© Foto by OnlineReports.ch
"Et maintenant": Tram-Taufe, Partner-Politiker Wessels, Girny

Jetzt haben die BVB "das einzige Dreiländer-Tram der Welt"

Heute wurde die grenzüberschreitende Tramlinie nach St-Louis feierlich eröffnet – mit einer Strompanne


Von Peter Knechtli


Erneut ein historischer Tag für die Basler Verkehrsbetriebe (BVB): Heute Samstag eröffneten Politiker aus Basel-Stadt und dem Elsass feierlich die grenzüberschreitende Tramlinie 3, die von Birsfelden direkt nach St-Louis führt. Seit drei Jahren ist schon die binationale Linie 8 ins deutsche Weil am Rhein in Betrieb. Es gab auch enttäuschte Besucher.


Alles ging schnell an der Landesgrenze, wo die letzte Haltestelle der Tramlinie 3 "Burgfelderhof" heisst: Der Basler Baudirektor Hans-Peter Wessels, BVB-Direktor Erich Lagler, Haut-Rhin-Präfekt Laurent Touvet, Alain Girny, Präsident des interkommunalen Zweckverbands Saint-Louis Agglomération und weitere Honoratioren durchschnitten das obligate blaue Band. Nebenan hinter Gittern schwenkten ein paar elsässische Autonomisten von "Unser Land" rot-weisse Fahnen; ein Transparent hiess "Willkomma em Elsass".

3,1 Kilometer Neubaustrecke

Und dann ging's in drei Sonder-Trams über das jungfräuliche Schienenpaar auf Elsässer Boden weiter: Vorbei am sanften Schutzwall zur Reha-Klinik, wo auch Wachkoma-Patienten liegen, einer EBM-Energiezentrale, dem Lycée Jean Mermoz in eleganten Winkeln bis zum Bahnhof der Stadt St-Louis.

Knallkörper, leuchtende Raketen, ein poetisches Stelzenballet grüssten die rund 300 Offiziellen, die bei der Einfahrt auf den Bahnhofplatz, wo sich die Wendeschlaufe befindet, von zahlreichen nostalgisch kostümierten Passanten und einer Seifenblasen-Kanone empfangen wurden. 3,1 Kilometer lang ist die Neubaustrecke, davon 2,1 Kilometer auf elsässischem Boden. Daran befinden sich fünf Haltestellen: "Burgfelderhof", "Saint-Exupéry", "Place Mermoz", "Soleil" und "Gare de Saint-Louis".

Park&Ride-Gebäude mit 740 Plätzen

Die Bauzeit betrug gut zwei Jahre. In die Kosten von rund 90 Millionen Franken teilen sich die Schweiz mit rund 30 Millionen und Frankreich mit rund 60 Millionen Franken. Ab und nach St-Louis geht's im Viertelstundentakt, jedes zweite Tram fährt über die Grenze.

Teil des Projekts ist auch ein unmittelbar an der Endstation liegendes Park&Ride-Gebäude, das 740 Plätze bietet und rund zehn Millionen Franken kostet. Auch hier flossen beachtlich Schweizer Gelder: knapp drei Millionen aus dem Agglomerationsfonds des Bundes und 880'000 Franken aus dem baselstädtischen Pendlerfonds.

Mit dem Parking wird eine Win-Win-Situation angestrebt: Es soll einen Beitrag daran leisten, dass die 30'000 Berufspendler aus dem Elsass rascher an ihre Arbeitsplätze gelangen, anderseits die Basler Strassen nicht zusätzlich durch individuellen Pendlerverkehr belastet werden. Elsässische Politiker drückten allerdings die Hoffnung aus, dass Berufspendler, die "meist allein im Auto sitzen", das Motto der neuen Linie ("Gut verbunden") beherzigen und per Tram in die Rheinstadt fahren.

Musikalische Symbiose

Begonnen hatte die Eröffnungs-Feier unter beträchtlichen Sicherheits-Vorkehrungen in der Pfaffenholz-Turnhalle, die an der Grenze auf französischem Boden liegt, aber auf Land, das Basel-Stadt besitzt. Oberbauleiter Reto Borer legte dabei Zeugnis von seiner multiplen Begabung ab: Er dirigierte nicht nur die vorzüglich aufspielende aargauische "Musikgesellschaft Blasorchester Muhen", die mit programmatischen Titeln wie "Et maintenant" glänzte, sondern liess sie auch seine Eigenkomposition "Fanfare Tram 3" intonieren, welche die schweizerische und die französische Nationalhymne musikalisch elegant verschmolz und so den emotionalen Boden zur Beschwörung des binationalen Geistes legte.

Der Basler Baudirektor Hans-Peter Wessels, der wegen einer BVB-Finanzspritze von einer Millionen Euro monatelang die Schlagzeilen frequentierte, sprach – und man spürte ihn förmlich im Hoch – von einem "Tag der Freude". Fast auf den Tag genau drei Jahre, nachdem die direkte Achter-Linie nach Weil am Rhein den Betrieb aufnahm, nun die zweite grenzüberschreitende Linie ins Elsass. "Damit schreiben wir Geschichte", freute sich der sozialdemokratische Regierungsrat.

Neu ist das Grenz-Tram aus dem Elsass allerdings nicht: Schon zwischen 1900 und Ende 1957 existierte ein Vorläufer auf Schienen von Basel nach Sankt Ludwig, wie das damals deutsche St-Louis hiess, bevor er vom als "modern" geltenden Bus abgelöst wurde. "Die Zukunft gehört Bahn und Tram", prognostizierte Wessels, "das wird das SBB-'Herzstück' in Basel noch deutlicher vor Augen führen".

Kein Verständnis für Autoverbände

Deshalb, so Wessels weiter, "kann ich die Autoverbände nicht verstehen", die mit ihrer Kritik am öffentlichen Verkehr "ihren Mitgliedern keinen Gefallen erweisen". Die Linie 3 leiste nun einen "wichtigen Beitrag" zum Zusammenleben in der Regio Basiliensis, denn "Offenheit hat Zukunft, nicht Abschottung".

Ins gleiche Horn stiess Maria Lezzi, die Direktorin des Bundesamtes für Raumentwicklung mit beruflicher Vergangenheit im Basler Baudepartement. "Die ÖV-Wende ist Tatsache" sagte sie und erinnerte daran, dass der Bund an Programmen der Agglomerationen beteiligt und damit "zu einer lebenswerten Siedlungsentwicklung beiträgt". Laurent Touvet, der Präfekt des Département Haut-Rhin, doppelte nach, indem er seine Landsleute darauf hinwies, mit dem "Tramway" im 15 Minuten-Takt den Basler Barfüsserplatz erreichen zu können.

Taufe mit Elsässer Crémant

Damit auch wirklich alle, die etwas zu sagen haben glauben, zu Worte kamen, gab es neben der "Schweizer Feier" – Gemeinsamkeit hin oder her – auch die "französische Feier" im Festzelt bei der Wendeschlaufe am Gare. Zuvor hatten Wessels und Girny das Vergnügen, nach einem Lied der Schulklassen aus Birsfelden und Burgfelden mit bestem Elsässer Crémant (Gustave Jung) das Primeur-Tram zu taufen – auf den Namen "Saint-Louis" (Aufmacher-Bild).

Im Festzelt brachte BVB-Direktor Erich Lagler die Bedeutung des Anlasses am deutlichsten auf den Punkt. "Wir sind nicht nur ein Dreiländer-Team, wir sind ein Dreiländer-Tram", hob er an, um dann die Dramatisierung zu verstärken. "Neue Strecke, neue Trams neue Technologie." Nicht nur die Hinweisschilder sind zweisprachig, auch wurde das Fahrpersonal "in Französisch-Vokabeln geschult" in einem Tram, das es in sich hat: "Das einzige Dreiländer-Tram in der Welt."

Strompanne, kein Gratis-Getränk

Es müssen an dieser Stelle auch an zwei Peinlichkeiten erwähnt werden: Gegen 14.30 Uhr standen die Trams der Linie 3 während fast einer Stunde still, nicht einmal zur Leitstelle konnte Kontakt aufgenommen werden. Grund: Stromausfall. So marschierten offizielle Gäste zu Fuss baseleinwärts, während die zur Gratisfahrt nach St-Louis eingeladene Öffentlichkeit vergeblich an den Haltestellen wartete. In St-Louis blockierte auch noch ein Fahrzeug der Gendarmerie die Strecke.

Enttäuscht kehrte ein eigens aus Lausen angereistes Ehepaar zurück. Es fand, die Stadt St-Louis habe sich gegenüber den Besuchern aus der Schweiz knausrig gezeigt. "Kein Stand an der Endstation, kein Gruss der Stadt an die Nachbarn aus Basel, kein Glas Wein, kein Käse einfach nichts ausser Seifenblasen", meinte der Rentner zu OnlineReports.

Ein anderer Besucher verwies auf Flyer, die ein Gratis-Getränk versprachen. Doch da sei nichts gewesen – weder Bier noch Glühwein. "Am Bahnhof St-Louis wusste aber niemand etwas von diesem Geschenk. Für die Getränke musste man bezahlen, was bei den zahlreichen Gästen ziemlich viel Ärger auslöste. Verpflegen konnte man sich auch nicht. Ausser man war ins Festzelt eingeladen.

Die BVB-Million ist bezahlt

Dort bedankten sich die Offiziellen gegenseitig, bevor sie sich dem reichlichen Apéro-Buffet zuwandten. Während Brigitte Klinkert, die Präsidentin das Conseil départemental du Haut-Rhin, das "alltägliche Europa" im Dreiländereck pries und Victor Hugo zitierte: "Le Rhin réunit tout."

Auch so: Die berühmte Wesselssche Million. Sie wurde diese Woche von den BVB an die französischen Partner überwiesen, nachdem letzten Montagabend die letzten Verträge unterschrieben worden waren.

9. Dezember 2017

Weiterführende Links:


Vitelli vs. Wessels


pkn. Es stimmt schon: Die grenzüberschreitende Tarifierung ist noch kein Ruhmesblatt. So ist auf der Tramlinie Linie nach Saint-Louis das U-Abo der Region Basel gültig, nicht aber das General-Abo und das Halbtax-Abo. In einer persönlichen "Medienmitteilung" wirft der Basler SP-Grossrat Jörg Vitelli der Regierung "Befehlsverweigerung" vor.

Der Grossrat hatte am 16. März seine Motion mit 71 zu 15 Stimmen an die Regierung überwiesen und sie damit verpflichtet, bis zur Eröffnung der Tramlinie auch das General-Abonnement und das Halbtax-Abo zu akzeptieren. Vitelli fordert das Bau- und Verkehrsdepartement unter seinem Parteikollegen Hans-Peter Wessels auf, "den Auftrag des Parlaments umgehend umzusetzen".

Dies wäre, so Vitelli ergänzend zu OnlineReports, über einen Leistungs-Auftrag der Regierung an die BVB "einfach umsetzbar".


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Eröffnungsfest ein grösserer Reinfall"

Also dieses so genannte "Eröffnungsfest" war nicht nur etwas peinlich, sondern ein grösserer Reinfall. Das Zelt am Bahnhof in Saint-Louis war nur für geladene Gäste zugänglich, uniformierte Ordner versperrten dem Normalbürger (notabene jenen Leute die durch ihre Steuern das ganze finanzieren halfen) den Eingang, man konnte nicht mal was zum Trinken kaufen.

Der Rentner hat schon recht: Das Ganze war schäbig und billig organisiert. Als auf der Heimfahrt der Strom wegblieb, stand unser Tram an der Haltestelle beim Einkaufszentrum Géant. Als mir die Warterei zu lang wurde, ging ich dort einkaufen. Das war der beste Moment dieses "Spektakels", fand ich dort nämlich ein paar sehr gute Käse, der Tag war dann mindestens für mich gerettet.

Es ist anzunehmen, dass für Schweizer das Interessanteste an dieser verlängerten Tramlinie eben dieser Einkaufstempel ist, da es an der Endstation Gare de Saint-Louis überhaupt nichts zu sehen gibt, nicht mal eine Beiz ist zu finden.


Bruno Heuberger, Oberwil



Was Sie auch noch interessieren könnte

Lauber will die Steuern
für Vermögende senken

15. September 2021

Die Reform hat einen Ertragsausfall von 42 Millionen Franken zur Folge.


Reaktionen

"Meine politischen Ambitionen
sind im Moment weit weg"

10. September 2021

Wirtschaftskammer-Direktor Christoph
Buser
im OnlineReports-Interview.


Afghanistan: "Der Präsident
hat uns verkauft"

19. August 2021

Der Liestaler Café-Betreiber Djawed Azizi leidet mit seinem Volk in Afghanistan.


Reaktionen

SVP spricht Beat Jans
die "Amtseignung" ab

10. August 2021

Fraktions-Chef Pascal Messerli hält
die Schärfe der Kritik für berechtigt.


Reaktionen

Ruth Singers Corona-
"Fakten" aus zweiter Hand

6. August 2021

Die Impfkritikerin beschuldigt Arzt zu Unrecht der Coronastatistik-Manipulation.


Reaktionen

Jans setzt seinen ersten
Basler Klima-Akzent

4. August 2021

Die Stadt Basel bewirbt sich für den

"European Green Capital Award".


Reaktionen

Nicole Hoffmeister-Kraut
macht in Basel Dampf

23. Juli 2021

Baden-württembergische Ministerin
wirbt für Schweizer Europa-Annäherung.


Reaktionen

Was sagt Jans? Wo ist
sein "Klima-Departement"?

15. Juli 2021

Peter Knechtli über Klima-Management
im Sprühregen der Basler Lokalpolitik.


"Agro-Gentechnik war bisher
ein phänomenaler Misserfolg"

5. Juli 2021

Florianne Koechlin wirbt in ihrem neuen
Buch für eine Natürliche Landwirtschaft.


Bundesgesetz: mit Millionen
gegen die Medienvielfalt

30. Juni 2021

Onlinemedien-Förderung: Peter Knechtli
über Alternativen zur Subvention.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"In Gelterkinden wurden Waschbärennachwüchse gesichtet"

Nau.ch
Schlagzeile
vom 1. September 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Nachwüchse. Soso.

RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.