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"Anachronistische Zielverabredungs-Rituale": Basler Klimastreik zu Jahresbeginn

Die Klimabewegung: Ein Schimmer von Hoffnung und Bedenken

Die verunsicherte Jugend verdient in ihrem Kampf grundsätzlichen Respekt, doch trotz politischer Hektik wäre Euphorie verfehlt


Von Peter Knechtli


OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm offenbarte in ihrem letzten Text vor den Sommerferien einen "Antireflex", der bei ihr immer aufkommt, wenn sich imperative Empörung breit macht: dass sich innerer Widerstand aufbäumt, "weil der oder die etwas mit Vehemenz, Verve, Druck und Moralkeule unbedingt durchwürgen will". Als Beispiel führt sie Greta Thunberg, die junge Ikone des Klimaschutzes, auf.

Ihr Text ging bei mir nicht ohne Zögern durch, wo sie die Symbol-Aktivistin mit den "dünnen Zöpfchen" und dem "blassen Leiden", "aus bestem Haus", "reich und satt" beschrieb.

Natürlich nützt die angeborene Krankheit der Schwedin ihrer Botschaft, weil sie einen gewissen Mitleids-Bonus hervorruft. Aber soll das verstärkte Zuhören nur deshalb ungerechtfertigt sein, weil die junge Frau "aus bestem Haus" und "reich und satt" ist und darüber hinaus noch "dünne Zöpfchen" trägt? Wäre die Botschaft etwa glaubwürdiger, wenn sie aus dem Munde einer exzellent aussehenden Politikerin wie der jungen US-Senatorin Alexandria Casio-Cortez stammte?

Der Jugendprotest-Bewegung gegen Schlendrian in der Bekämpfung der Erderwärmung ist mit Respekt zu begegnen. Wie Phoenix aus der Asche erhebt sich da weltweit die Stimme einer Jugend, die wohl im materiell reichsten Milieu aufgewachsen ist, das die Menschheit je gekannt hat: Die politisch zumeist unerfahrenen Kinder einer gesättigten Konsum-Generation, die kaum je den Willen aufbrachten und schon gar nicht die Notwenigkeit verspürten, ihren Antireflex beispielsweise gegen das gesellschaftliche Establishment, die unanständigen Boni-Zahlungen oder die sich weiter öffnende Arm-Reich-Schere auf die Strasse zu tragen.

 


"Die Wirkung, die das juvenile Warnsystem
entfaltet hat, ist enorm."


Jetzt ist die Notwendigkeit da. Aber Gegner der Klimabewegung ist nicht das Establishment, sondern die offensichtliche Unfähigkeit der Politik, dem Klimawandel ernsthaft und spürbar zu begegnen. Der politisch bewussten Jugend ist nicht entgangen, wie sich die internationalen Klimakonferenzen als periodisch wiederkehrende Nullsummen-Veranstaltungen und anachronistische Zielverabredungs-Rituale entblösst haben, die das gemeine Volk im Glauben lassen sollen, die Politik-Maschinerie zeige Handlungskraft.

Sie zeigt aber wenn nicht keine Wirkung, so doch eine, die von der Öffentlichkeit nicht als solche wahrgenommen wird. Aussitzen ist das ästhetische Ideal der meisten Politiker.

Darauf ist die Klimabewegung eine Antwort. Sie ist der grösste Jugendaufstand seit den auf Barrikaden ausgetragenen Unruhen von 1968. Gleichzeitig ist er völlig anders gelagert: Er ist friedlich, hat globalen Charakter und findet auch breiten Zuspruch in der Welt der Erwachsenen.

Ob nun, wie Kritiker einwenden, das Klima schon immer einen unterschiedlichen Verlauf genommen hat, ist heute nicht schlüssig zu beantworten. Mit Bestimmtheit ist es aber weise, noch rechtzeitig Massnahmen zu treffen, um das Schlimmste dessen noch abzuwenden, wovor uns die renommiertesten Klimaforscher seit langem warnen.

Die internationale Bewegung des Klimastreiks ist keine menschheitsgeschichtliche Eintagesfliege. Das spüren Schweizer Bauern an ausgetrockneten Bächen, indische Landarbeiter angesichts verödeter Landstriche, die Schweizer Stadtbevölkerung bei Temperaturen nahe vierzig Grad.

Die Wirkung oder zumindest die Hektik, die das juvenile Warnsystem innerhalb weniger Monate entfaltet hat, ist enorm. Ganze Parteilandschaften kippen, der Schuss vor den Bug trifft die höchsten Epizentren der Macht. Die potenzielle Kanzler-Nachfolgerin ruft die Union plötzlich zu einem "neuen Öko-Bewusstsein" auf.

In der Schweiz färben sich Parteien wie die FDP, die sich bisher als lahme Klima-Enten profilierten, plötzlich grün, wenn auch nur auf dem "Positionspapier", das sich – man schlucke leer – hinter das Pariser Klimaabkommen stellt und sich zustimmend zu einer Flugticket-Abgabe äussert. Ständerats-Kandidaten verlangen, die PostFinance müsse eine "Klima-Bank" werden.

Das Motiv zum Wandel von einer Politik des Zerredens hin zu einem Willen des Handelns ist allerdings eher opportunistisch und nicht von Überzeugung geleitet: Zu gross ist die Angst der Partei-Oberen, in den Klimawahlen vom kommenden Oktober zu den Verlierern zu gehören. Die Erderwärmung wird aber genauso wenig mit Aufpreisen auf Boarding Cards weggekauft werden können wie mit dem Anpreisen staatlich mitfinanzierter Haussanierungs-Programme, die fraglos eine gute Sache sind.

 


"Die Bedenken sind nicht auszuräumen,
dass der Bewegung die Agenda ausgeht."


Doch die Klima-Jugend begreift, dass nicht mehr und nicht weniger auf dem Spiel steht als ihre eigene Zukunft, weil die Generation früherer und heutiger Entscheidungsträger nicht rechtzeitig die Weichen gestellt hat. Ihr droht vor Hitze das Wasser auszugehen oder damit überreichlich geflutet zu werden.

So wenig also pauschaler "Antireflex" gegenüber den Thunberg-Aktivisten angesagt sein kann, so sehr sind Bedenken nicht auszuräumen, dass ihnen auch die Agenda ausgeht. Den zahlreichen lokalen Initiativen wie dem Verzicht auf Schulabschluss-Reisen per Flugzeug steht an übergeordneten Projekten kaum mehr entgegen als die Ankündigung neuer Demonstrationen wie jener von "Fridays For Future Europe" am 9. August in Lausanne, die grösstmögliche Medienmobilisierung und zuverlässig Druck auf die Schalthebel der politischen Macht bewirken.

In der Klima-Jugend dämmert aber auch die Ahnung, dass die Abwendung des Klima- und allgemeinen Ökologie-Desasters von ihnen einen vollkommenen Wandel der heutigen Verschwendungs-Gewohnheiten abverlangen wird.

Im Zug nach Zürich sass neben mir kürzlich eine junge Frau, die aus einem Plastic-Behälter Salat ass, dazu Sauce aus einer Plastictüte und ein Mineralwasser aus einem Kunststoff-Fläschchen. Das ganze eingepackt in einen Plasticsack. Als sie das den Zug verliess, war die Abfall-Klappe so gefüllt, dass sie sich nicht mehr schliessen liess – ein gewiss nicht zukunftstauglicher ökologischer Fussabdruck für ein Mittags-Salätchen.

Die Klimabewegung, soll sie ihr Ziel erreichen, wird sich zu einer gesamtheitlichen globalen Umwelt-Bewegung entwickeln und den Umbau der Verbraucher- zu einer Schonungs-Gesellschaft vorantreiben müssen. Die Aludose mit dem taurinversetzen Energy-Drink in der Hand dürfte absehbar der Vergangenheit angehören.

Wer die Demokratie liebt, sollte den Klima-Aktivisten nicht mit einem "Antireflex" begegnen. Diese Bewegung führt uns mit ihren gemeinnützigen Zielen exemplarisch gerade die durch nichts zu ersetzenden Vorzüge demokratischer Systeme vor.

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27. Juni 2019


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"Sehr beeindruckt"

Danke, Herr Knechtli, für die Klarstellung zum Artikel Ihrer Kolumnistin. Greta Thunberg und Alexandria Ocasio-Cortez sind sich vor kurzem in einem Video-Gespräch zum ersten Mal begegnet. Ich habe es gerade eben nachgelesen in der Online-Version des englischen Guardian. Die Art, wie sich die beiden jungen Frauen begegnen – wobei die eine doch doppelt so alt ist, wie die andere - hat mit sehr beeindruckt.


Urs Peter Schmidt, Bennwil




"Wir werden eine Ökodiktatur erleben"

Die drei KommentatorInnen sind sich einig: Die heutige "alte" Generation ist ganz böse und für das Leid auf dieser Welt verantwortlich, mit Ausnahme der drei natürlich, die sich voller Reue an die Brust schlagen: Mea culpa, mea maxima culpa. Der Klimawandel ersetzt die Religion und wehe, man fragt nach den Hintergründen und wissenschaftlichen Beweisen – dann ist einem der moderne Scheiterhaufen sicher: Facebook und Twitter – Ausschluss mit vorherigem Shitstorm.

Glauben soll man und nicht zweifeln. Auch nicht fragen, wer das Ganze organisiert hat und eine Weltbewegung jeden Freitag auf die Beine gestellt hat. Der Papst, der den Klingelbeutel von dem Ablasshandel leert, heisst heute Al Gore. Er wurde durch seine Prognosen bezüglich des Klimawandels weltberühmt, nur ist keine einzige eingetroffen. Trotzdem ist er vielfacher Millionär, aber wir werden nichts davon erhalten, ganz im Gegenteil. Die Heizkosten werden steigen, die Transportkosten auch, wir werden eine Ökodiktatur erleben, die uns jeden Schritt vorschreibt.

Ich schlage einmal der demonstrierende Jugend als Erstes vor: Werft Eure Mobilfunktelephone weg, kein Facebook und kein Twitter mehr (sie brauchen umweltzerstörende Akkus, stromfressende Antennen und Kühltürme), im Winter dürft ihr und eure Familien keine Heizung mehr brauchen. Ihr geht zu Fuss oder mit dem Strampel-Velo zum Bauer und kauft dort euer Gemüse. Fleisch ist verboten. Es gibt im Sommer keine Kühlung mehr. Ice Cream (früher Glacé genannt) ist verboten. Im Winter ist frieren angesagt, im Sommer Hitze. Keine Transporte mehr, es sei denn, mit dem Velo oder mit Lastenträger. Die Klimajugend stellt sich als Letztere zur Verfügung. Allen wird die Teilnahme an Kongresse und Sportevents (Olympiade) in fernen Ländern verboten. Keine Klimagipfel mehr. Es wird keine Medikamente mehr geben, überhaupt wird die Industrie verboten und dann sinkt unsere Klimajugend glücklich frierend oder erhitzt, aber im Bewusstsein, die Welt gerettet zu haben, ins Grab.


Alexandra Nogawa, Basel




"Unser Verhalten ist ausbeuterisch"

Strafen? Lächerlich machen? Sich abreagieren lassen? Es gäbe noch weitere vergleichbare Reaktionsformen. Welche allesamt in die Irre führen. Die Problematiken, welche hinter dem Schlagwort Klima (-Notstand, -Gefahren, -Hysterie) stehen, sind vielfältig. Ressourcenverschwendung, fossile Energiewirtschaft, Konsum als Lebenserfüllung, zusätzlich angetrieben durch eine schrankenlose Dauerbewerbung auf allen Kanälen: wer wundert sich da ernsthaft, dass existenzielle Lebensvoraussetzungen aus den Fugen geraten.

Und, bei allem ungeschmälertem Respekt gegenüber der Einzelperson Greta Thunberg und abertausenden jungen Menschen weltweit,: Wir älteren und alten Jahrgänge hätten es seit Jahrzehnten, spätestens seit dem Club of Rome, wissen können, nein müssen! Unser Verhalten ist ausbeuterisch, unter uns Menschen sowieso, aber auch gegenüber unseren unabdingbaren Existenz-Voraussetzungen.

Dass uns jetzt die Jugend der Welt beim Sägen an den Ästen, worauf wir sitzen, nicht mehr assistieren will, ist ein Hoffnungszeichen. Aber zum Umsetzen der Schritte aus den manigfaltigen Wohlstandsfallen braucht es alle, vor allem aber auch uns Ältere. Und: Gratis ist der Umschwung nicht zu haben, unser Leben kann nicht so weiter gehen. Einschnitte sind unabdingbar. Packen wir es an!


Steffi Luethi-Brüderlin, Basel




"Eigentlich tragisch"

Es ist eigentlich tragisch, dass es die Jungen fertig bringen, gewisse ältere und wahrscheinlich auch bequeme Zeitgenossen unangenehm zum Denken zu bewegen, zu schockieren und bei einigen auch ein schlechtes Gewissen entwickeln. Und wenn man/frau da nur mit einem Antireflex reagieren kann, zeigt dies doch nur, dass diese nicht in der Lage sind, das Klimathema ohne Scheuklappen zu diskutieren und nicht nur die aktiven Jugendliche zu belächeln, die sich mindestens bewegen und auch wissen, warum.

Übrigens hat ein berühmter Politiker folgendes gesagt: 75 Prozent der Westeuropäer haben Angst vor der Klimaveränderung und die anderen 25 Prozent haben Angst vor einem 16-jährigen Mädchen mit blonden Zöpfen.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Immer machten soziale Bewegungen der Politik Beine"

Ich gratuliere zum klar und deutlich formulierten Leitartikel. In der Reformation, in der Französischen Revolution, im demokratischen Aufbruch des 19. Jahrhunderts, im Landesstreik nach dem Ersten Weltkrieg, im Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter, im Widerstand gegen AKW, beim Zusammenbruch des sowjetisch dominierten Osteuropas: Immer waren es soziale Bewegungen, die mit Protest und zivilem Ungehorsam der Politik Beine machten. Und solche Bewegungen braucht es auch heute, wo die Menschheit vor Herausforderungen steht, wie sie sich ihr noch nie stellten.

Wer ist satt und reich? Es sind die Generationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Hochkonjunktur und Wirtschaftswachstum profitierten und die überbordende Konsumgesellschaft etablierten. Dass es auch deren Kinder sind, die vom Wohlstand verwöhnt sind, liegt auf der Hand. Doch zeigt die Klimabewegung, dass immerhin ein Teil von ihnen in Bewegung geraten ist – im Bewusstsein, im politischen Handeln und hoffentlich mehr und mehr auch im persönlichen Verhalten.

Ihre Eltern täten gut daran, in sich zu gehen und sich vielleicht sogar ein Beispiel zu nehmen. Denn sie haben nicht nur den Wohlstand bis zum Überdruss ausgekostet, sie sind auch in Zukunft auf der Gewinnerseite: Die Gnade der frühen Geburt wird dafür sorgen, dass ihnen wohl manches erspart bleibt.


Ruedi Epple, Sissach



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Frisch pubertiert

Sommer: Wem gehört die Stadt?
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"Ein ukrainischer Soldat mit einer Antipanzerabwehrrakete."

BZ Basel
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vom 8. Juni 2022
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(Kurz vor dem Suizid.) Das sind jene Geräte, deren Sprengsätze hinten rausgehen.

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.

Stephan Erni wird Chefarzt der neuen "Rehaklinik Basel", die in den Neubau Hirzbrunnen des Claraspitals integriert wird.

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission (JSSK) des Basler Grossen Rates beantragt dem Plenum einstimmig, der Stimmbevölkerung die Volksinitiative "Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Mitglieder des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Der Betrieb des neuen Tagesrestaurants mit Cateringbetrieb, das derzeit im ehemaligen Ökonomiegebäude der Merian Gärten entsteht, wird von der Christoph Merian Stiftung an das Basler Gastronomieunternehmen "Berest" übertragen.

Das Basler Staatsarchiv sichert die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Plänen eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst formierte.

Elena Kasper und Clara Bonk, beide 21-jährig, heissen die neuen Co-Präsidentinnen der Baselbieter Juso.

Die Frenkendörfer SP-Landrätin Mirjam Würth tritt per Ende Februar aus dem Landrat zurück, der Birsfelder FDP-Landrat Christof Hiltmann demissioniert per 1. Juni.

Der emeritierte Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder wird am 21. März in Stuttgart für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich Fromm-Preis geehrt.