© Fotos by Christof Wamister, OnlineReports.ch
"Willkommene Ergänzung": Bioklappe in Birsfelden

Wohin denn mit der Biomasse im rot-grünen Basel?

Basel tut sich immer noch schwer mit der Einführung einer umfassenden Grünabfuhr


Von Christof Wamister


Noch in diesem Jahr sollen in Basel Bioklappen für Küchenabfälle aufgestellt werden. Aus der Biomasse entsteht Biogas und Kompost. Gegenüber Riehen und den angrenzenden Baselbieter Gemeinden ist die Stadt damit im Rückstand. Sie setzt bis jetzt auf ein kombiniertes System mit Grünabfuhr für Gartenabfälle, dezentraler Kompostierung und Verbrennung in der Fernheizung.


Der Kompostplatz auf dem Winkelriedplatz im Basler Gundeldingerquartier wurde im vergangenen Januar total erneuert und umgebaut. Das ist für sich besehen keine weltbewegende Neuigkeit. Aber die Kompostanlage "Winkeli" (Bild unten), wie sie von den freiwilligen Helfern liebevoll genannt wird, ist eine von 29 Quartierkompostanlagen in der ganzen Stadt und die einzige im Gundeli.

Bewohner aus dem ganzen Quartier bringen ihre Küchenabfälle, die hier nach genauen Vorgaben behandelt und zu nährstoffreichem Kompost verarbeitet werden. Manchmal türmten sich die grünen Kesselchen und Plasticsäcke zu hohen Bergen. Doch das Problem liegt nicht nur in der Quantität, sondern in der Qualität des Angelieferten.

Nur ungekochte Abfälle brauchbar

Rüstabfälle, Küchenabfälle, Biomasse? Auf den Quartierkompostplätzen werden nur ungekochte Abfälle von Gemüse, Früchten und anderen vegetarischen Speisen angenommen. Gekochte Essensreste, Fleisch oder Brot sind unerwünscht. Ganz zu schweigen von Zigarettenstummeln, Nespresso-Kapseln und Windeln.

Die Kompost-Freiwilligen mussten leider die Erfahrung machen, dass ihre Einrichtung von anonymen Quartierbewohnern als Deponie für allerlei Haushaltabfälle missbraucht wurde. Es scheint trotz Informationen in mehreren Sprachen auch an den entsprechenden Kenntnissen zu fehlen.

Mit der neuen Platzanordnung will die Abteilung Kompostberatung der Stadtgärtnerei nun Abhilfe schaffen. Die Abfälle dürfen nur noch abgeliefert werden, wenn auf dem Platz gearbeitet wird. Anonym deponiertes Material wird nicht mehr entgegengenommen und durch die Stadtreinigung entsorgt. Diese System habe sich auf anderen Kompostplätzen bewährt, sagt Dieter Simonet, Leiter der Kompostberatung bei der Stadtgärtnerei. Er und seine Mitarbeiter instruieren auch Private, Genossenschaften und Freizeitgärtengärten. Mit Hilfe der Kompostberatung wurden in den letzten Jahren in Basel über 3'000 Kompostplätze eingerichtet.

Gebührenpflicht macht Kompostieren attraktiv

Wie das Beispiel zeigt, ist das Kompostieren die anspruchvollste Variante, wenn es um das Entsorgen oder Wiederverwerten von organischen Abfällen geht. Seit der Einführung der gebührenpflichtigen Abfallsäcke ist es auch jenseits des ökologischen Gewissens interessant geworden, die Haushaltabfälle zu trennen.

Wer seine Küchenabfälle weiterhin dem Bebbisack anvertraut und entsprechend etwas mehr Geld ausgibt, handelt aus ökologischer Sicht zwar nicht völlig falsch. In der Basler Kehrrichtverbrennungsanlage (KVA) wird auch aus diesen Abfällen Energie gewonnen. Sie werden damit allerdings dem ökologischen Kreislauf entzogen. Die in ihnen enthaltene organische Substanz, der Humus, löst sich in Luft auf, während er mit dem Kompost zu neuem Wachstum beiträgt.

Dies ist ein Aspekt, der in Ökobilanzen bis jetzt kaum quantifiziert werden konnte. Negativ schlägt beim Kompostierprozess zu Buche, dass die dabei entstehende Wärme nicht genutzt werden kann.

Mehr Biomasse aus Basel erwünscht

Als dritte Variante bietet sich seit einigen Jahren ein kombiniertes Verfahren mit Vergärung und Kompostierung an, wie es in der Region die Firma "Biopower AG" mit Produktionsstätten in Pratteln, Ormalingen und Liesberg betreibt. In Rheinfelden, im Oberbaselbiet, in Läufelfingen sowie in in den Regionen Lörrach und St-Louis evaluiert das Unternehmen weitere Standorte. Durch die Vergärung der feineren und feuchteren Bioabfälle entstehen Biogas und Biotreibstoff.

Für die Haushalte als Abfallproduzenten hat dieses Verfahren den Vorteil, dass sie nicht wie beim Kompostieren zwischen Rüstabfällen und sonstigen organischen Küchenabfällen unterscheiden müssen. Alles Vergärbare kann in den Grüncontainer wandern. Die Biopower AG wäre natürlich daran interessiert, von Basel mehr vergärbares Material zu erhalten, wie ihr Chef Mike Keller gegenüber OnlineReports bestätigte. 60 Prozent der Biomasse bezieht das Unternehmen von Gemeinden, 40 Prozent kommt aus gewerblichen Betrieben.  

Riehen holt es

Welches Verfahren ist nun das beste, und wie gelangt die Biomasse zur entsprechenden Verwertungsstelle? In der Region Basel herrscht föderalistische Vielfalt. Überall gibt es zwar eine Grünabfuhr für Gartenabfälle, doch bei der Biomasse aus den Haushalten werden verschiedene Methoden bevorzugt. Riehen bietet eine umfassende Grünabfuhr an. Die grünen Küchenabfälle werden in einem Säckchen aus biologisch abbaubarem Material grünen Containern anvertraut, von der Gemeinde abgeholt und bei der "Biopower AG" weiterverarbeitet.

"Das ist ein Erfolg, weil es gebührenfrei ist", bilanziert Christian Jann, Leiter Wasser und Entsorgung bei der Gemeinde Riehen. Die benachbarten basellandschaftlichen Gemeinden setzen auf eine Kombination aus Grünabfuhr und sogenannten Bioklappen, in denen die Küchenabfälle gegen Gebühr deponiert werden. Ein System mit einer Chipkarte sorgt dafür, dass kein unbrauchbarer Müll entsorgt wird. Wer einen eigenen Garten hat, kann seinen Abfall zu Hause kompostieren und auch dort wieder verwenden.

Studie bringt keine neuen Erkenntnisse

Das gilt natürlich auch für Basel, wo der Anteil von Haushaltungen ohne Garten allerdings grösser ist. Für Garten- und Balkonabfälle gibt es in der Stadt ebenfalls eine Grünabfuhr. Das Material wird in einer Grosskompostieranlage der Stadtgärtnerei in Arlesheim verarbeitet. Schwieriger ist die Situation bei den grünen Küchenabfällen.

Die Stadt setzt weiterhin auf das dezentrale Kompostieren, erreicht damit aber gemäss einer Studie des geografischen Instituts nur einen kleinen, aber überzeugten Teil der Bevölkerung. Vierzig Prozent der "grünen" Hausabfälle landen weiterhin über den Abfallsack in der KVA.

In einem parlamentarischen Vorstoss von bürgerlicher Seite wurde schon 2006 eine stärkere Berücksichtigung der Biovergärung und Treibstoffproduktion gefordert. Vier Jahre später präsentierte die Regierung eine Analyse der verschiedenen Varianten durch unabhängige Umwelt-Ingenieurbüros und machte ihren Beschluss kund, im Prinzip so weiterzufahren wie bisher. Keine der dargestellten Varianten habe bezüglich Ökobilanz einen entscheidenden Vorteil.

Hofer "überrascht, ja enttäuscht"

Er sei von den Resultaten der Ökobilanz überrascht, ja enttäuscht gewesen, erklärte Jürg Hofer, Chef des Basler Amtes für Umwelt und Energie (AUE), gegenüber OnlineReports. Die Variante "Verbrennung" habe so gut abgeschnitten, weil die Basler KVA die Heizenergie optimal für das grosse Basler Fernwärmenetz nutze. Ein umfassende Grünabfuhr nach Riehener Vorbild würde erheblich mehr kosten als das bisherige System und müsste auch aus allgemeinen Steuermitteln finanziert werden. Zudem wäre es wegen des vielen Abfalls, der in der Innerstadt entsteht, kaum möglich, auf die zweite Kehrichtabfuhr pro Woche zu verzichten, wie dies in Riehen zu Gunsten der Grünabfuhr der Fall ist.

Schon der Regierungsbeschluss von 2010 wurde als Entgegenkommen an die Bewohner, die nicht selber kompostieren können oder wollen, die Aufstellung von Bioklappen angekündigt, dessen Sammelgut den Biopower-Anlagen zugeführt werden soll. Damit sei man noch etwas im Hintertreffen, räumt Jürg Hofer ein. Aber wenn immer möglich würden noch in diesem Jahr erste Anlagen aufgestellt. Welches Quartier zuerst zum Zug kommt, ist noch offen.

Bioklappen für Nicht-Kompostierer

Die Menge des dabei anfallenden Materials darf allerdings nicht überschätzt werden. Würden in Basel fünzig Bioklappen aufgestellt, könnten nach Schätzung der Fachleute etwa 500 Tonnen Biomasse gesammelt werden. Pro Jahr fallen in der Stadt aber rund 12'000 Tonnen an. In Gemeinden wie Binningen wird die Bioklappe nur als ergänzendes Angebot eingesetzt. "Auf eine Bioklappe kommen hundert Benützer. Das ist die Faustregel", sagt der Binninger Abfallverantwortliche Martin Ruf.

Die kostengünstigste Variante, die von der Regierung in ihrem Bericht favorisiert wird, wäre ein Teil- oder Vollausbau der dezentralen Kompostierung mit einer Aufstockung der Kompostberatung, die bis jetzt über 1,2 Stellen verfügt. Der Realisierungs-Zeitpunkt dafür sei noch offen, war vom AUE zu erfahren. Die dezentrale Kompostierung sei aber ein "Freizeitmodell", das nicht mit Abfallentsorgung-Aufgaben belastet werden dürfe, warnen die Verfasser der Ökobilanz in ihren Empfehlungen.

Ein Ausbau der Quartierkompostplätze ist auch nur möglich, wenn sich genügend Freiwillige finden, die zur Mitarbeit bereit sind. Es sei in den letzten Jahren tendenziell etwas schwieriger geworden, die Leute zu motivieren, sagt Kompostberater Dieter Simonet. Man müsse aber auch sehen, dass die Kompostberatung jährlich rund 180 Plätze bei Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern einrichte, die von Privaten autonom betrieben werden.

Eine ideologische Frage?

Bioklappe gegen Kompostieren, Vergären versus Verrotten? Hinter der Diskussion um die richtige Methode stecken auch verschiedene Umweltphilosophien. Die Erzeugung von Energie aus Biomasse gehört auf die Seite eines technisch ausgerichteten Umweltschutzes. Es braucht Investitionen und vor allem Energie, sogenannte "graue Energie", um die Anlagen überhaupt zu erstellen und das Material zu ihr zu transportieren.

Das Kompostieren ist dagegen eine Methode des kleinen Aufwands, mit kurzen Transportwegen und einem soziokulturellen Aspekt. Die Quartierkompostplätze haben ihre Ursprünge in der Bewegung "Oekostadt", die nach der "Schweizerhalle"-Katastrophe entstand. Ist Vergären eher "bürgerlich" und Kompostieren eher "rot-grün"? Ideologische Streitigkeiten dienen der Sache nicht. Die Bioklappe wird vermutlich eine willkommene Ergänzung sein.

27. März 2012

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Liestaler Deponie "Höli": In
11 statt 35 Jahren gefüllt

3. Mai 2021

Die kritisierte Betreiberin reicht Baugesuch
für massive Erweiterung ein.


Familiengarten am Ende:
Jetzt beginnt die Igeljagd

4. März 2021

Ökologisch heikle Phase bei Bau einer Wohnsiedlung am Basler Walkeweg.


Reaktionen

Am Reigoldswiler "Hörnlirain"
entsteht ein Biovielfalts-Labor

18. Februar 2021

Regenwaldschützer Lukas Straumann
baut Fettwiese in Biodiversitäts-Bijou um.


Solarstrom: IWB investiert
in Glarner Staumauer

21. Januar 2021

Investition zusammen mit AxpoDenner nimmt Strom langfristig ab.


Reaktionen

Rangierbahnhof Muttenz,
Lange Erlen und Hard

9. Oktober 2020

"Gateway Basel Nord"-Chef Martin Haller enthüllt Standorte für Ersatzflächen.


Reaktionen

Piccolos und Guggen treiben
Anwohner zur Verzweiflung

25. September 2020

Kleinhüningen: Die musikalischen Dauer-Übungen im Frühherbst stören.


Video: 18.9.2020 Gugge übt in Kleinhüningen

Velobahn-Test: Das
grüne Amigo-Geschäft

10. September 2020

Peter Knechtli über die unverständliche
Kumpanei des Duos Kirchmayr/Reber.


Reaktionen

Auf dem Velo-Highway
zum Schwing- und Älplerfest

9. September 2020

Prototyp geplant: Eine vierspurige
Velobahn
zwischen Pratteln und Augst.


Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


200 Meter hohe
Windturbinen an der A2

11. August 2020

"Primeo Energie" plant zwei Windkraftwerke am Randes des Hardwaldes.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Karli Odermatt ist (...) heute Verwaltunsgrat der FC Basel Holding"

BZ Basel
wiederholt, diesmal
in einer Bildlegende
am 22. April 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Die BZ liebt offenbar Fischgräte in den Verwaltungsräten.

Alles mit scharf

Immer wieder Neulinge

RückSpiegel


20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.