© Foto by OnlineReports.ch
"Das werden wir verhindern": Basels Bürgerliche Parteivorsitzende*

Bürgerliche suchen den Schulterschluss - und die Nähe der SVP

Freisinnige, Liberale und CVP wollen häufiger vereint gegen die links-grüne Dominanz im Stadtkanton antreten


Von Peter Knechtli


In ihrer neuen Rolle als Opposition wollen die traditionellen bürgerlichen Parteien FDP, Liberale und CVP in zentralen Fragen geschlossen auftreten. Damit wollen sie der links-grünen Dominanz Paroli bieten. Erstmals steht auch eine punktuelle Zusammenarbeit mit der SVP zur Diskussion. In Vorbereitung ist auch eine erste gemeinsame Volksinitiative.


Nach dem historischen Wahlerfolg der Rot-Grünen letzten Herbst haben sich die bürgerlichen Parteien Basels auf Initiative der Liberalen ein Strategie-Rezept verschrieben: In den zentralen Fragen wollen Freisinnige, CVP und Liberale künftig im Grossen Rat, aber auch ausserparlamentarisch die Reihen schliessen und geschlossen auftreten. Auf diese Strategie haben sich die Fraktionen und Parteivorstände in den letzten Wochen gemeinsam verständigt. Laut FDP-Präsident Urs Schweizer handelt es sich bei den Kernthemen um Finanzen, Bildung, Sicherheit und Stadtentwicklung.

Punktuell mit SVP und Aufgaben-Überpüfung

Dass sich in Basel-Stadt ein historischer Rollentausch abspielt, ist auch verschärften Äusserungen der drei Parteivorsitzenden zu entnehmen, die sich seit Anfang Februar in der Opposition befinden. Am schärfsten äusserte sich CVP-Präsident Markus Lehmann: "Der neuen Regierung unter rotgrünem Diktat muss die Regierungsfähigkeit abgesprochen werden." Rot-grün strebe einen Systemwechsel an: "Aber das werden wir zu verhindern wissen." Während die CVP sich bisher relativ dezidiert gegen eine Kooperation mit der SVP wehrte, scheint der Bann diesbezüglich zu brechen. Laut Lehmann soll die neue bürgerliche Allianz "punktuell in Sachfragen mit der SVP zusammenarbeiten". Laut Lehmann will die CVP auch mit den Evangelischen VEW eine "engere Zusammenarbeit in sachpolitischen Entscheiden" suchen. Eine Fusion allerdings stehe nicht zur Diskussion. Mit der DSP wird das Gespräch nicht gesucht: "Das ist für uns eine linke Partei", sagte die liberale Parteipräsidentin Maria Iselin.

Ein erstes grosses gemeinsames Projekt der "bürgerlichen Zusammenarbeit" kündigte Iselin an: Nach der Sommerpause wollen die drei Parteien eine bereits provisorisch verabschiedete Volksinitiative zur "generellen Aufgabenprüfung im kanton Basel-Stadt" lancieren. Ein ähnlich gelagertes Projekt steht derzeit bereits im Nachbarkanton in fortgeschrittenem Stadium. Zwar sei dieses Anliegen bereits in einem Artikel der neuen Basler Kantonsverfassung enthalten, die bei einer Annahme am 13. Juni 2006 in Kraft treten wird. "Wir wollen aber der Forderung nach Überprüfung staatlicher Aufgaben Vorschub leisten und ein Vertrödeln verhindern", sagte Iselin. Eine in Franken definierte Sparvorgabe konnte die LDP-Chefin nicht nennen.

Keine Unterstützung für SVP-Steuerinitiative

Ebenfalls verpflichteten sich die drei Parteien darauf, die CVP-Initiative zum Abzug der Krankenkassenprämien vom steuerbaren Einkommen zu unterstützen. Eine Annahme dieses Volksbegehrens hätte Steuereinnahmen-Ausfälle in Höhe von 85 Millionen Franken zur Folge. Auf Ablehnung dagegen stiess die die Steuerinitiative der SVP, die die Einkommenssteuern für natürliche Personen in zwei Schritten um je fünf Prozent reduzieren will und Ausfälle von 100 Millionen Franken verursacht. LDP-Grossrat Conradin Cramer sagte, die CVP-Initiative sei ausgewogener. Als weiteren Schwerpunkt nannte Cramer die Einführung einer Schuldenbremse auf kantonaler Ebene. Auch forderte die liberale Fraktionspräsidentin Christine Wirz-von Planta, die 235 Nationalbank-Millionen ausschliesslich zur Schuldentilgung zu verwenden, was eine jährliche Einsparung von neun Millionen Franken Schuldzinsen ergebe. Gesprochen wurde dabei von Schulden, die - unausgesprochen - unter bürgerlicher Regentschaft angehäuft wurden.

"Dem Kanton droht ein Finanzdebakel in Milliardenhöhe", glaubt CVP-Fraktionspräsident Peter Eichenberger zur Entwicklung bei der Pensionskasse für das Staatspersonal, die einen Deckungsgrad von gerade noch 72 Prozent aufweise. Bei der Erarbeitung einer mehrheitsfähigen Lösung müssten Mitarbeitende wie der Kanton zur Verantwortung gezogen werden. Dass nur Abstriche bei höher qualifizierten und bezahlten Kadern vorgenommen würden, komme nicht in Frage. Eichenberger: "Solche Umverteilungswünsche gehen in die falsche Richtung."

Baselland stärker einbinden

FDP-Fraktionspräsident Daniel Stolz forderte eine verstärkte regionale Kooperation, so eine gemeinsame Trägerschaft des Theaters Basel und des gesamten Spitalwesens. Fragezeichen setzte Stolz auch hinter die teilweise Finanzierung der "Sinfonietta" durch Basel-Stadt, nachdem das Baselbiet eine Subvention an der Urne abgelehnt hatte.

In den Einzelheiten war an der heutigen Medienorientierung kaum Neues zu erfahren. Bei Themen von geringerer Dringlichkeit könne es innerhalb der bürgerlichen "Koalition" durchaus zu abweichenden Meinungen kommen. Ebenso bestehe in Themen von hoher Priorität kein Fraktionszwang, hiess es, dennoch werde in solchen Fällen von den Grossratsfraktionen "Geschlossenheit erwartet". Geschlossenheit zeigten bei der Präsentation zumindest bereits die Exponenten der drei Parteien: Sie sassen so eng an ihren Pulten, dass weder Ränkespiele noch Ellbögeln oder gar autonome Klimmzüge möglich waren.

• Nach Meinung den Basler Jungsozialisten hat sich an den "Grundpfeilern" der drei bürgerlichen Parteien nichts verändert: "Jammern, Sparen und Steuern senken". Neu sei einzig, dass sich die Bürgerlichen der SVP weiter annähern wollen. Die Bürgerlichen hätten sich bei ihrer Inszenierung "auf die Finanzpolitik beschränkt", dagegen zu "so drängenden Herausforderungen" wie der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit oder der Integration von Sozialhilfebezügern in Berufswelt und Gesellschaft "kein Wort verloren". Nichts gesagt worden sei auch "zu zentralen Themenfeldern wie der Bildungs- Wirtschafts- Energie- und Bildungspolitik". Das Fazit der Juso: "Die Bürgerlichen machen eine Finanzpolitik, die einer reichen Minderheit, nicht aber der lohnabhängigen Mehrheit der Bevölkerung im Kanton zugute kommt."

 

* Markus Lehmann (CVP), Maria Iselin (Liberale), Urs Schweizer (FDP)

30. Juni 2005

Weiterführende Links:


REAKTIONEN

OnlineReports bat Peter Howald, den Sekretär der Basler SP, um eine Stellungnahme zur neu beschlossenen "Bürgerlichen Zusammenarbeit" in Basel-Stadt.


"Dass sich die Bürgerlichen zusammenraufen und ihre Ziele offen legen, ist positiv. Dass sie auch mit der SVP zusammenarbeiten wollen, ist hingegen peinlich und wird von den Wählenden kaum goutiert werden. Die Bürgerlichen geben ihren Mitte-Anspruch damit auf. Schade, offensichtlich setzen sie lieber auf Polarisierung als auf Zusammenarbeit. Inhaltlich kommt freilich nichts Neues. Das kennen wir - "alter Wein in alten Schläuchen". Und nach wie vor fragen wir uns, warum sie ihre Ziele nicht umgesetzt haben, als sie noch in der Mehrheit waren."


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Einfallsreichtum wird immer dürftiger"

Alle Jahre wieder – das Stück heisst: Politisches Sommertheater. Nur, die Dramaturgie wird mangels Einfallsreichtums immer dürftiger.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Worum, bitte, geht's überhaupt?"

Wunderbar. Die in der Opposition finden, der Baum brennt. Die an der Macht finden, es sei doch noch gar nichts passiert. Könnten bitte die, welche auf welcher Seite auch immer, Politik definieren, mal erzählen, worum es überhaupt geht? Where's the beef? Findet Ihr das lustig, dass die Bevölkerung an heissen Abenden gesellig in den Beizen aller Quartiere sitzt und sich mangels Anlass über alles andere unterhält, als darüber, wie es in Basel politisch weitergeht?


Urs Eberhardt, Basel




"Seriöse Politik zum langfristigen Wohle Basels"

Obwohl es sinnvoll gewesen wäre, umfassend auch über die neuen gemeinsamen Gremien, die Programm- und Kommunikationsstrukturen zu informieren und die Sprecher pro Politikbereich der Bürgerlichen Allianz zu nennen, gebührt den Bürgerlichen höchstes Lob dafür, den eminent wichtigen Schritt zueinander in nur vier Monaten last but not least, eindrücklich vollbracht zu haben. Man sollte sich diesbezüglich stets in Erinnerung rufen, dass die CVP, die FDP und die Liberalen nicht irgendwelche, vor Kurzem errichtete, hoch-heterogene, auf Extremismus und Polemik fokussierte Gruppierungen Randständiger sind. Es handelt sich bei diesen drei altehrwürdigen Parteien immerhin um jene, die diesen Staat errichteten und seit mehr als 100 Jahren ihre Traditionen pflegen. Wenn die bürgerliche Allianz schliesslich nicht ausschliesst, punktuell auch mit der EVP und der SVP zusammen zu arbeiten, sollte daraus nicht mehr und nicht weniger interpretiert werden, als dass sie keine Option auslassen wird, ihren inhaltlichen Postulaten zum Durchbruch zu verhelfen.

 

Notabene: Ihren Postulaten! Anders als Rot-Grün, wo nunmehr der linksextreme Demagoge und VPOD-Präsident Urs Müller das inhaltliche Szepter schwingt, bleibt die bürgerliche Allianz autonomer Partner ihrem höchsten Wert treu: Seriöse Politik zum objektiven, langfristigen Wohle Basels zu betreiben. Wer weiss, vielleicht werden die ehrenwerten Sozialdemokraten um Roland Stark schon bald erkennen, dass diese Art der Politik ihnen eher entspricht, als die SVP-ähnliche, rein lärmorientierte Polemik von extrem-links.


Patric C. Friedlin, Basel




"Rot-grüne Wende weit und breit nicht in Sicht"

CVP-Parteipräsident Markus Lehmann spricht rot-grün die Regierungsfähigkeit ab und beschwört einen "Systemwechsel" herauf. Was ist denn in den paar Monaten seit Antritt der neuen Regierung Alarmierendes geschehen?

 

- Das Parlament hat - mit tatkräftiger Unterstützung der CVP-Fraktion - einige unsinnige Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich zurück genommen. Parlamentarischer Alltag.

 

- Die neue Finanzdirektorin hat zwei ebenso unverbindliche wie unbedachte Âusserungen zu künftigen Verwendung der Goldreserven der Nationalbank gemacht. Eine entsprechende Motion von Urs Müller ("Basta") wird erst nach den Sommerferien im Parlament behandelt. Politische Folgen bis jetzt: Null.

 

- Der freisinnige Sicherheitsminister hat im Grossen Rat vor Sicherheitsproblemen gewarnt, falls die (noch von der bürgerlichen Mehrheit beschlossenen) Sparmassnahmen in seinem Departement weiter geführt oder gar verschärft werden sollten. Theaterdonner.

 

Das wars! Eine rot-grüne Wende ist weit und breit nicht in Sicht, alles geht mehr oder weniger seinen gewohnten Gang. Neue Mehrheit und neue Minderheit üben noch ihre ungewohnten Rollen, aufführungsreif ist das Stück noch nicht.

 

Gewöhnungsgedürftig sind höchstens die vielen aufgeregten bürgerlichen Presseerklärungen zu allem und jedem (allerdings schon aus POB-Zeiten bekannt) und die schrillen Warnrufe hoffnungsvoller Shooting stars.

 

Was soll also die künstliche Aufregung?


Roland Stark, Grossrat SP, Basel



Was Sie auch noch interessieren könnte

"Gärtnerhaus"-Vergabe:
Trägerschaft kaltgestellt

26. Januar 2022

Vergabe-Konflikt um Relikt im Schwarzpark:
Amt schliesst Betreiber-Verein aus.


Reaktionen

"Er zwang mich zum Sex":
Tonband belegt Gegenteil

21. Januar 2022

Frau muss wegen falscher Anschuldigung
ihres Ex-Mannes vors Strafgericht.


Coup: Kanton Basel-Stadt
kauft das Clara-Areal

14. Januar 2022

Regierung unterstreicht ihre zunehmend
aktive Wohnbau- und Bodenpolitik.


Medienfördergesetz: Eine
Gefahr für OnlineReports

7. Januar 2022

Keine Förderung: Nur weil wir für Sie kostenlos zugänglich sind.


Reaktionen

Nett fragen, abfilmen,
schneiden und senden

5. Januar 2022

"Regio-TV plus": Aushängeschild Daniel
Wittlin
, zelebriert den Anti-Journalismus.


Abgesagt: Kein Reitsport,
keine "Queen" und Kebekus

29. Dezember 2021

Grosse Innen-Events: BL-Regierung
verschärft Bewilligungs-Kriterien.


"Wir wissen nicht, wer
geimpft ist und wer nicht"

22. Dezember 2021

BLKB-CEO John Häfelfinger führt die
2G-Pflicht in der Cafeteria ein.


Grosser Rat zündet bisher härteste Klima-Stufe

16. Dezember 2021

Ende für fossile Basler Heizungen bis 2035: SVP blieb mit Widerstand chancenlos.


Reaktionen

Hauptort Liestal erhält
eine "neue Visitenkarte"

10. Dezember 2021

Auf Lüdin-Areal geplant: 134 Wohnungen zwischen Bahnhof und Altstadt.


350 neue Parkplätze
an der Shopping-Meile

8. Dezember 2021

Basler Kunstmuseum-Parking geht
nach 38 Monaten Bauzeit in Betrieb.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Kontroverse am Weihnachtstisch
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Unser Land ist bildschön"

Bluewin.ch
Titel einer Fotogalerie
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Schwachsinn kann nie bildhübsch werden.

Alles mit scharf

Kleider machen Leute
Reaktionen Reaktionen

RückSpiegel


Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Den OnlineReports-Primeur über tödliche Heizungsgase in Binningen nahmen der Tages-Anzeiger, 20 Minuten, das SRF-Regionaljournal und Telebasel auf.

In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


In Birsfelden ist das Referendum gegen den Quartierplan "Zentrum" zustande gekommen, so dass die Volksabstimmung am 27. März stattfindet.

Nach zwanzig Jahren im Amt wird die Oberwiler Gemeinderätin und Vizepräsidentin Rita Schaffter (Die Mitte) per Ende Juni aus dem Oberwiler Gemeinderat zurücktreten.

Der Kanton Basel-Stadt und Allschwil haben sich darauf geeinigt, die ÖV-Anbindung des Bachgrabengebiets durch Verlängerung der Buslinie 64 voraussichtlich im zweiten Quartal zu verbessern.

Weil im Reinacher Einwohnerrat die Stimmen bei der Abstimmung über den diesjährigen Steuerfuss nicht vollständig ausgezählt wurden und somit das Zweidrittel-Mehr nicht korrekt erfasst wurde, muss das Gemeindeparlament im Februar nochmals über dieses Geschäft abstimmen.

Der abgewählte Basler Regierungsrat Baschi Dürr (FDP) stösst ab Jahresbeginn zum "Sonntalk"-Moderatoren-Team von Telebasel.

Der Schweizer Dirigent Titus Engel wird ab der Saison 2023/24 als Principal Conductor der Basel Sinfonietta die Leitung des weltweit einzigen grossen Orchesters für zeitgenössische Musik übernehmen.

Die Baselbieter Regierung bewilligt den unterstützenden Einsatz von 29 Polizei-Mitarbeitenden vom 14. bis 22. Januar zur der Gewährleistung der Sicherheit anlässlich des World Economic Forums (WEF) in Davos.

Alexander Suter (36) wird als Nachfolger von Fleur Jaccard, die die Geschäftsführung der Zürcher "Age Stiftung" übernimmt, neuer Leiter der Abteilung Soziales  und GL-Mitglied der Christoph Merian Stiftung.

Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung.