© Foto by OnlineReports.ch
"Noch sehr lange": Neue Basler LDP-Vorsitzende von Falkenstein

"Die rot-grüne Regierungs-Mehrheit ist eigentlich sehr bürgerlich"

Seit hundert Tagen ist Patricia von Falkenstein neue Präsidentin der Liberal-Demokratischen Partei Basel Basel-Stadt (LDP)


Von Peter Knechtli


Die neue Basler LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein gibt dem politischen Gegner gute Noten: Die rot-grüne Regierungs-Mehrheit betreibe eigentlich eine sehr bürgerliche Politik, sagt die Politikerin nach hundert Tagen Parteipräsidium im OnlineReports-Interview. Von einer Fusion mit dem Freisinn will die Liberale nichts wissen.


OnlineReports: Frau von Falkenstein, Sie sind jetzt genau hundert Tage Präsidentin der Basler LDP. In welchem Zustand befindet sich Ihre Partei?

Patricia von Falkenstein: Meine Partei ist in einem guten Zustand. Bei den letzten Grossratswahlen legten wir zu ...

OnlineReports: ... von neun auf zehn Sitze ...

von Falkenstein: ... und prozentual hatten wir den grössten Zuwachs aller Basler Parteien. Unsere Fraktion arbeitet sehr gut. Ebenso haben wir viele Mitglieder, die gern mitarbeiten.

OnlineReports: Aber was ist vom "revolutionären Ursprung", von dem auf der LDP-Website zu lesen ist, in Ihrer Partei noch geblieben?

von Falkenstein: Revolutionär ist heutzutage nicht mehr so viel. Wir getrauen uns immerhin, gewisse Dinge beim Namen zu nennen. Auch wollen Leute bei uns Mitglied werden, weil wir eine gewisse Einmaligkeit haben – vielleicht gerade, weil es die Liberal-Demokratische Partei nur noch in Basel-Stadt gibt.

OnlineReports: Was ist denn einmalig an Ihrer Partei?

von Falkenstein: Es ist die Zusammensetzung der Partei und ihrer Köpfe. Wir haben viele intellektuelle Mitglieder, die sich ganz speziell bei der LDP zu Hause fühlen. Dies gilt aber interessanterweise auch für Gewerbler. Bei der Kandidatensuche traf ich immer wieder auf Leute, die sagten "Wenn ich kandidiere, dann nur bei euch".

 

"Die autonomen 'Wagenleute' sind nun
nicht gerade unsere Klientel."


OnlineReports: Wie grenzt sich heute die LDP vom Freisinn ab, der ja seit einigen Jahren "liberal" auch in seiner Partei-Bezeichnung trägt?

von Falkenstein: Wir waren die Ersten, die "Die Liberalen" hiessen. Andere schnallten sich den Begriff erst später an, weil sie merkten, dass das Prädikat "liberal" einfach gut tönt. Wir als LDP vereinigen insbesondere viele freiberufliche Menschen.

OnlineReports: Hat der LDP der FDP-Zusatz "Die Liberalen" über längere Jahre geschadet?

von Falkenstein: Am Anfang hat uns dies geschadet, weil die politisch Interessierten nicht mehr wussten, wer nun eigentlich wer ist. Seit wir uns wieder "LDP Liberal-Demokratische Partei" nennen, hat sich das Durcheinander etwas gelegt – zumindest bei Leuten, die sich politisch interessieren und bei Wahlen und Abstimmungen zur Urne gehen.

OnlineReports: Wird im Verlaufe Ihrer Präsidialzeit eine Fusion der LDP mit der FDP ein Thema?

von Falkenstein: Nein.

OnlineReports: Einer der unkonventionellen Köpfe ist der neugewählte Grossrat Michael Koechlin, der sich für die autonomen "Wagenleute" einsetzt. Wie kam er damit parteiintern an?

von Falkenstein: Mit gemischten Gefühlen, denn diese Leute sind nun nicht gerade unsere Klientel. Das Thema Freiräume anerkennen wir schon; es ist aber nicht gerade geschickt, sich beispielsweise so offiziell für Leute einzusetzen, die sich illegal auf dem Hafengelände befinden. Aber gerade bei uns gibt es eben verschiedene Meinungen und Köpfe.

OnlineReports: Auf der andern Seite des LDP-Spektrums steht Grossrat André Auderset, der sich vermutlich auch bei der SVP wohl fühlen könnte.

von Falkenstein: Das glaube ich nicht. Er äussert sich auch nie dazu. Es gibt sicher gewisse Themen wie Sicherheit, die er – wie Felix Eymann – im Kleinbasel aufnimmt. Aber das hat nichts mit der SVP zu tun, sondern damit, dass das Thema Sicherheit vor allem im Kleinbasel omnipräsent ist. Ich glaube, diese Fraktionsmitglieder würden nie zur SVP wechseln.

 

"LDP, SVP, FDP und CVP sollten künftig
auch bei Wahlen zusammen antreten."


OnlineReports: Aber die LDP pflegt – und das war nicht immer so – doch gute Kontakte zur SVP.

von Falkenstein: Ja, im Moment arbeiten wir gut zusammen, auch wenn es Themen gibt, in denen wir eine andere Meinung haben – etwa radikale Ausländer- oder Sicherheits-Forderungen. Natürlich müssen diese Bereiche debattiert werden, aber nicht verbunden mit extremen Forderungen. Es muss jedenfalls in die Richtung gehen, dass die vier traditionellen bürgerlichen Parteien mit CVP und FDP nicht nur bei Abstimmungen, sondern künftig auch bei Wahlen zusammen antreten.

OnlineReports: Welches Legislaturziel haben Sie als Präsidentin für Ihre Partei definiert?

von Falkenstein: Wir wollen auch nach den nächsten Wahlen in der Regierung vertreten sein und eine bürgerliche Mehrheit anstreben. Im Grossen Rat wollen wir weiter zulegen oder zumindest die bisherige Stärke halten. Zudem müssen wir versuchen, den bisher von der SP gehaltenen linken Ständeratssitz anzugreifen.

OnlineReports: Wie lange wird in Basel-Stadt nach Ihrer Ansicht die rot-grüne Regierungs-Mehrheit noch bestehen bleiben?

von Falkenstein: Wahrscheinlich eben noch lange.

OnlineReports: Wie bitte?

von Falkenstein: Die rot-grüne Regierungs-Mehrheit macht ihren Job ja nicht so schlecht. Ihre Politik ist ja weder rot noch grün, sondern eigentlich sehr bürgerlich.

OnlineReports: Wie lange bleibt Ihr Erziehungsdirektor Christoph Eymann noch Regierungsrat?

von Falkenstein: Mit hundertprozentiger Sicherheit kann ich es nicht voraussagen. Wie ich bisher seine Aussagen interpretiere, wird er diese Legislatur noch zu Ende führen und dann nicht mehr antreten.

OnlineReports: Und die Liberalen halten an einem Regierungssitz fest?

von Falkenstein: Auf jeden Fall. Die CVP verfügt auch über einen Regierungsrat und hat weniger Grossratssitze als wir.

OnlineReports: Wer steht als neues LDP-Regierungsmitglied zur Diskussion?

von Falkenstein: Das ist noch schwierig zu sagen ...

OnlineReports: ... Sie persönlich haben schon auf OnlineReports ein Interesse an einer Kandidatur angemeldet.

von Falkenstein: Ja, das gilt immer noch. Dieser Job würde mich sehr reizen. Aber es gibt auch andere Namen wie beispielsweise den amtierenden Grossratspräsidenten Conradin Cramer oder Grossrat Andreas Albrecht ...

OnlineReports: ... der aber kommenden Februar zurücktritt, um mehr Zeit für seine neue Vater-Rolle zu haben. Ist sein Comeback in die Politik schon im Wahljahr 2016 denkbar?

von Falkenstein: Er verabschiedet sich ja nicht ganz aus der Politik. Er geniesst dann mehr das Familienleben. Abgesehen davon wird er sich sicher weiterhin für die Partei einsetzen. Es könnte ja auch sein, dass er in seiner Anwaltskanzlei etwas Pensum reduziert und dafür wieder intensiver in der Politik tätig ist.

 

"Die als Shooting Stars gefeierten Grünliberalen haben es nicht mehr so einfach."


OnlineReports: Gehen Sie davon aus, dass die Grünliberalen bei den nächsten Wahlen der LDP gefährlich werden?

von Falkenstein: Das weiss man nie, aber aus den letzten Wahlen gingen sie eher etwas geschwächt hervor, obschon sie mit Emmanuel Ullmann über einen Regierungsratskandidaten verfügte. Parteipräsident David Wüest-Rudin wurde leider abgewählt. Auch in Bern haben es die als Shooting Stars gefeierten Grünliberalen nicht mehr so einfach. Die GLP hat es besonders schwierig bei uns in der Stadt – eben gerade deshalb, weil es uns auch noch gibt.

OnlineReports: Als prononcierte Grün-Partei hat sich die LDP bisher aber nicht profiliert.

von Falkenstein: Das Thema ist aber bei jeder Wahl präsent und zwar in einem wirtschaftsverträglichen Kontext. Abgesehen davon haben wir mit Heiner Vischer einen Grossrat, der sich sehr für dieses Thema engagiert.

OnlineReports: Wohin wollen Sie Ihre Partei inhaltlich führen?

von Falkenstein: Es gibt bezüglich Unternehmenssteuern und dem Mittelstand noch einiges an Entlastungs-Spielraum. Themen sind aber auch Bildung, die Zukunft von Harmos, die Stärkung der Universität und vor allem des Live Sciences-Bereichs – vielleicht auch zulasten von Fächern, die nicht überall angeboten werden müssen.

 

"Wir müssen unsere Standpunkte
deutlicher als bisher machen."


OnlineReports: Prägend für das Image der LDP sind vor allem einzelne hervorragende Köpfe, die aber irgend einmal abtreten werden. Was wollen Sie unternehmen, um den Exponenten der Jungliberalen zu mehr Bekanntheit zu verhelfen?

von Falkenstein: Es geht darum, sie zu unterstützen in dem, was sie tun. Gute Ideen sind vorhanden. Die Schwierigkeit bei unserem Nachwuchs besteht darin, dass er beruflich häufig unterwegs ist oder im Ausland studiert – und dann eben auch Anderes im Kopf hat als Politik. Manchmal muss man auch etwas stupsen.

OnlineReports: Wen würden Sie unter die jungliberalen Hoffnungsträger einreihen?

von Falkenstein: Sicherlich meinen Vizepräsidenten Philip Schotland, der auch Präsident der Jungliberalen ist, dann die Zwillinge Michael und Lukas Hug oder auch Diana Blome und Andrea Schotland, die jetzt Michael Wieser heiratet, der auch einmal Präsident der Jungliberalen war.

OnlineReports: Wo wollen Sie – im Vergleich zu Ihren Vorgänger Christoph Bürgenmeier – die Akzente setzen, um das Profil der LDP zu schärfen?

von Falkenstein: Wir müssen unsere Standpunkte deutlicher als bisher machen. Wir müssen auch stärker auf unsere Leute zugehen und ihnen unser Wissen mitteilen, damit mehr Sympathisanten generiert werden können. Dies nicht nur über die Medien, sondern auch durch verstärkte interne Kommunikation. Ich will vermehrt mit den Leuten reden und sie für unsere Positionen empfänglich machen.

OnlineReports: Nur gerade zwei von zehn Fraktionsmitgliedern sind Frauen. Sind Sie damit zufrieden?

von Falkenstein: Nein, das reicht nicht. Ich weiss aber wirklich nicht, wie die Frauen-Beteiligung gefördert werden könnte. Viele Frauen, die auf der LDP-Liste kandidierten, haben einen Job, Kinder und Familie. Da hat Politik oft einfach keinen Platz.

OnlineReports: Was stört Sie am aktuellen politischen Zustand des Kantons Basel-Stadt am meisten?

von Falkenstein: Was mich stört? Natürlich geht es uns gut. Aber ich weiss nicht, ob das so bleibt. Wir geben im Moment etwas viel Geld aus für Dinge, die es nicht wirklich braucht.

OnlineReports: Zum Beispiel?

von Falkenstein: Ich denke beispielsweise an den Strassenbau mit seinen zusätzlichen Inselchen und Velostreifen. Oder im ÖV-Bereich: Braucht es hier ein neues Tram und dort eine neue Haltestelle oder Anzeigetafeln, die dann doch nicht funktionieren? Das frage ich mich schon.

8. August 2013

Weiterführende Links:


Gesprächspartnerin


Patricia von Falkenstein ist seit 18. Oktober 2006 Basler Grossrätin der Liberal-Demokratischen Partei (LDP). Vergangenen April wurde sie zur Parteipräsidentin und Nachfolgerin von Christoph Bürgenmeier gewählt. Die 52-jährige Juristin ist Mutter zweier Kinder.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Hoffnung auf Gegengeschenk?"

Wenn jemand Aussagen macht wie Patricia von Falkenstein: "Die rot-grüne Regierungs-Mehrheit macht ihren Job ja nicht so schlecht. Ihre Politik ist ja weder rot noch grün, sondern eigentlich bürgerlich", so kommt die heutige LDP-Präsidentin politisch nicht draus oder dann arbeitet sie willentlich den rot-grünen Politikern zu – um sich womöglich später mal ein (persönliches) Gegengeschenk zu erhoffen. Viele möchten doch in den Regierungsrat gewählt werden!

 

Augen auf Frau von Falkenstein! Wer will denn die Mittlere Brücke für den motorisierten Privatverkehr sperren? Wer macht den Autofahrern, die in unserem Kanton wohnen, das Leben immer schwerer? Wer heckt zulasten der Gewerbetreibenden immer neue Vorschriften aus? Wer verhätschelt die Randständigen (vorab Drögeler) in unserem Kanton?

Eine Fusion von LDP und FDP soll es (wie wir ja alle seit langem wissen) auch laut Frau von Falkenstein nicht geben. Dies ist auch eine Meinung! Darf man nun den Aussagen der LDP-Präsidentin in diesem Interview glauben schenken, so geht es parteipolitisch künftig wohl eher Richtung Annäherung der liberal-demokratischen Ziele an jene der Sozialdemokraten!

 

Ja, die heutige LDP-Führung ist mit ihrem Linksdrall schon einmalig (geworden)! Deren Wählerinnen und Wähler sind aber nicht auf den Kopf gefallen – glaubwürdigere Partei-Alternativen gibt es ja alleweil.


Markus Borner, alt Grossrat SD, Basel



Was Sie auch noch interessieren könnte

"Wir wurden auf die
Schlachtbank geführt"

19. Oktober 2021

Wirtschaftskammer vs. "Basler Zeitung"
vor dem Baselbieter Kantonsgericht.


FCB-Hooligan will
DNA-Anlyse verhindern

10. Oktober 2021

2017 griff er einen Wachmann an,
2019 zündete er im "Joggli" Pyro-Fackeln.


Reaktionen

Die Ankläger und ihre
"Lieblings-Anwälte"

7. Oktober 2021

Pflichtverteidiger: Privilegien-Vorwürfe
an die Baselbieter Staatsanwaltschaft.


Reaktionen

Beeinflussung der Justiz:
Der Respekt schwindet

29. September 2021

Fall Pnos, Fall Arslan: Leitartikel von
Peter Knechtli zu den Auswüchsen.


Reaktionen

Nationalrat Christoph Eymann
gibt seinen Rücktritt bekannt

28. September 2021

Nach total 16 Amtsjahren macht er

Patricia von Falkenstein Platz.


Reaktionen

Kaiseraugst: Geburtsort
der Schweizer Energiewende

25. September 2021

Die Bürgerinitiative NWA ist 51-jährig,
aber immer noch kampfbereit.


Reaktionen

Lauber will die Steuern
für Vermögende senken

15. September 2021

Die Reform hat einen Ertragsausfall von 42 Millionen Franken zur Folge.


Reaktionen

"Meine politischen Ambitionen
sind im Moment weit weg"

10. September 2021

Wirtschaftskammer-Direktor Christoph
Buser
im OnlineReports-Interview.


Afghanistan: "Der Präsident
hat uns verkauft"

19. August 2021

Der Liestaler Café-Betreiber Djawed Azizi leidet mit seinem Volk in Afghanistan.


Reaktionen

SVP spricht Beat Jans
die "Amtseignung" ab

10. August 2021

Fraktions-Chef Pascal Messerli hält
die Schärfe der Kritik für berechtigt.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Da schaue ich lieber zu Hause auf dem Fernseher und werfe meinen Hund durch die Stube, wenn sie nicht gewinnen."

Timm Klose
vereinsloser Fussballer
und FCB-Fan
in der BZ Basel
vom 9. Oktober 2021
über seine Gemütsverfassung,
wenn der FCB verliert
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ein Fall für den Tierschutz.

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.
 

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.

Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).