© Fotos by Monika Jäggi, OnlineReports.ch
"Weil es sonnig ist": "Werkstatt"-Ergebnis St. Johanngsring/Mittlere Strasse

Vom sinnlichen Leben auf dem Platz, der einmal eine Kreuzung war

St. Johannsring/Mittlere Strasse: Das ist baselstädtische Stadtentwicklung auf vorbildliche Art


Von Monika Jäggi


In einen geplanten "Boulevard Claragraben" investierte der Kanton Basel-Stadt 4,7 Millionen Franken, in die Aufwertung der Quartier-Kreuzung Mittlere Strasse / St. Johanns-Ring ein Bruchteil davon. Doch während die Clarastrasse verödete, entwickelte sich die Kreuzung zum trendigen Treffpunkt: vorbildliche Stadtentwicklung im Kleinen.


Als Erstes stellte sie ein Holzbänkli raus – ein Ort, wo sich Menschen setzen können. Sie nannte es "Generationenbänkli". "Ich wollte einen Ort schaffen, wo sich Leute begegnen können", erinnert sich Andrea Neuroni. Heute, 16 Jahre nach der Eröffnung ihres Coiffeur-Salons "Hairy Coo", steht bereits das dritte Bänkli vor dem grossen Schaufenster ihres Geschäfts: "Morgens sind es ältere Leute, die eine Pause brauchen, Mittags picknicken hier oft Studenten", erzählt sie von ihren Beobachtungen. Besonders im Frühling und Herbst sei das Bänkli begehrt, "weil es sonnig ist".

Es ist angenehm, auf der besonnten Seite der Mittleren Strasse zu flanieren. Das grosse Schaufenster ist, mit seiner für einen Coiffeur-Laden unüblichen Ausstattung, ein Hingucker: Farbige Kindersocken baumeln von Leinen, Kinderkleider und -bücher oder auch mal Spielzeuge aus Holz, liegen bunt arrangiert und zum Greifen nah am Fenster. Keine Werbeauftritte also. Darauf verzichtet die Coiffeuse bewusst. "Die beste Werbung sind zufriedene Kundinnen", lacht sie.

Nebenan lockt ein weiteres, attraktives Angebot: der bunte Frühlingsstrauss im Schaufenster des Blumengeschäfts "La Vie en Rose". Bettina Scheer hat das Geschäft vor zweieinhalb Jahren übernommen: "Die Kunden kommen aus der ganzen Nachbarschaft", sagt sie, da wird das Gespräch mit der Journalistin auch schon unterbrochen. Ein älterer Herr tritt ein, wünscht eine "wunderschöne" Rose, schaut zum Fenster hinaus und kommentiert: "Da läuft der Hunkeler vorbei." Aha, man kennt sich also im Quartier, Hansjürg Schneider, den Autor der Hunkeler-Krimi-Bücher.

Die verkehrsberuhgte Quartier-Kreuzung

Von ihrem Geschäft aus geht der Blick zwischen Blumengestecken und über kreativ arrangierte Basilikum- und Rosmarintöpfchen auf die Kreuzung. Diese ist schnell beschrieben: St. Johanns-Ring trifft auf Mittlere Strasse. An den Strassenecken stehen beidseitig Bäume, Baumpatenschaften sorgen für blühende Baumscheiben. Bauliche Massnahmen – ausladende Trottoirs und Aufpflästerungen – eine perfekt verkehrsberuhigte Kreuzung. An der einen Ecke sind, zwischen Bambus und Palmen in Kübeln, Stühle und Tische aufgestellt, ein paar Schritte gegenüber liegen Coiffeur- und Blumenladen sowie eine Vinothek.

In der vierten Ecke plätschert der Wanderbrunnen der, 1844 erschaffen, auch schon vor der Clarakirche aufgestellt wurde und seit 1955 an seinem heutigen Standort steht. Die drei verschmierten Bänke und das grüne Absperrband, das wohl den Spielplatz der Kindertagestätte "Spatzennest" vor Blicken schützen soll, sind jedoch keine Hingucker – im Gegensatz zu den prächtigen historischen Häusern mit ihren Schaufensterfronten, die die Kreuzung einrahmen.

Die Folgen der "Werkstadt Basel"

Schnitt und Blick zurück in die späten neunziger Jahre: Es ist die Zeit der "Werkstadt Basel". Ziel des kantonalen Stadtentwicklungs-Programms ist es, die in die Vororte geflohenen Städter, vor allem aber ihre Steuern, mit einer attraktiven Quartier- und Stadtentwicklung zurückzuholen. Kernstück der Aktion sind die Konsens-Konferenzen. Darin erarbeiten Quartierbewohner einen Forderungs- und Massnahmen-Katalog für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität in ihren Nachbarschaften.

Kritikpunkte für das St. Johanns-Quartier sind der Mangel an öffentlichen Begegnungsräumen und Grünflächen, die Dominanz des Autos im öffentlichen Raum sowie das Fehlen sicherer und attraktiver Verbindungswege für Nichtmotorisierte. Die Kreuzung Mittlere Strasse / St. Johanns-Ring wird ausgewählt, dies zu ändern. Mit der Umgestaltung des Strassenraums, durch Begrünung und die Einführung der "Tempo 30"-Zone soll ein Platz für das Quartier geschaffen werden.

Heute eine Piazza

Einiges hat sich seither verändert – die Forderungen von damals haben sich weitgehend erfüllt. Die Kreuzung wurde zum Platz, fast schon zur Piazza mit südländischem Flair. Heute hält sich dort internationales Publikum auf. Arabisch, Portugiesisch, Italienisch, Englisch, ab und zu auch Deutsch oder Schweizerdeutsch sind zu hören: Expats aus dem nahen Biozentrum und der Universität, Patienten des Augenspitals, das nur einen Steinwurf entfernt liegt, sowie Bewohner aus dem St. Johann-Quartier treffen sich bei den Bänken im Schatten des Baums in der Brunnen-Ecke. Diese Sitzgelegenheiten sind begehrt für Kurz-Begegnungen und Mittagessen: Pizza und Thai-Food sind die Renner. Im Sommer ist der Brunnen ein beliebter Badeort für Kinder. Und die Vinothek schenkt auch mal draussen aus, der Wein wird vor dem Laden genossen.

Zum Platz wurde die Kreuzung jedoch durch die Eröffnung der "Café Bar Rosenkranz" (Bild) vor drei Jahren. Marc Rosenkranz begrünte die Allmend und belebte sie mit 40 Sitzplätzen. Mit Erfolg: "Es läuft super, die Gäste kommen sogar aus Zürich angereist", erzählt der Barkeeper. Auch das Verhältnis mit den Nachbarn sei toll: "Jung und alt schauen vorbei." Und mit dem "Spatzennest " hat er ein kleines Projekt aufgegleist: Sobald das Wetter mitspielt, werden die Kinder seine Blumen- und Baumtöpfe bemalen.

Kritikpunkt Strassengefahr

Besonders wegen der verkehrsberuhigten Lage schätzt Rosenkranz die Kreuzung jedoch als gefährlich ein. Viele Kinder aus der Nachbarschaft überquerten die Kreuzung – auch um in die zwei Kindertagesstätten, die zwischen Kreuzung und Friedensgasse liegen, zu gelangen. Die Autos, die vom Kannenfeldplatz kommen, würden, trotz "Tempo 30"-Zone, zu schnell durch die Mittlere Strasse auf die Kreuzung zu oder über diese fahren. Die Mittlere Strasse werde oft nur als Durchgangsstrasse genutzt.

Rosenkranz hat deshalb eine klare Forderung: "Die Einführung der "Tempo 20"-Zone." Er wünscht sich auch, dass die Strasse vom Kannenfeldplatz bis zur Kreuzung zur Einbahnstrasse erklärt werde. Und noch etwas ärgert ihn: Anstatt anzuhalten, weichen viele Autos einfach über das verbreiterte Trottoir aus.

Auch Blumenfrau Scheer beobachtet oft rücksichtsloses Verhalten auf der Kreuzung – Autos und Velofahrer würden den Rechtsvortritt missachteten. Eine Passantin, sie fährt jeden morgen mit dem Veloanhänger über die Kreuzung, pflichtet ihr bei: "Es ist gefährlich." Innert kurzer Zeit beobachtet auch die Journalistin brenzlige Situationen. So fahren drei Fahrräder und drei Autos, aus unterschiedlichen Richtungen kommend, gleichzeitig auf die Kreuzung. Keiner stoppt. Bis sie sich wieder entflochten haben, ist das Durcheinander komplett. Für Fussgänger gibt es kein Durchkommen.  

Mobile Stühle, Gemüsestand und ein Fest

Nicht nur der Durchgangsverkehr stört, auch die Brunnen-Ecke stösst auf Kritik. Der Brunnen sei zwar attraktiv, das grüne Band und die Bänke hingegen weniger, findet die Blumenhändlerin. Auch die erwähnte Passantin findet das grüne Absperrband "grässlich." Sie sehe lieber mehr Grün vor dem Brunnen und eine richtige Hecke, anstelle des Plastikbandes.

Es mangelt nicht an Ideen, um das Ambiente auf der Piazza aufzupeppen. Anstelle der Bänke schlägt Scheer etwas Zeitgemässeres vor: Mobile Sitzgelegenheiten, die sich um den Brunnen arrangieren lassen. Und: "Am Samstagmorgen könnte an Marktständen vor dem Brunnen Gemüse verkauft werden." Der Platz sei doch gross genug und eine Alternative zu den Kurzzeit-Parkieren, die dort immer wieder ihre Autos hinstellten. Rosenberg doppelt nach: Ihm schwebt ein Fest vor - mitten auf der Kreuzung mit Tischen und Stühlen. Die Nachbarn wären dabei, sagt er. Trotzdem winkt er ab: Der St. Johanns-Ring müsse aus Sicherheitsgründen offen bleiben.

Was wurde eigentlich aus seiner Idee, fremden Köchen seine Küche zu öffnen, wie OnlineReports berichtete? Es habe wenige Anfragen gegeben, konkret sei es nie geworden, bedauert er. "Ich bin aber noch immer offen für die Idee", sagt der täglich in seiner Café Bar anzutreffende ehemalige Ballettlehrer.

Ambiente gegen Einöde

Trotz des zeitweiligen "Verkehrs-Chaos" –  Andrea Negroni mag die lebendige Atmosphäre, die vorallem seit der Eröffnung der Café Bar herrsche. Sie macht sich Gedanken, warum der Platz hier, im Vergleich zur Clarastrasse, funktioniert. "Die Clarastrasse ist schnurgerade, sie hat nichts Verspieltes und bietet keinen Ort, wohin man sich zurückziehen könnte", sagt sie nachdenklich. Der Trend gehe dahin, dass die Kunden Einkaufs- und Verweilmöglichkeiten mit Athmosphäre suchen würden. Im Zeitalter von Recycling und Wiederverwertung seien grosse Billigläden wohl nicht mehr so gefragt. Sie betont aber, dass kleine Geschäfte auf das Entgegenkommen der Vermieter bei der Miete angewiesen seien.

Auf dieser Piazza stimmt vieles: ein fussgängerfreundliches und (fast) verkehrsberuhigtes kleines Dienstleistungszentrum mit attraktiven Schaufenstern und diversen Sitz- und Begegnungsmöglichkeiten. Man kennt sich oder lernt sich kennen – keine Spur von Anonymität in der Stadt. Und: Es ist grün und schattig, hell und einladend sonnig. Aber der Platz und seine Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft, es hat Potenzial nach oben.

Dieser Beitrag war dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.

26. Mai 2016

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"Stadtleben auf vorbildliche Weise"

Der Beitrag von Monika Jäggi zeigt sehr schön, wie sich im öffentlichen Raum auf vorbildliche Weise Stadtleben entwickeln kann. Belebte Plätze und Strassen machen den Stadtraum erst lebenswert. Dass dazu verkehrsberuhigende Massnahmen notwendig sind, ist offensichtlich. Besonders gefällt, dass auf ältere Menschen auf dem "Generationenbänkli" hingewiesen wird, deren konsumfreie Bedürfnisse  im Stadtraum sonst kaum je Beachtung finden. Mich wundert es immer wieder, wie gedankenlos Schweizer Stadtplanung an älteren Menschen vorbeigeht, die anderswo lebhaft öffentliche Plätze bevölkern.


Konstantin Bachmann, Basel




"Zu wünschen sind Stopper oder Schwellen"

Danke für den ausführlichen, gut recherchierten Bericht! Zu wünschen sind Stopper/Schwellen, die den Autofahrenden anzeigen, dass hier ein belebter Platz kommt. Und dass nicht etwa irgendwelche Piraten sich herausgenommen haben, den Platz zu "bespielen".


Heinz Weber, Basel




"Eine kleine, feine Ecke"

Welch ein schöner Bericht! Eine kleine, feine Ecke im St. Johanns-Quartier, an der ich fünf wunderschöne Jahre wohnen durfte. Macht mich grad ein weneli wehmütig.


Brigitte Löwenthal, Projektleiterin Grünplanung, Stadtgärtnerei, Basel




"Man muss nur den Mut haben"

Damit Tempovorschriften in Quartier- und Wohnstrassen eingehalten werden, gibt es ein sehr einfaches Mittel: Strassenschwellen. Deren Gestaltung kann ortsbedingt ausfallen (Verengungen der Fahrbahn mit Seitenpfosten beispielsweise, wie das in Barcelona hundertfach zu besichtigen ist, oder Metallschwellen, Pflasterschwellen usw.). Sie wirken sofort und immer.

Man kann solcherlei Einrichtungen in sehr vielen Städten in ganz Europa studieren. Und: Es braucht dazu weder Probephasen noch einen teuren Unterhalt. Man muss nur den – kleinen – Mut haben, gegen das Autolobbygeschrei anzutreten.


Alois-Karl Hürlimann, Barcelona



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