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"Ich hätte dem Job den Vorrang gegeben": Sven Inäbnit.

Roche kündigt Sven Inäbnit und stellt ihn frei

Der Baselbieter FDP-Ständeratskandidat und Herausforderer von Maya Graf will sich ganz dem Wahlkampf widmen. Und die Chance nutzen, um unabhängig aufzutreten.


Von Jan Amsler und Alessandra Paone


Bisher ist Sven Inäbnit als Herausforderer der amtierenden Ständerätin Maya Graf noch wenig in Erscheinung getreten. Seine Website ist erst seit wenigen Tagen online. "Die heisse Phase des Wahlkampfs beginnt erst nach den Sommerferien", sagt er. Dabei hätte der Baselbieter FDP-Landrat jetzt schon Zeit, um sich voll und ganz in den Wahlkampf zu stürzen: Der 59-jährige promovierte Apotheker befindet sich seit Februar in einem gekündigten Arbeitsverhältnis und ist freigestellt.

Inäbnit war in der Geschäftsleitung der Roche Schweiz tätig. Der Pharmakonzern hat ihn von seinen Aufgaben entbunden, der Vertrag gilt noch bis Ende Januar des kommenden Jahres.

Grund sei eine interne Reorganisation, die auch seine Abteilung betreffe, bestätigt Inäbnit im Gespräch mit OnlineReports. Wie sehr diese Umstrukturierung mit der Krise zu tun hat, in der sich Roche derzeit befindet, ist unklar. Das Unternehmen kämpft jedenfalls mit sinkendem Umsatz und Flops in der Medikamentenforschung, wie die "Basler Zeitung" am Donnerstag schreibt. Zudem finde der neue Konzernchef Thomas Schinecker "kaum Beachtung".

 

Trägt "Pharma-DNA" in sich

 

Inäbnit sieht seine aktuelle Situation als Chance, um einen von Roche und der Pharmabranche unabhängigen Wahlkampf bestreiten zu können. "Selbst wenn ich als Apotheker auch die Pharma-DNA in mir trage", sagt der FDP-Politiker.

Wenn auch nicht ganz vergleichbar, erinnert die Situation doch an Thomi Jourdan. Der neue EVP-Regierungsrat ging im Wahlkampf aufs Ganze. Er beendete seine Tätigkeit als Geschäftsführer eines Immobilienunternehmens mit rund dreissig Mitarbeitenden – und zwar unabhängig vom Wahlausgang. Sein Plan ging auf.

Jourdan hatte "Vertrauen ins Leben", wie er es in einem früheren Interview mit OnlineReports formulierte: "Ich sagte mir: Wenn es nicht das ist, dann kommt etwas anderes. Ich wusste, es wird so oder so gut." Auch Inäbnit möchte sich im Moment keine Gedanken über seine berufliche Zukunft machen. Ihm sind die Hände gebunden – als Ständeratskandidat kann er sich schlecht um eine neue Stelle bemühen. Und ausserdem findet er, dass das Ständeratsmandat fast ein Vollzeitjob ist. Inäbnit sagt denn auch klar: "Wäre mir nicht gekündigt worden, hätte ich nicht kandidieren können. Ich hätte dem Job den Vorrang gegeben."

 

Graf: Keine Zeit für Beruf

 

Maya Graf teilt die Meinung, dass als Ständeratsmitglied nicht mehr viel Platz für eine berufliche Tätigkeit bleibt. Das Pensum in Bundesbern betrage "mehr als 100 Prozent".

Die Grüne hat Einsitz in fünf Kommissionen. Zudem gehört sie der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) an, die die Notfusion zwischen der Credit Suisse und der UBS durchleuchtet. "Wenn man dieses Amt seriös ausüben will, muss man es hauptberuflich tun", fasst Graf zusammen.

Die Juristinnen und Juristen im Ständerat seien noch am ehesten berufstätig, weil sie ihre Arbeitslast oft flexibel bestimmen könnten, sagt Graf. Ansonsten beschränkten sich die Ratskolleginnen und -kollegen vor allem auf Mandate in strategischen Gremien. So macht es auch Graf: Sie engagiert sich nebenamtlich in Stiftungsräten und Vorständen von Nichtregierungsorganisationen.

 

Regierungsamt als Plan B?

 

Trotz der hohen zeitlichen Belastung in der Parlamentsarbeit sprechen sich sowohl Graf als auch Inäbnit für das Milizsystem aus und stellen dieses nicht grundsätzlich infrage. Beide betonen, wie wichtig eine enge Beziehung zur Gesellschaft sei.

Inäbnit will sich im Fall einer Wahl ebenfalls eine Nebenbeschäftigung suchen. Er könne sich etwa vorstellen, in einem kleinen Pensum als Berater tätig zu sein und seine Industrie-Erfahrung einzubringen.

Entscheidet sich die Baselbieter Stimmbevölkerung am 22. Oktober erneut für Maya Graf, bleibt Inäbnit immerhin das Landratsamt. Oder er bewirbt sich für die Nachfolge von Parteikollegin Monica Gschwind im Baselbieter Regierungsrat. In Politkreisen kursiert die Spekulation, die Bildungsdirektorin könnte vorzeitig zurücktreten. "Die Frage stellt sich dann, wenn es so weit ist", sagt Inäbnit bloss. Er lasse die Dinge auf sich zukommen – jetzt sei die Ständeratskandidatur sein Fokus und Streben.

27. Juli 2023

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"Basler Bauern kämpfen gegen den Dauerregen"

BaZ
in einem Titel
im Regionalteil
am 16. Juli 2024
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Zürcher Blattmacher kämpfen für die Kantonsfusion.

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Die bz nimmt die OnlineReports-Recherche über den Kunst-Coup der Stiftung Im Obersteg auf.

Die bz vermeldet den Tod von Aurel Schmidt und bezieht sich dabei auf OnlineReports.

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

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In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

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Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

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Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

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In einem Satz


Der Basler Rechtsanwalt und Baurechtsexperte Daniel Gebhardt wird neuer Verwaltungsratspräsident der Rhystadt AG, der grössten Eigentümerin auf dem Klybeck-Areal. 

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Sarah Mehler folgt am
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Markus Jordi,
langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.

Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.