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"Komplizierter Planungszusammenhang": Basler Grossbaustelle Grosspeter

Ein Mini-Park, ein Wohnrecht und eine Autobahn

Planung und Realisierung auf dem Basler Grosspeter-Areal ist verzwickter als anfänglich gedacht


Von Christof Wamister


Das Basler Grosspeter-Areal entwickelt sich etwas anders als noch vor zehn Jahren geplant. An Stelle der früheren Grosspeter-Garage entsteht derzeit ein Neubau mit zwei Hotels. Aber der Abbruch der benachbarten Altliegenschaften ist durch ein Wohnrecht blockiert. Ein Hochhaus, eine Parkanlage und eine veraltete Autobahn-Linienführung ergänzen das Planungs-Menü.


Jeder Autofahrer der Region Basel kannte die Grosspeter-Garage, die am nördlichen Brückenkopf der Münchensteinerbrücke und an der Ecke zur Autobahnausfahrt Nauenstrasse lag. Der Name Grosspeter geht übrigens nicht auf einen früheren Garagisten zurück, sondern auf einen Landeigentümer im benachbarten Gundeldingerquartier. Das ist nicht ganz unwesentlich, denn "Grosspeter" wurde zum Label für eine Gesamtplanung und zwei Bauprojekte, die oft miteinander verwechselt werden.

Zwei Grosspeter-Bauten

Zurzeit entsteht am Standort der früheren Garage ein voluminöser Neubau (Architekt Rolf Stalder) für zwei Hotels des französischen Unternehmens Accor: ein Novotel und ein Ibis Budget. Es handelt sich um eine autoverkehrsgünstige Erweiterung des Basler Hotelangebots, das zu Messezeiten der Nachfrage jeweils nicht genügen kann. Grundeigentümerin ist die Credit Suisse, welche die Parzelle vom Basler Investor Urs Müller, ehemaliger Besitzer des Elektrounternehmens Kriegel & Schaffner, übernommen hat.

Müller gab vor rund zehn Jahren den Anstoss zu einer dann vom Grossen Rat genehmigten Integralplanung des gesamten Areals, das bis zur Einmündung der Autobahn A2 reicht. Gemäss dem Vorschlag des Architekturbüros Miller & Maranta wurde es in sieben Baufelder (A bis G) unterteilt, für die bis jetzt aber nur zwei Bauprojekte vorliegen: Der erwähnte Hotelneubau und am entgegengesetzen Ende, bei der Autobahneinmündung, der Komplex "Grosspeter-Tower" (Bild) mit einem 78 Meter hohen Hochhaus des Architekten Heinrich Degelo, für den das Zürcher Immobilienunternehmen PSP Swiss Property verantwortlich zeichnet. Vorgesehen sind Büros und ebenfalls ein Hotel.

Laut Thomas Kraft von PSP soll im Frühling 2014 mit den Bauarbeiten begonnen werden – unter der Bedingung, dass sich genügend Interessenten und potentielle Mieter gemeldet haben. In Basel-Stadt standen Ende 2012 rund 150'000 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen leer. Aber aufgrund der Beobachtungen seines Unternehmens am Standort Basel ist Kraft der Meinung, dass sich diese Leerstände eher reduzieren, und dass für das Projekt an diesem Standort gute Chancen bestehen. Bis das Baudepartement die Bewilligung erteilte, habe es rund ein Jahr gedauert und jetzt müsse die Bauorganisation neu zusammengestellt werden.

Autobahnplanung tangiert

Bei der Behandlung des Baugesuchs hat auch der komplizierte Planungszusammenhang eine Rolle gespielt. Denn auf der Südseite des Areals befindet sich ein unbebauter Landstreifen (Baufeld G), der nach wie vor für den Bau eines Teilstücks der Nationalstrasse reserviert ist. Das bestätigte André Frauchiger vom Tiefbauamt des Basler Bau- und Verkehrsdepartements. "Zumindest so lange, bis die Frage der zukünftigen Linienführung der Osttangente der Autobahn A2 geklärt und entschieden ist." Zur Zeit finde in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) eine umfassende Alternativplanung statt, weil der Ausbau der Osttangente um zwei Fahrspuren stark umstritten ist. Erste Resultate dazu seien noch in diesem Jahr zu erwarten.

Dass entlang des Geleise-Areals noch eine Autobahnverbindung im Sinne der früheren Westtangente gebaut wird, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Allerdings liegt im Raum der Verzweigung von Grosspeterstrasse / St. Jakobsstrasse und Autobahnausfahrt auch die mögliche Ein- und Ausfahrt zum Autobahntunnel unter dem Gundeldingerquartier, für den das Tiefbauamt im Kontext der erwähnten Alternativplanung eine Projektskizze erarbeitet hat.

Davon unberührt müssen die Neubauten auf dem Grosspeter-Areal durch eine neue Strasse erschlossen werden, wofür der Grosse Rat eine erste Tranche bereits bewilligt hat. Das Hexenweglein, beliebte Fussgänger- und Veloverbindung, wird aufgehoben, der Veloweg in die neue Strasse integriert. Die verbleibende Fläche zwischen den SBB-Geleisen und der neuen Strasse wird als kleiner Park gestaltet. Für diese "Grosspeter-Anlage" sind laut Auskunft der Stadtgärtnerei die Planungen bereits im Gange, und die Quartierkoordination Gundeldingen hat ihr Mitspracheinteresse angekündigt.

Altbauten bleiben vorerst

Der Gesamtplan von 2004 würde eine vollständige Neuüberbauung des länglichen Areals ermöglichen. Doch dazu wird es in absehbarer Zeit aber nicht kommen. Denn mitten drin befindet sich, in einem zweiteiligen Gebäude von Ende der achtziger Jahre, eine Kommunikationszentrale der Swisscom, die bei der Grundeigentümerin PSP eingemietet ist. Aber da seien keine Änderungen zu erwarten, war von Thomas Kraft zu erfahren.

Von der Gesamtplanung unberührt erscheinen auch zwei etwas ramponierte Altbauten zwischen Hotelneubau und Swisscom-Gebäude an der verkehrsbelasteten Grosspeterstrasse. Sie gehören weiterhin der Groinvest von Urs Müller, können aber nicht abgebrochen werden, weil dem das lebenslange Wohnrecht eines Mieters entgegensteht. Dies bestätigte Müller gegenüber OnlineReports. Zur Lösung des Problems wollte er sich noch nicht äussern.

Fazit: Der Bebauungsplan von 2004 bleibt vorerst Stückwerk, Basel erhält eine neue Mini-Parkanlage, neue Hotels und ein weiteres markantes Hochhaus beim Stadteingang, wenn die Nachfrage nach Büroräumen wirklich wieder zunimmt.

11. März 2013


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"Was hat die Pandemie für einen Impact auf Ihr Berufsleben?"

BZ Basel
in einem Interview
vom 3. April 2021
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Sie ist eine Challenge.

RückSpiegel


In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

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Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

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