schwiegen

2. Juni 2021

Ungetreue Amtsführung: Staatsanwalt fordert zwölf Monate für den Regierungsrat.


Umgeleiteter Rhein,
ausgeräumter Andreasplatz

19. Mai 2021

Nicht realisierte Visionen und Projekte
aus der Basler Planungsgeschichte.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Veranstaltungs-Hinweis


www.lightevents.ch
Kurse / Promotion / Sportevents


Inline-Skating Juli-Oktober

Montag und Donnerstag von 17.30-19.00h
Grün 80 – Treffpunkt Rest. Seegarten
Kosten für 2 Abende CHF 90.00


Nordic-Walking Kurse Juli-November

Montag und Donnerstag von 10.00-11.30h
Grün 80 – Treffpunkt Rest. Seegarten
Kosten für 2 Tage CHF 90.00
 

Bitte um eine verbindliche Anmeldung!
 

061 321 46 55 / 079 279 14 35

martin.lichtenthalergmx.ch
 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Lieferwagenlenker musste mit unbekannten Verletzungen ins Spital überführt werden."

Kantonspolizei Aargau
in einer Medienmitteilung
vom 16. Juli 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Was ausgedeutscht bedeutet: Man nahm mal an, dass er Verletzungen haben könnte.

RückSpiegel


Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.