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"Was hier abläuft, ist Euthanasie": Hans Peter Tschudi, Veronica Schaller

Nach TV-Sendung: Wirbel um angebliche "Verweigerung" teurer Medikamente

"10 vor 10" spitze zu: Strafanzeige gegen Basler Sanitätsdirektorin Veronica Schaller


Von Peter Knechtli


Wirbel um die Basler Sanitätsdirektorin Veronica Schaller: Einem 70jährigen Basler Patienten, so das Schweizer Fernsehen, sei aus Kostengründen ein lebensrettendes Medikament verweigert worden. Die Politikerin dementiert: Sie habe nur die Debatte über Ansprüche und Finanzierung im Gesundheitswesen lostreten wollen.


Auslöser war ein Beitrag in der Fernsehsendung "10 vor 10" vom Montagabend. Der Tenor: In der Basler Universitätsklinik sei einem 70jährigen Patienten - laut "Tele Basel" handelt es sich um den in Basel residierenden 85jährigen alt Bundesrat Hans Peter Tschudi - ein lebensrettendes Medikament aus Kostengründen verweigert worden. Das Medikament "NovoSeven" hätte eine chronische Blutung stillen können. Der Mann habe, dank Behandlung mit konventioneller Therapie, trotzdem überlebt.

Der Beitrag schien belegt mit Aussagen von Sanitätsdirektorin Veronica Schaller und Spitaldirektor Daniel Biedermann. Die Regierungsrätin forderte an diesem Beispiel die Lancierung einer breiten öffentlichen Diskussion. Die Behandlung mit dem gentechnisch hergestellten, nicht kassenpflichtigen Blutstillungsmedikament "NovoSeven" könne im Einzelfall über eine Million Franken kosten, so dass sich die Frage stelle, "ob alles, was technisch möglich ist angewendet wird" - finanziert über soziale Krankenversicherung oder über Steuern.

Im gleichen Beitrag sprach Spitaldirektor Biedermann davon, dass sich künftig auch die Frage der Finanzierung von teuren Aids-Medikamenten stellen werde. Zudem machte die Sanitätsdirektorin Andeutungen darauf, dass die Anwendung sehr teurer Medikamente künftig von Summe der die Person umgebenden Lebensqulitäten abhängig gemacht werde.

Erste Reaktionen: Empörung

In Basel schlug der zugespitzte TV-Beitrag wie eine Bombe ein. "Was hier abläuft, ist Euthanasie", lautete die erste Reaktion eines jüdischen Bewohners. Andere Stimmen warnten vor einer "Selektion der Bevölkerung in lebenswerte und abgeschriebene Lebenwesen".

Wegen Verhinderung von Hilfeleistung und Amtsmissbrauch reichte am Dienstag ein Basler Bürger Strafanzeige gegen Schaller und Biedermann ein. "Das ist eine Ungeheuerlichkeit", sagte der Anzeigesteller gegenüber REPORTS. "Eine amtliche Selektion in wertes und unwertes Leben darf nicht einmal angedacht werden."

Kritisch äusserte sich auch der frühere Basler Sanitätsdirektor und heutige SP-Nationalrat Remo Gysin: "Rationierung ist seit längerer Zeit ein Thema. Aber hier geht es um ein individuelles Lebens- und Menschenrecht, das so nicht beschnitten werden darf." Nötig sei eine sorgfältige öffentliche und demokratisch abgestützte Diskussion über die Grenzen der Medizin und die Fragen, wer worüber entscheiden soll.

Patientenfreundlich reagierte auch Otto Piller, der Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherung, der eine Kommission zur Rationierung von Medikamenten leitet. Die Finanzierung von "NovoSeven" in den selten auftretenden Fällen müsse "in diesem Land möglich sein". Es gehe um die Erhaltung von Leben.

Unterstützung für Schaller

Unterstützung erhält Veronica Schaller dagegen von Markus Fritz, dem Geschäftsführer der Schweizerischen Medikamenten-Informationsstelle. "Es ist richtig, dass Frau Schaller diese Frage stellt". In die Kategorie der teuren Medikamente gehörten auch Mittel gegen Krebs, Aids und Alzheimer. Apotheker Fritz bestätigte, dass die Verweigerung von "NovoSeven" einem "Todes-Urteil" gleichkomme. Allerdings müsse sich die Produzentin - der dänische Multi Novo Nordisk - "die Frage stellen, ob es ethisch ist, mit einem solchen Medikament Geld zu verdienen".

Gemäss Urs Pfluger, dem Direktor von Novo Nordisk Schweiz, ist "NovoSeven" in der Schweiz seit zwei Jahren auf dem Markt und bisher erst in zwei auf Zürich beschränkten Fällen angewendet worden. Der Preis variiere von Patient zu Patient. In der Schweiz sei das Produkt um 20 Prozent billiger als im europäischen Umland. Das Medikament sei in keinem europäischen Land rationiert. Seine Entwicklung habe zwölf Jahre gedauert und mehrere hundert Millionen Franken gekostet.

Das Dementi am Tag danach

Am Dienstagnachmittag schob die Sanitätsdirektorin ein offizielles Dementi nach: Die Aussage, dass sie einem Patienten ein Medikament "verweigert" habe, sei "falsch". Da der Patient mit den gängigen Medikamenten erfolgreich habe behandelt werden können, "erübrigte sich die Therapie mit 'NovoSeven' und damit die Notwendigkeit eines Entscheides".

Spitaldirektor Biedermann erklärte gegenüber REPORTS, Basel-Stadt sei erstmals mit dem Präparat konfrontiert worden. Das Medikament koste 50'000 Franken pro Tag und die minimale Anwendungszeit betrage sechs Tage. Das Präparat sei auf Antrag des Klinikvorstehers bestellt, aber für den allerletzten Ernstfall in der Universitätsklinik "geparkt" worden.

Laut Biedermann hätte das Basler Spital die Kosten von "NovoSeven" übernehmen sollen. Dies wäre angesichts des politischen Spardrucks und immer knapperer Budgets kaum möglich gewesen. Heute stelle sich die Frage, "ob wir uns in jedem Fall alles leisten können". Dabei gehe es nicht nur um Medikamente, sondern auch um sehr teure Diagnosen und Operationen. Veronica Schaller doppelte gegenüber REPORTS nach: "Der Fernseh-Auftritt war mein Fehler. Ich bin dreingelaufen."

12. Januar 1999

Weiterführende Links:


Ereignis-Bewertung
Veronica Schaller Hat eine mutige Absicht: Dem Volk und seinen Abgeordneten im Parlament endlich klar zu machen, dass die Rechnung nicht aufgeht. Wer im Gesundheitswesen ernsthaft den Rotstift ansetzt, kann es nicht bei Aerztehonoraren bewenden lassen. Herr Piller muss schon sagen, wer die Kosten der teuren Behandlung zahlt, wer die ethisch extrem heikle Selektion vornimmt (wer ist es Wert, wie behandelt zu werden?) und wo die ethische und ökonomische Schmerzgrenze liegt. Wenn die medikamentöse Versorgung letztlich vom eigenen Geldbeutel abhängt (dann zahle ich halt selbst), dann ist die Zweiklassen-Gesellschaft im öffentlichen Gesundheitwesen perfekt.
Ihr Auftritt In der Enthüllungsstory von "10 vor 10" trat Frau Schaller wie als Kronzeugin der Medikamenten-Verweigerung auf. War in diesem Fall schlecht beraten: Hätte wissen müssen, dass dieses Boulevard-Sendegefäss keine breiten politischen Erläuterungen zu einem komplexen Thema kennt. Das Dementi hinterher - plötzlich war der "Entscheid" (Schaller) "kein Entscheid" (Schaller) mehr - kann den Schaden höchstens begrenzen. Es fehlte die nachvollziehbare Strategie der Nachbearbeitung: Der Film positionierte den Wunsch, eine öffentliche Debatte loszutreten, als isoliertes Postulat.
Die Film-Aufmachung Reisserische journalistische Produkte sind durchaus wünschenwert - nur muss die deftige Schlagzeile durch den Inhalt gedeckt sein. Das war im "10 vor 10"-Beitrag von Irene Loebell - Ehepartnerin von SP-Nationalrat und Gewerkschaftsbund-Präsident Paul Rechsteiner - offensichtlich nicht der Fall: Die behauptete "Verweigerung", auf die sich die verständliche Empörung stützt, war im Beitrag nicht gestützt. Ein gravierender handwerklicher Mangel! Die Essenz des Films belegt vielmehr das Gegenteil - erfolgreiches Spital-Management durch Poker: Durch den Verzicht auf die "NovoSeven"-Anwendung konnte eine kostengünstige Behandlung erzielt werden. Der Patient überlebte auch mit der konventionellen Therapie. Unzutreffend war auch die Altersangabe: Beim 70jährigen Patienten handelte es sich um den 85jährigen alt SP-Bundesrat und AHV-"Erfinder" Hans Peter Tschudi.
Gesundheitspolitik Die Debatte muss - trotz Fehlstart - aufgenommen und geführt werden. Denn die Rationierung am Krankenbett ist längst ein Faktum. Allerdings kann das Volk nicht mit brutalen "Verweigerungs"-Fait-Accomplis sensibilisiert werden, sondern mit einem längerfristigen Informations- und Diskussionskonzept. Die Spitalverantwortlichen müssen aufgrund konkreter Fall-Beispiele ihr Dilemma aufzeigen, Spar-Politiker müssen nun Farbe bekennen und erklären, wie weit sie Budgetkürzungen in der medizinischen Versorgung ihrer Wählerinnen und Wähler noch verantworten wollen.

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"In Gelterkinden wurden Waschbärennachwüchse gesichtet"

Nau.ch
Schlagzeile
vom 1. September 2021
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Nachwüchse. Soso.

RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.