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"Ich hoffe auf einen Podestplatz": Megaposter-Werbung im Baselbiet

Die Zweiten wollen die Ersten sein

Potenziell Nachrückende und Nachfolgende legen sich im Nationalrats-Wahlkampf mächtig ins Zeug


Von Peter Knechtli


Im Nationalrats-Wahlkampf geht es nicht nur darum, auf Anhieb gewählt zu werden. Geredet, geworben und gelächelt wird auch um Platz zwei oder drei: Um sich einen optimalen Nachrück-Platz zu sichern für den Fall, dass im Verlaufe der Legislatur eine Vakanz entsteht.


Sie stehen in den Startlöchern: Nicht nur jene Kandidatinnen und Kandidaten, die das Etikett "Bisher" tragen und mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit den Sprung in den National- oder Ständerat erneut schaffen werden. Mit ebenso viel persönlichem Engagement, Mittel- und Geldeinsatz präparieren sich auch Aspirierende die "Bern" weder können noch kennen, aber dennoch auf ihre Chance hoffen: Im Verlaufe der Legislatur auf einen Sessel im Nationalratssaal nachrücken oder einen Bisherigen verdrängen zu können.

Selbstinszenierung im Grossformat

Am auffälligsten ist das Engagement des Rünenberger Landrats Thomas de Courten. Das Konterfei des SVP-Fraktionspräsidenten prangt auf Mega-Postern von rund vier auf drei Metern Fläche an 15 Standorten des ganzen Baselbiets. Diese grossformatigen Werbeflächen hat der 41-jährige Politik-Manager, von einer Ausnahme abgesehen, selbst montiert. "Schweisstropfen hat es gekostet, aber es hat Spass gemacht", meinte de Courten zu OnlineReports. Hätte er nicht Erfahrung in Gartenarbeit, hätte er vom Eingraben der Installation Blasen an den Händen davon getragen. Die Planen hat der stramme SVP-Kandidat (Aufschrift: "der mit dem Kenndy-Effekt") selbst bezahlt. Das Holz, das nach Gebrauch wieder zerlegt wird und an den Lieferanten zurück geht, stellten ihm gleichgesinnte Gewerbler zur Verfügung.

Die Reaktionen auf die Selbstinszenierung im Grossformat, neben denen die Weltformat-Plakate anderer Kandidierenden wie Briefmarken anmuten, waren laut de Courten geteilt, aber "mehrheitlich positiv".

Wenn Caspar Baader Bundesrat wird

Doch wie kommt de Courten darauf, sich derart ins Zeug zu legen, wo doch nicht die geringste Wahl-Chance besteht? Denn mit Caspar Baader und Christian Miesch bewerben sich zwei Bisherige um eine mit grösster Wahrscheinlichkeit gesicherte Wiederwahl und mehr als zwei Sitze erobert im Baselbiet auch die SVP nicht. De Courten räumt dann ein, dass er "auf einen Podestplatz hofft", und gibt sich sibyllinisch: "Wir haben eine sehr starke Liste und je stärker sich jeder Einzelne engagiert, desto grösser wird der Listen-Erfolg." Und: "Ich habe von keinem der beiden Spitzenkandidaten gehört, dass er im Verlauf der Legislatur zurücktreten werde."

Dies ist durchaus möglich, aber wahr ist auch, dass "während einer Amtsperiode viel Wasser den Rhein hinunterfliesst" (de Courten). Zwar scheint unwahrscheinlich, dass Miesch in der Mitte der Amtsperiode aus rein kollegialen Gründen auf sein Nationalratsmandat verzichtet. Es kann aber sein, dass Caspar Baader im Verlauf der kommmenden vier Jahre in den Bundesrat gewählt wird und damit unfreiwillig - aber wohl mit Vergnügen - seinen Sessel für den ersten Nachrückenden räumen müsste: Dann wird sich der Einsatz auszahlen, den der drittplatzierte Kandidat vor den letzten Wahlen geleistet hatte.

Wenn Ständerat Janiak Platz macht

Ähnlich gross ist die Motivation in der Baselbieter SP, den (dritten) Podestplatz bei den Nationalratswahlen besteigen zu können. Auch hier ist so gut wie sicher, dass Susanne Leutenegger Oberholzer und Claude Janiak die Wahl problemlos schaffen. Gelingt Janiak auch die Wahl in den Ständerat - wonach es derzeit aussieht -, so rückt der Nächstplatzierte nach. Profiliertester Nachrückender wäre der Frenkendörfer Ingenieur, frühere Partei- und Landratspräsident und gescheiterterte Regierungsratskandidat Eric Nussbaumer, der Dossiers auf den Grund geht und engagiert und sachkundig debattiert.

Ob sich die Frage des Nachrückens bei den Baselbieter Freisinnigen stellt, ist ungewiss. Eine entsprechende Frage in der "Bundeshaus-Brasserie" von OnlineReports, ob er nochmals eine ganze Legislatur durchstehen oder nach der Halbzeit Platz machen wolle, liess Hans Rudolf Gysin (67), der dem Nationalrat schon seit 20 Jahren angehört und jeweils glanzvoll bestätigt wurde, unbeantwortet. Daraus kann abgeleitet werden, dass er sich den Entscheid offen lassen will, ob eine Bewerbung seiner Gunst Platz zwei auf der FDP-Liste erringt. Die Namen, die im Vordergrund stehen, sind der Laufener EBL-Direktor Urs Steiner, und der vor vier Jahren knapp abgewählte "e. Nationalrat" Paul Kurrus.

Nichts nachzurücken gibt es bei der CVP, den frei werdenden Sitz von Walter Jermann verteidigen muss. Zwei Frauen führen die Liste an: Die frühere Landratspräsidentin Elisabeth Schneider, leichte Favoritin, und Kantonalpräsidentin Kathrin Amacker.

Frehner für Dunant?

Eine ähnliche Ausgangslage wie im Baselbiet hat die SVP in Basel-Stadt: Hier will der bald 73-jährige rüstige Polit-Rentner und formelle Kantonalpräsident Jean Henri Dunant für vier weitere Jahre nach Bern, obschon uns kein einziger Akzent bekannt wäre, den er im Bundesparlament bisher gesetzt hätte. Offen ist, ob Dunant seine ganze dritte Legislatur abzusitzen oder ob er seinem Geschäftsführer, Grossrat und Jurist Sebastian Frehner, als möglichem Nachfolger seinen Platz in der Grossen Kammer zu überlassen gedenkt.

An das Szenario, dass die Basler SVP auf Anhieb gleich zwei Sitze auf Kosten des FDP-Sitzes holt, glauben wir nicht. Grund: Die heutige SVP ist nicht mehr die SVP der Aera Zanolari vor vier Jahren. Die Partei tritt als kantonale Kraft nach aussen hin kaum mehr in Erscheinung. Konnten sich die Redaktionen vor vier Jahren dem SVP-Communiqué- und Leserbrief-Schwall kaum noch erwehren, erleben wir dieses Jahr eine defensive SVP, die keinen Anspruch auf Themenführerschaft zu erheben gedenkt. Im Ton hat sich die Partei stark gemässigt - für eher aggressive Verlautbarungen ist die Jung-Sektion zuständig. Kein günstige Licht auf die Partei wirft auch das gescheiterte Referendum gegen das Integrationsgesetz. Fraglich bleibt schliesslich, ob das frühere Zanolari-Lager dieses Jahr die SVP-Liste einwirft. Dem Vernehmen nach dürfte allenfalls die "Gewerbeliste" von der Kaltstellung der früheren Leitfigur profitieren.

Beste und letzte Chance für Urs Müller

Nicht um ein Nachrücken, sondern eine Nachfolge kämpft die Basler SP, mit drei von fünf Nationalratssitzen Sitzen sehr komfortabel ausgestattet: Für die Genossen gilt es, die Sitze von Rudolf Rechsteiner und Sivila Schenker zu verteidigen und den von Remo Gysin geräumten Sessel durch eine eigene Kraft zu besetzen. Mit der Juristin Christine Keller, die wie Kurrus auch schon Berner Luft geschnuppert hat, und dem Umweltnaturwissenschafter Beat Jans verfügt die SP über zwei sehr gut qualifizierte Bewerbungen. Bedrängt werden sie aber durch die interne Konkurrenz des Listenverbindungspartners "Grünes Bündnis". Als Listen-Favorit gilt Grossrat und VPOD-Präsident Urs Müller (57), den Bürgerliche nicht zuletzt auch wegen seiner guten öffentlichen Präsenz als mächtiges Aushängeschild des "VPOD-Staates" empfinden.

Um ihren Sitz kämpfen müssen auch die Freisinnigen, nachdem eine Listenverbindung mit der "Liberalen Gewerbeliste" gescheitert ist. Nur ein knappes Jahr Nationalrats-Erfahrung hat der frühere Kantonalpräsident Urs Schweizer. Er fährt einen erstaunlich unabhängigen Kurs, wird aber ausgerechnet von seinem einstigen Schützling hat bedrängt: Gewerbedirektor Peter Malama, der als Regierungsratskandidat knapp scheiterte, möchte jetzt in Bern den Ton angeben. Dies gelingt aber nur, wenn er seinen früheren Förderer aus dem Amt kippt. Jedenfalls, so unser Eindruck, wirbt Peter Malama mit höherem finanziellem Aufwand als der Bisherige Urs Schweizer.


9. Oktober 2007

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"Ich bin keineswegs ideologisch verbrämt"

Herrn Heubergers Vorwurf der Einbildung und der Arroganz trifft knapp am Ziel vorbei. Der Plakatspruch stammt nämlich gar nicht von mir, sondern nimmt lediglich eine Schlagzeile der "Basler Zeitung" (vom 28. September 2006, ist auf dem Plakat auch klar deklariert) auf, die auch mich damals zum Schmunzeln gebracht hat. Und mit einem Schmunzeln nehmen viele Betrachter das Plakat auch wahr.

 

Die zupackende Art, mit der Kennedy auch schwierige politische Fragen angegangen ist und Lösungen erarbeitet hat, hat mich immer beeindruckt. Der hat noch was bewegt, sag ich mir, das will ich auch. Kennedys Fähigkeit, Bürgerinnen und Bürger für Politik zu interessieren und zu begeistern, ist wohl ein sehr hoher Anspruch, aber dennoch auch für mich ein Ziel.

 

Ich wünschte mir generell, dass Kennedys zukunftsorientierte, vorausschauende und von Lebensfreude geprägte Art zu politisieren auch in der guten alten Schweiz wieder mehr zum Tragen käme - ob demokratisch oder republikanisch ist eigentlich wurscht. Ich habe wohl meine "gutbürgerlichen" Grundwerte - die hatte Kennedy auch -, für die ich kämpfe, bin aber keineswegs ideologisch so verbrämt, dass ich mich auch einer dialektischen Diskussion nicht stellen würde. Also politisieren wir doch über Sachthemen, lieber Herr Heuberger.


Thomas de Courten, Rünenberg




"Dieser Vergleich ist arrogant"

Es grenzt schon an Einbildung und Arroganz, wenn sich SVP-Kandidat Thomas de Courten mit Kennedy vergleichen will. Sogar gestandene Leimentaler SVP-Parteileute finden das im Gespräch als anmassend und peinlich. Man kann einen belebten Wahlkampf führen, nur sollten allerdings die Wähler nicht für blöd oder beschränkt verkaufen werden. Grössenwahnsinnige Streber haben in der Geschichte noch nie Positives hinterlassen.


Bruno Heuberger, Oberwil



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"Fussballer! Virile Typen! Wollen total indivi­duell sein – und sehen aus wie alle: wie drapierte Äffchen."

Ludwig Hasler
in der "Schweiz am Wochenende"
vom 23. Januar 2021
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Herrlich zutreffend formuliert.

Frisch pubertiert

Die Angst vor dem alten Mann

RückSpiegel


Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen an, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.