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"Dieses Versprechen ist löchrig": BVB-Arbeitnehmer-Funktionär Steinmann

"Kopfschütteln darüber, was Lagler unter Sozialpartnerschaft versteht"

Christoph Steinmann, Sekretär des "Personalverbandes Städtischer Verkehrsbetriebe Basel", über die Krise im ÖV-Betrieb BVB


Von Peter Knechtli


Der Versuch, die Wahlen in die Personalkommission der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) zu beeinflussen, seien die Erfindung von Direktor Erich Lagler gewesen. Im Interview sagt Christoph Steinmann, Sekretär des "Personalverbandes Städtischer Verkehrsbetriebe Basel" (PSVB), der Direktor lasse Ankündigungen zur Verbesserung der schlechten Stimmung keine Taten folgen.


OnlineReports: Herr Steinmann, wie gut sind Sie auf BVB-Direktor Erich Lagler zu sprechen?

Christoph Steinmann: Sie beginnen mit einer guten Frage. Ich bin nicht schlecht auf ihn zu sprechen, muss aber manchmal den Kopf darüber schütteln, wie er die Sozialpartnerschaft sieht. Immer wenn man denkt, es könne nicht schlimmer kommen, kommt wieder so ein Schuss aus der Verwaltung, über den wir sagen müssen, es geht doch schlimmer. Die Direktion hat manchmal absurde Ideen.

OnlineReports: Können Sie ein Beispiel nennen?

Steinmann: Zum Beispiel der versuchte Eingriff der Direktion in die Personalkommissions-Wahlen. Niemand aus der Arbeitnehmerschaft hätte mit so etwas gerechnet.

OnlineReports: Erich Lagler hat vertraulich versucht, auf die Wahlen in die Personalkommission Einfluss zu nehmen, was ausschliesslich Sache der Belegschaft ist.

Steinmann: Er kann ja schon seinen Kommentar abgeben. Aber dass er mit Listen Leute sucht, die ihm genehm sind, das geht nicht. Das sieht so aus, als wollte man die amtierenden und neuen Vertreter der Kommission aus dem Weg räumen.

OnlineReports: Gehen Sie aufgrund dieses Vorfalls davon aus, dass schon bei den letzten Wahlen vor vier Jahren ein solcher Manipulations-Versuch stattgefunden hat – oder ist das eine Erfindung Laglers?

Steinmann: Das ist eine Erfindung von Herrn Lagler.

OnlineReports: Was sagt dieser Vorfall aus über Führungskultur innerhalb der BVB?

Steinmann: Schwierig zu sagen. Manchmal wäre es der Direktion lieber, wenn die zeitweise lästigen Verbände und auch die Personalkommission ihren Senf zu bestimmten Vorhaben nicht gäben.


"Mit einer Beeinflussung der Wahlen hat
niemand in den kühnsten Träumen gerechnet."


OnlineReports:
Geht es auch um eine möglichst komplette Kontrolle über Stabilität und Informationspolitik innerhalb der BVB?

Steinmann: Über die Beweggründe der BVB-Verwaltung kann ich nichts sagen. Aber dass die Wahlen hätten beeinflusst werden sollen, damit hat in den kühnsten Albtäumen niemand gerechnet.

OnlineReports: Was könnte Lagler mit seiner Frage nach "politischer Kompetenz", über die Mitglieder der Personalkommission verfügen sollten, gemeint haben?

Steinmann: Da müssen Sie ihn fragen. Wir hören von ihm einfach immer wieder, dass er auf der Seite der Mitarbeiter stehe. Aber wir spüren nicht viel davon. Dieses Versprechen ist löchrig, wenn man sieht, welche Massnahmen hinterher getroffen werden. Wir nehmen Herrn Lagner die Platitüden nicht mehr einfach ab. Gut, er muss einen Betrieb von über tausend Mitarbeitern leiten, der in der Stadt tief verankert ist. Einfach ist das nicht.

OnlineReports: Fordern Sie nun Konsequenzen?

Steinmann: Hmmm, welche? Solche Eingriffe müssen künftig unterbleiben, weil das Arbeitsklima und das Image der BVB dadurch noch mehr verschlechtert werden.

OnlineReports: Wie beurteilen Sie die Rolle des zuständigen SP-Regierungsrates Hans-Peter Wessels? Hätte er zugunsten der Arbeitnehmer intervenieren oder sich zumindest gegenüber dem Verwaltungsrat vernehmen lassen sollen?

Steinmann: Von Herrn Wessels hören wir Mitarbeiter nichts. Ich würde mir vermehrt ein klares Zeichen von Herrn Wessels als Verkehrsminister in Richtung Verwaltungsrat und BVB-Direktion wünschen, so dass wir wissen, was Sache ist.


"Hans-Peter Wessels hätte sagen müssen:
BVB – so nicht."


OnlineReports:
Hätte er auf das durch den Kanton als Eigner formulierte Sparziel von einer Million Franken jährlich pochen müssen, statt das von den BVB definierte Ziel von fünf Millionen Franken zu decken?

Steinmann: Ja. Wir steckten mitten in den Wegzeit-Verhandlungen, als diese eine Million zum ersten Mal auftauchte. Ich dachte damals schon, dies sei ein sportliches Ziel. Plötzlich sind es jetzt fünf Millionen. Wir haben keine Ahnung, wie es dazu gekommen ist. Herr Wessels äusserte sich auch nicht dazu. Er hätte sagen müssen: BVB – so nicht. Oder er hätte auch erklären können, weshalb es jetzt plötzlich fünf Millionen sind. Eine Million ist machbar, denn dass es in den Abläufen Sparpotenzial gibt, ist unbestritten. Wir haben eine schwierige Personaldecke. Sie wäre jedoch tragbar, wenn die Angestellten zufrieden wären und damit die Krankheitszahlen reduziert werden könnten.

OnlineReports: Wie stellen Sie Ihren Verband auf – nicht nur im Hinblick auf die Wahlen in die Personalkommission?

Steinmann: Als reiner Personalverband nur für die BVB sind wir die neutralste Organisation. Das hat uns vor vier Jahren viele Stimmen gekostet. Wir sind als grösster der drei Verbände aus der Personalkommission geflogen. Die Mitarbeiter haben den andern Organisationen mehr Vertrauen geschenkt.

OnlineReports: War Ihr Verband zu wenig kämpferisch?

Steinmann: Das darf man wohl so sagen. Heute sind wir sicher kämpferischer als noch vor vier Jahren. Im PSVB hat sich personell einiges verändert. Die alte Garde, die den Verband über Jahrzehnte gut geführt hat, ist pensioniert und abgetreten. Wir wollen jetzt wieder in die siebenköpfige Personalkommission zurück. Ich strebe eine Parität mit zwei Vertretern unseres Verbandes an.

OnlineReports: Die Stimmung im Betrieb ist so schlecht wie lange nicht mehr. Wie gehen Sie als Verbandsfunktionär mit dieser Tatsache um?

Steinmann: Wir versuchen, die Stimmung zu verbessern, was allerdings nicht einfach ist. Wir haben mit der Direktion einen starken Gegenpart, der teilweise andere Pläne hat.


"Im Fahrdienst brennt es ganz sicher – aber
schon seit der Ära Baumgartner."


OnlineReports:
Wo brennt es innerhalb der BVB am meisten?

Steinmann: Schwer zu sagen, weil ich nicht in alle Abteilungen gleichermassen hineinsehe. Im Fahrdienst brennt es ganz sicher – aber schon seit der Ära Baumgartner. Das fängt bei der nicht mehr vorhandenen Wertschätzung der Mitarbeitenden an. Die Fahrdienstler gelten heute nicht mehr als die Respektspersonen, die sie einmal waren. Es gelten immer mehr privatwirtschaftliche Gesetze, die das Geschäftliche in den Vordergrund stellen und bei denen das Menschliche auf der Strecke bleibt. Die älteren Mitarbeitenden haben noch eine andere Kultur erlebt. Früher hat sich die Direktion bei Pensionierungen formell beim Mitarbeitenden bedankt und sie persönlich verabschiedet. Heute gibt es das nicht mehr.

OnlineReports: Wie wollen Sie das Ruder herumreissen?

Steinmann: Das weiss ich auch nicht. Die Direkton sollte wieder versuchen, ein Wir-Gefühl zu entwickeln. Mit einem Mitarbeiter-Festchen ist es nicht gemacht. Die Wertschätzung muss höher gewichtet werden.

OnlineReports: Sind Kampfmassnahmen innerhalb Ihres Verbandes ein Thema?

Steinmann: Nein. Kampfmassnahmen sind für uns kein Thema. Es muss andere Möglichkeiten geben.

OnlineReports: Spricht sich Ihr Verband PSVB mit den andern Arbeitnehmer-Organisationen VPOD und FEME ab?

Steinmann: Ja. Wir treffen uns regelmässig und tauschen uns aus.

OnlineReports: Wie überzeugen Sie eine junge Frau oder einen jungen Mann, Wagenführerin oder Bus-Chauffeur bei den BVB zu werden?

Steinmann: Gute Frage. Es gibt innerhalb des Teams eine starke Kameradschaft und Solidarität unter den Leuten. Der Job ist toll und die BVB sind ein sozialer und sicherer Arbeitgeber.


"Die Teilnahme an der Weinprobe
liegt im Ermessen des Teamleiters."


OnlineReports:
Stimmt es, dass jeder und jede Mitarbeitende nach jeder krankheitsbedingten Absenz beim Teamleiter antraben und sich dann rechtfertigen muss?

Steinmann: Ja, das stimmt. Es ist eine Zeitverschwendung und eine Misstrauens-Bekundung. Ein Telefon würde ausreichen. Man kann aber auch das Positive sehen, nämlich, dass sich der Betrieb um die Gesundheit der Leute kümmert.

OnlineReports: Wie stehen sie dem Einführungskurs für Drämmler betreffend den neuen Streckenabschnitt nach St.-Louis mit seinem Französisch-Kürslein und der anschliessenden Weinprobe gegenüber?

Steinmann: Die Leute werden in das Thema Frankreich eingeführt. Allzu viel hat der Kurs nicht gebracht. Es war eher eine Art Team-Bildung. Die Teilnahme an der Weinprobe liegt im Ermessen des Teamleiters.

OnlineReports: Waren Sie auch schon an einem "Mitarbeiter-Morgenessen" mit Direktor Lagler?

Steinmann: Nein, ich hatte das Vergnügen noch nie. An sich ist es eine gute Idee. Aber wenn Erich Lagler dabei die Stimmung der Leute abholt und hinterher nichts geschieht, dann ist der Sinn eines solchen Anlasses fraglich.

OnlineReports: Ist es nicht eine gute Idee, die Nähe der Basis zu suchen?

Steinmann: Doch. Es wäre aber schön, wenn seine direkten Untergebenen in der Geschäftsleitung dies auch pflegten. So sieht es ein bisschen nach Alibiübung aus – und das ist einfach schade.

Mitarbeit: Fabian Schwarzenbach

18. Juli 2017

Weiterführende Links:


Der Gesprächspartner


Christoph Steinmann (57) ist seit vier Jahren mit einem 50 Prozent-Pensum Sekretär des "Personalverbandes Städtischer Verkehrsbetriebe Basel" (PSVB). Der gelernte Kaufmann arbeitete zuvor als Journalist und Redaktor bei "Radio Raurach", "Doppelstab", "Baselland-Post und "NW-1", aber auch bei der Anzeigenverkäuferin Publicitas. Heute ist er als Aushilfs-Wagenführer bei den BVB tätig.

Der PSVB ist mit 280 aktiven Angestellten der grösste und älteste Arbeinehmer-Verband innerhalb der BVB.


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"Zu blauäugig"

Dieses Interview hat mich sehr interessiert, war ich doch 15 Jahre lang hauptamtlich Präsident der Arbeiterkommission Ciba-Schweizerhalle und dort für die Probleme von tausenden GAV-Kollegen zuständig. Ich habe die Antworten von Christoph Steinmann mehrmals gelesen und bin zur Auffassung gekommen, dass er eigentlich weiss, wo die Probleme sind, aber nicht weiss, was man dagegen tun müsste und noch wichtiger unbedingt sollte. Seine Antworten scheinen mir mutlos, traut er scheinbar seinem Verband und deren Kollegen keine Aktionen und Aktivitäten zu, die es eigentlich dringend bräuchte, wenn in so einer trüben Situation etwas geändert werden soll.

Kopfschütteln allein bringt's nicht. Denn ohne Druck aller Mitarbeiter wird sich da nicht viel ändern, das zeigte schon bei anderen Unternehmungen die Erfahrung. Und nur auf einen nächsten Skandal bei der oberen BVB-Leitung zu warten, offenbart nur die Schwäche dieses Verbandes und ist zu blauäugig.


Bruno Heuberger, Oberwil



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Veranstaltungs-Hinweis


Buchvernissage
29. November 2022, 19.30 Uhr

Christiane Widmer und Christian Lienhard: "Eine Prise Leidenschaft. Gespräche mit 81 Köchinnen und Köchen in der Schweiz"
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Anmeldung erforderlich, Teilnahme gratis: ticket@biderundtanner.ch
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Mehr Infos
 

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"Wie wollen Sie die Landwirtschaft dazu bringen, weniger tierische und dafür mehr menschliche Nahrungsmittel zu produzieren?"

Basler Zeitung
Interviewfrage
am 2. November 2022
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Die visionäre BaZ stellt sich frühzeitig auf Menschenfleisch ein.

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

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Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

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In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

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