Peter Achten - De Gustibus

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Schwyz: Ingwer, Honig und Wok

Fernost ist nicht ganz so weit weg vom Kanton Schwyz, wie man gemeinhin denken könnte. Kulinarisch wenigstens. "Kalbszunge mit Schwyzer Berghonig und Ingwer auf Wokgemüse" heisst es etwa auf der Speisekarte im "Wysse Rössli" am historischen Hauptplatz – Sie wissen schon, der Bundesbrief – im Dorf- beziehungsweise Städtlikern von Schwyz. Dort am Fusse der Mythen wird jenseits von trendiger Fusion-Küche oder modischem East-meets-West-Zeitgeist gekocht. Leicht, modern, gleichzeitig traditionsverbunden, währschaft. Und global. Jawoll!

Zu verdanken ist das jemandem, bei dem das auf den ersten Blick erstaunen mag. Aber nur auf den ersten Blick. Denn der Jodler Sepp Trütsch ist ein weit gereister Mann mit manigfaltigen Talenten. Ja sicher, es handelt sich um jenen von "Funk und Fernsehen" bekannten Sepp Trütsch. Am Schweizer Fernsehen war er bis zur Einstellung des Formats vor zehn Jahren der ungekrönte König der Volksmusik, der Ländler-Papst. Er war Mitbegründer des "Grand Prix der Volksmusik". Im deutschsprachigen Raum trat er auf mit Karl Moik oder Hansi Hinterseer genauso gut wie mit Paul Kuhn, Max Greger, Dagmar Koller, Dieter-Thomas Heck oder Ivan Rebroff, um nur einige zu nennen.

Sepp Trütsch freilich war und ist ein Multitalent. Er ist gelernter Drogist, schrieb bald als Print-Journalist zum Thema Volksmusik, dann endeckt er das Radio, oder das Radio ihn. Er jodelt professionell, komponiert. Auch im Reisebusiness war er erfolgreich tätig. Schliesslich landete er anfangs der achtziger Jahre beim Fernsehen.

Dort lernte ich ihn kennen. Das heisst, ich sah ihn hin und wieder in der Kantine. Seine Sendungen waren im städtischen Milieu ja nicht gerade Kult, dafür umso mehr auf dem Lande. Für mich als Liebhaber von Jazz, Gregorianischen Gesängen und  klassischer Musik waren Jodel, Naturjodel und Ländlermusik nun doch eher ein Anathema. Sepp sei Dank, fand ich langsam Zugang zur Schweizer Volksmusik. Das half später in Asien. Neugierig bleiben, zuhören, auch und gerade auf Musik.

Trütsch wäre nicht Trütsch, hätte er sich vor zehn Jahren nach fünfhundert Abendsendungen seiner Fernsehzeit nicht neu erfunden. Es ist ihm, könnte man meinen, in die Wiege gelegt worden. Sepps Mutter war eine begnadete Köchin, und von ihr erwarb er nicht nur das Koch-Rüstzeug, sondern auch die Liebe zum Essen. Welchen Kontinent er auch immer bereiste, das Essen kostete er stets mit grossem Interesse und Neugier. Daraus ist jetzt ein schönes Koch-Bilderbuch entstanden: "Sepp Trütsch präsentiert Spezialitäten".

Im Hotel und Restaurant "Wysses Rössli" macht Sepp Trütsch zusammen mit seiner Frau Ida und Chefkoch Helge Chlebnicek seine Koch- und Ess-Träume war. Die Speisekarte ist ein Gedicht. Wie wäre es mit "Hirschkotelett Muotathaler Alpen mit rahmigem Kürbisgemüse", "Gefüllte Chalbsplätzli vo Schwyzer Chälber an Zitronen-Thymian-Sauce", "Eglifilets à la Lauerzersee", "Lauerzersee-Fischsuppe Wysses Rössli-Art" oder "Kürbislüten gefüllt mit Lauerzersee-Hecht auf Spinatgemüse und Apfel-Curry-Sauce"?

Bei meinem letzten Besuch an einem eiskalten Januar-Abend habe ich mich für "Gegrilltes Muotathaler Kalbskotelett mit Aprikosenfüllung" entschieden. Mmmmh ...

Hier die Rezepte. E Guete!

Zutaten:
• 4 Kalbskoteletts a ca. 200 gr.
• 8 Scheiben Speck
• 150 gr. Dörraprikosen
• 4 EL Aprikosen-Fruchtaufstrich
• 2 Zwiebeln
• 50 gr. Butter
• 1 EL Zucker
• 2 EL Olivenöl
• Feines Kalahari-Salz
• Weisser Bio-Malabar-Pfeffer
• Chili aus der Gewürzmühle
• 4 Thymianzweige
• 4 Rosmarinzweige
• 4 Salbeizweige
• 100 gr. Mayonnaise
• 75 gr. Crème fraiche

Zubereitung:
Die gedörrten Aprikosen klein würfeln. Die Zwiebel schälen, klein würfeln und in der zerlassenen Butter anschwitzen. Mit Zucker bestreuen, die Zwiebeln goldbraun caramelisieren. Die Pfanne vom Herd ziehen und die gewürfelten Aprikosen untermischen. Abkühlen lassen.

In die Kalbskoteletts seitlich eine Tasche einschneiden, diese mit der Aprikosenmischung füllen, die Koteletts mit Kalahari-Salz und weissem Bio-Malabar-Pfeffer würzen und mit je zwei Scheiben Speck umwickeln. Die Koteletts mit etwas Olivenöl bepinseln und auf einem heissen Grill bei mittlerer Hitze direkt auf jeder Seite ca. 4 Minuten grillen. Mit dem Aprikosen-Fruchtaufstrich bestreichen, mit den Kräutern in ein Alublech legen und bei indirekter Hitze weitere 10 Minuten bei schwacher Hitze fertig garen.

Den Aprikosenaufstrich mit Mayonnaise und Creme Fraiche glatt rühren, mit Kalahari-Salz, weissem Bio-Malabar-Pfeffer und Chili abschmecken und die gegrillten Koteletts damit servieren.

5. März 2012
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Peter Achten, geboren 1939 in Basel, lebt und arbeitet in Peking. Er ist seit 1967 journalistisch tätig. Seine Karriere begann er bei "National-Zeitung" und "Basler Nachrichten" als Lokalredaktor, arbeitete später als Radio-Korrespondent aus Madrid. 1974 wechselte er zum Schweizer Fernsehen, wo er Produzent / Moderator der "Tagesschau" und Mitglied der Chefredaktion wurde. Mit Sitz in Beijing, Hanoi und Hongkong arbeitete Achten ab 1986 als Fernost-Korrespondent für Schweizer Radio DRS sowie verschiedene Schweizer Tageszeitungen. Zwischen 1990 und 1994 war er in Washington USA-Korrespondent für SF DRS. Von 1997 bis 1999 war er Chief Representative für Ringier in Vietnam. Von 1999 bis 2008 war Peter Achten Asienkorrespondent für Schweizer Radio DRS sowie für Ringier-Titel und Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins "China International Business". Spektakulär waren seine Radio-Reportagen über den blutig niedergeschlagenen Volksaufstand im Frühjahr 1989 auf dem Tiananmen-Platz in Beijing, den Tsunami in Banda Acah 2004 und den Zyklon in Burma 2008. Heute arbeitet PA als freier Asien-Korrespondent mit Sitz in Peking. © Foto by OnlineReports.ch

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"Den Namen kennt man – ansonsten ist der GLP-Kandidat eine Unbekannte"

BZ online
Titel vom 19. August 2022
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Man nennt dies Hyper-Gendern.

RückSpiegel


In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.

Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen haben per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 pensionierten Uli Hammler folgt.