© Foto by Jacob Landschaftsarchitekten
"Deutliches Zeichen": Visualisierung, Bahnhofpassage (rechts)

Volk kann über Grün-Oase über den Basler Bahn-Perrons entscheiden

Das Projekt eines "Central Parks" erfährt überparteiliche Sympathie: Heute wurden die Volksinitiative eingereicht


Von Monika Jäggi


Über den Geleisen zwischen dem Basler Bahnhof SBB und der Margarethenbrücke soll ein durchlässiger Park entstehen. Die Unterschriften einer Volksinitiaitve für das Projekt "Central Park Basel" wurden heute Mittwoch eingereicht. Die Abstimmung soll nach Meinung der Initianten noch dieses Jahr stattfinden.


Basel braucht einen Central Park. Das ist die Forderung des Initiativkomitees "Central Park Basel" und von weiteren 3'700 Personen, welche die Initiative unterzeichnet haben. Sie wollen, dass über den Geleisen des Bahnhofs ein neuer Grün- und Freiraum, der "Central Park Basel" (CPB), gebaut wird. Die Unterschriften sind in der Rekordzeit von sechs Wochen zusammengekommen. "Damit hat die Bevölkerung ein deutliches Zeichen gegeben, dass sie den Park wünscht", sagt Donald Jacob vom Landschaftsarchitekturbüro Jacob Planung in Basel. Er ist Initiator der Initiative und Planer des CPB.

Hinter dem Begehren steht aber auch ein politisch breit abgestütztes Komitee – von den Grünen über die SP und die CVP bis zu FDP und SVP. Auch der Gewerbeverband, der WWF, der VCS und die Quartierkoordination Gundelingen sind mit von der Partie.

Prädestiniert für Grünfläche

Kernstück des Projekts ist die Überdachung der Geleise beim Elsässerbahnhof zwischen Bahnhofspasserelle und Margarethenbrücke mit einer Tragkonstruktion. Damit könnte auf einer Fläche von 30'000 Quadratmetern ein Grün- und Freiraum realisiert werden, ein öffentlicher Raum mit hoher Aufenhaltsqualität, neuen Fussverbindungen, einem Veloweg und neuen Perronzugängen. "Der Ort ist prädestiniert für eine Grünfläche. Die Stadt kann nicht weiter nach aussen wachsen und Grünflächen gibt es im Gundeldingerquartier zu wenig", erklärte Jacob gegenüber OnlineReports. Eine Randbebauung mit Wohn- und Gewerbenutzung auf Gundeldingerseite ergänzt das Projekt.

Ein "Central Park Basel" hat auch einen historischen Bezug: Durch den Bau des Centralbahnhofs 1902 wurde die Anlage um 2,7 Meter gesenkt und die Innenstadt vom Gundeldingerquartier durch einen Graben getrennt. Mit der durchquerbaren Dachlandschaft des CPB würde das Gleisfeld auf dem ursprünglichen Niveau passierbar und das Gundelingerquartier somit besser mit der Stadt verbunden. Heute passieren täglich 130'000 Personen den Bahnhof Basel, die Passerelle wird zu Stosszeiten zum Stau- und Kollisionsraum. Die Prognose sagt für die nächsten zehn Jahre eine Zunahme der Bahnhofnutzer von 30 Prozent voraus. Die neue Freifläche würde auch die Passerelle entlasten.

Kanton: "Keine gute Idee"

Der Kanton hingegen lehnte das Projekt bis jetzt ab mit der Begründung, dass angesichts der steigenden Nachfrage im Bahnverkehr eine Überdachung mit Dachstützen einen Ausbau des Bahnhofs im Bereich der Gleisanlagen erschweren oder verhindern würde.

Auch noch heute findet der Kanton den CPB "keine gute Idee", wie Marc Keller, Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements, heute Mittwochmorgen gegenüber OnlineReports erklärte. "Für das Areal ist die SBB zuständig, wir können nicht einfach ihren Boden verplanen. Ausserdem stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht. Dieser Park käme viel zu teuer. Vor allem ist unklar, wie Fussgänger und Velofahrer via den Park überhaupt bei der Markthalle ankommen sollen, da ist zwischen Elsässertor und französischem Bahnhof kein Platz. Wie geht es da weiter?" Allerdings so Keller, anerkenne der Kanton, dass die Verbindung zwischen Gundeli und Stadt mangelhaft sei, der CPA aber nicht die Lösung dafür sein könne.

SBB äusserte sich positiv

Als weiteres Argument gegen den Park führte das Departement an, dass das Projekt nicht im Freiraumkonzept Basel enthalten sei. Eine begrünte Platte, die nur den urbanen Raum erweitere, nicht aber den natürlichen Freiraum, entspreche nicht den Ansprüchen des Freiraumkonzeptes Basel.

Noch 2007 äusserten sich die SBB wohlwollend gegenüber dem Projekt. Sie forderte vom Kanton eine positive Haltung zum Projekt, den Nachweis, dass eine Parküberbauung an diesem sensiblen Ort einem Bedürfnis entspreche und dass das Projekt als Teil der Stadtentwicklung angesehen wird. "Geschehen ist nichts", ärgert sich Jacob, der auch nach siebenjähriger Planungs- und Lobbyarbeit, nach über 6'000 geleisteten Arbeitsstunden und 200 Präsentationen nicht aufgibt.

Allerdings lehnte die SBB das Projekt 2009 definitiv ab und bekräftigte dies mit einem Brief an das Initiativkomitee im Januar dieses Jahres. Grund: Die Überdeckung der Bahnlinien behindere die Gleis- und Perronerweiterung. Zurzeit laufen nun bei der SBB Studien zur Prüfung einer neuen Passerelle oder einer Personenunterführung – ohne dass der CPB miteinbezogen wurde. Für Parkmacher Jacob ist das Verhinderungspolitik: "Damit muss jetzt Schluss sein, es hat genügend Platz zum Erweitern auf der Gundeldingerseite."

Machbarkeitsstudie jetzt

Wie die Initianten ausführen, suchen sie es nun die direkte Partnerschaft mit dem Kanton, damit die Machbarkeit und die Kosten konkret geklärt werden können. Als erstes soll eine Machbarkeitsstudie mit Testplanungen in Auftrag gegeben werden. Idealerweise sollte sie der Grosse Rat so schnell wie möglich bewilligen, damit den Stimmbürgern bis im Herbst – die Initianten hoffen bis dann auf eine Abstimmung – eine Entscheidungsgrundlage über die technische Machbarkeit und die Kosten zur Verfügung steht. Diese werden vom Kanton auf 150 bis 300 Millionen Franken geschätzt. Für Jacob ist klar, dass ein Teil des Parks aus dem Mehrwertabgabefonds der Stadt Basel finanziert werden soll (siehe Box unten).

Ein neuer Park über den Gleisen des Bahnhof SBB wäre ein Novum in Basel, in einer Stadt, der es an Grün- und Freiflächen mangelt. Dort, wo es diese gibt, werden sie im Zuge des verdichteten Bauens bevorzugt überbaut. Heute braucht es deshalb innovative planerische Ansätze, um Orte für neue Grünräume zu finden.

Das Parkprojekt kann in diesem Zusammenhang auch als eine Chance für Basel verstanden werden. Angesichts der komplizierten Ausgangslage scheint es jedoch fraglich, ob es je dazu kommen wird. Trotzdem bleibt Jacob optimistisch: "Bei der Bevölkerung findet ein Umdenken statt. Es geht nicht mehr nur um den Central Park Basel, sondern darum, alte Strukturen und Denkweisen aufzubrechen und neue Bauweisen zuzulassen." Laufend würden sich neue Organisationen und Politiker der Initiative anschliessen.

8. Februar 2012


Mehrwertabgabefonds: Geld für Grünräume


mj. Die Mehrwertabgabe wird dann fällig, wenn bei Bauprojekten die gesetzliche Ausnutzungsziffer überschritten wird oder das Grundstück durch eine Umzonung an Wert gewinnt. Die Idee dahinter: Das verdichtete Bauen auf Grundstücken in der Stadt Basel ist nur dann zu rechtfertigen, wenn anderswo ein Ausgleich mit zusätzlichen Grünflächen geschaffen wird.

Die Abgabe beträgt 50 Prozent des Mehrwertes. Diese fliesst in den zweckgebundenen Mehrtwertabgabefonds, der nur zur Einrichtung und Verbesserung öffentlicher Grünanlagen angezapft werden kann. Von 2000 bis 2009 wurden durch die Mehrwertabgabe im Kanton rund 54,9 Millionen Franken eingenommen. Für die Fondseinnahmen sind das Hochbau- und Planungsamt sowie das Bauinspektorat zuständig. Für die Ausgaben und die Ausarbeitung der Projekte ist die Stadtgärtnerei verantwortlich.


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"Eine Gleiswunde mitten in der Stadt"

Ich stütze die Formulierung von Herrn Ensner absolut und kann die Einwände von Herrn Spycher nicht begreifen. Verdichtetes Wohnen trägt nicht unbedingt zur Lebensqualität in einer Stadt bei. In ausgewogenem Masse muss auch für Grün- und Freiflächen gesorgt werden. Die Stadtgärtnerei macht eine sehr gute Arbeit mit der Pflege der Grünflächen; hier im Gundeli sind wir mit den Zuständigen in wiederkehrendem Kontakt, was alle Frei- und Spielflächen anbelangt. Jedoch eine Gleiswunde mitten in der Stadt kann nicht überzeugend als urban, schön, attraktiv oder was auch immer verkauft werden! Und wie Herr Ensner schrieb: Lieber einen Park mit Lebensqualität, als einen Tunnel für Mehrverkehr!

 

Wenn Herr Spycher meint, diesen Park über den Geleisen würde niemand benutzen, ist er auf dem Holzweg. Ich bin absolut überzeugt davon, dass innert kürzester Zeit der Park von der Bevölkerung benützt würde, er würde die Passerelle entlasten, Basel Süd endlich mal für FussgängerInnen intelligent an die Stadt anbinden und den Kunden der SBB einen attraktiven Umsteigeort anbieten, Abgesehen davon wäre eine solche Gleisüberdeckung wohl eine der schönsten Visitenkarten von Basel für ankommende Gäste aus aller Welt.


Beatrice Isler, Präsidentin Neutraler Quartierverein Gundeldingen Vorstand Quartierkoordination Gundeldingen CVP Frauen, Basel




"Und schon kommen sie wieder, all die Ämter ..."

Und schon kommen sie wieder, all die Ämter, Regierungsstellen, Architekten und Planer , die alles nicht gut oder unmöglich oder zu teuer finden, was nicht von ihnen selber kommt. Nach dem alten Motto: "wenn das so gut wäre, hätten wir das schon lange selber erfunden" bzw.: "Wenn wir das nicht selber erfunden haben, kann es ja auch nicht gut sein !".

 

Überlegen wir doch mal: da ist eine (Vor-)Stadt von ca. 25’000 Einwohnern, die von Ihrem "Zentrum" durch einen Eisenbahngraben und die Einfädelung des ungeliebten Autobahn- Verkehrsabflusses getrennt wird. Und deren einzige Verbindung mit ihrem "Zentrum" nur gerade aus drei äusserst unattraktiven Bahnüberführungsbrücken und einer chronisch verstopften Kommerz-Passerelle besteht. Sogar der ÖV muss sich da durch zwängen. Das kommt mir vor, wie seinerzeit die alten Stadtmauern, mit Stadttoren, die sogar nachts geschlossen wurden, um das "Gesindel" draussen zu behalten. Lasst doch endlich zu, darüber ernsthaft zu diskutieren, wie diese Mauern geschleift und die Gräben zugeschüttet werden können. Zum Beispiel mit einem Central Park "Deckel"!

 

Ich vermute auch stark, dass dieser "teure" Park günstiger würde, als der "von oben" erfundene Gundeli Tunnel.

 

Wer übrigens die Augen aufmacht, sieht von der heutigen zu engen Passerelle aus, dass schon die jetzigen Perrondächer nur aus blankem Blech sind, während die Stadt Subventionen auszahlt für private Dachbegrünungen.


Peter Ensner, Basel-Gundeldingen




"Es würde der teuerste Stadtpark"

In den 70-er Jahren wurde es "Mode" Vorschläge für die Überbauung von Bahnarealen zu präsentieren. Aus ökonomischen Gründen wurde kaum ein Vorschlag (und wenn, in kleinen Teilen!) umgesetzt. Für welche Nutzer sollte der Stadtpark eigentlich sein? Es ist zu vermuten es würde der teuerste Stadtpark, den niemand dann benutzt.

 

Das Geld, das die Abstimmungskampagne verschlingt, wäre besser angelegt, wenn damit die vorhandenen Parks gepflegt würden. Eine Idee vermag ich hinter dem Vorschlag für einen "Central Park" nicht zu erkennen!

 

Wenn schon eine Überdachung des Bahnareals in der vorgeschlagen Grössenordnung gebaut werden sollte, dann als Basis für ein Hochbaus-Cluster, im Sinne einer Verdichtung der Stadt nach innen. Wohnen und Arbeiten am Bahnhof, hiesse dann der Titel des Bebauungs-Vorschlages!


Ernst Spycher, Architekt, Basel




"Wo Grünflächen, da die Spekulanten"

Dieses Projekt ist in Basel ein gefährliches Unterfangen. In Basel gilt folgende Bauregel: Wo ein Schrebergarten (Familiengarten) oder sonst eine schöne Grünfläche ist, wird bald das Tummelfeld für Bauspekulanten. Und sie werden teure Wohnungen bauen für sogenannte gute Steuerzahler.


Ernst Brunner, Birsfelden



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"Denkmalschutz war Grund des Abbruchs"

Basler Zeitung / Tamedia
Zwischentitel
vom 26. August 2022
über Bundesrat Alain Bersets
privaten Antennen-Kampf
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Keine Sorge, es ging bloss um den Verfahrensabbruch.

RückSpiegel


In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.