© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Bäume können nicht weglaufen": Basler Baum-Lobby

Ein - letztes? - Aufbäumen für die Basler Stadtbäume

Das "Baum-Manifest" will die Stadtbevölkerung für die Notwendigkeit eines gesunden Baumbestands sensibilisieren


Von Ruedi Suter


Einmal hier, einmal dort: Langsam aber sicher verliert Basel seine alten Baumriesen. Und die Jungbäume wachsen gar langsam nach. Das macht weh, aber nicht zu fest. Doch Bäume sind lebenswichtig, sogar für uns. Daran erinnert nun der Verein Ökostadt mit seinem neuen "Baum-Manifest". Ein schönes Dokument, doch fehlen griffige Forderungen. Und Politisierende, die für Bäume endlich Bäume ausreissen.


Entsetzlich einsam und verloren steht sie inmitten dieser leblos-starren Glas- und Betonwelt. Wenn sich nur niemand an ihren beängstigend schiefen Stamm lehnt! Der Baum schräg gegenüber dem bolzengeraden BIZ-Turm könnte, so scheint es dem unbedarften Städter, jede Sekunde umkippen - und, Gott behüte, auf der pausenlos befahrenen Nauenstrasse ein paar Autos zerquetschen. Mit ein Grund, weshalb die zuständige Stadtgärtnerei die Schwarzföhre auf ihre Fäll-Liste setzte. Doch an "Pinus Nigra" wird vorläufig keine Kettensäge gesetzt. Vielleicht wird ihr sogar dereinst sachte ein stählernes Halteseil umgelegt.

Lieber flotter FCB als ätzende "Baum-Nostalgie"

Denn unterdessen hat sich die Stadtgärtnerei vom Verein Ökostadt Basel umstimmen lassen, diese letzte Erinnerung an die bedrängte Welt der Bäume im Triangel von Bahnhofpost, Hilton und BIZ-Bank stehen zu lassen. Die südländischen Schwarzföhren seien zähe Pflanzen und würden auf der Suche nach Wasser und im

städtischen Notfall ein sehr weites Wurzelgeflecht entwickeln, sagte Förster Rolf Dürig am Freitag im Restaurant "Allegra" ("Freude") unter der Nauenstrasse.

Hierhin, auf die symbolische Höhe der Baumwurzeln, hatte Ökostadt Basel geladen, um anhand der geretteten Schwarzföhre wieder einmal die unsägliche Situation der Stadtbäume und ihre geradezu unheimlich verdrängte Bedeutung für das Wohlbefinden der Einwohnerinnen und Einwohner aufmerksam zu machen. Dass dies notwendig ist, zeigte nur schon die Präsenz von gerade mal drei Medienleuten. Nimmt man deren Zahl zum Massstab des Wesentlichen, wäre der FCB um ein Tausendfaches lebenswichtiger. Dabei wollte der in den letzten Jahren leiser gewordene Verein Ökostadt nur die Gunst der Stunde, sprich der eben überlebten Hitzewelle nutzen.

"Ohne Bäume wäre es in Basel noch heisser geworden"

"Ohne Bäume in der Stadt wären die letzten Monate noch heisser geworden. Unsere Bäume, die seit Jahren bereits im August ihre Blätter verlieren und damit ein gestörtes Gleichgewicht signalisieren, sind eben nicht einfach eine manipulierbare Dekoration", sagte Vereinspräsidentin Katja Hugenschmidt. Fachmann Rolf Dürig umschrieb die stressbedingten Leiden und die damit um Jahrzehnte verkürzte Lebenserwartung des Lebewesens Stadtbaum: Zu wenig freie Plätze und Raum, zu viele Abgase, Staub und Hitze, zu viele Verletzungen durch Bauarbeiten, Autoparkierer und das Aufreissen der Strassen, Wassermangel und Bodenverdichtung. Überdies kritisierte Dürig die ansonsten gelobte Stadtgärtnerei: "Die Bäume werden viel zu stark geschnitten, was zu Verstümmelungen und Krankheiten wie Pilzbefall führt. Man kann in der Stadt Bäume einfach wachsen lassen - aber man muss ihnen genug Platz geben."

Kein Zweifel liess Dürig daran offen, dass der alte Bestand an grossen Bäumen ständig schrumpft und nicht innert nützlicher Frist zu ersetzen ist. Ein stattlicher Baumriese von weit über hundert Jahren kann mit seiner Ausstrahlung und seiner Kühl- und Filterfunktion nicht einfach mit Jungbäumchen ersetzt werden. So erleidet der für die Bäume ohnehin klaustrophobische Stadtkanton - trotz seines recht guten "Gesetzes zum

Schutz und zur Förderung des Baumbestandes" von 1980 einen anhaltenden Qualitätsverlust.

Die Ökostadt-Gruppe "Leben mit Bäumen" untersuchte auch, ob Bäume in den neu realisierten Grossprojekten Messe- und Bahnhofplatz angemessen berücksichtigt wurden. "Nein", gaben sich Sabine Wolff und Beat von Scarpatetti bitter enttäuscht. Das Recht des Baums sei offensichtlich zu wenig berücksichtigt worden. Bäume, diese für Menschen, Tiere, Luft und Gesundheit wichtigen Pflanzen, hätten bei diesen Grossüberbauungen nur einen optischen Wert. Kein Wunder: In den zuständigen Departementen seien die Bauleute gegenüber den "Baumleuten" immer noch in der Übermacht.

Philosophisches "Baum-Manifest" - der politischen Biss fehlt

Es sei einfach unfassbar, dass nicht jedes Bauprojekt wenigstens auf seine "Baumtauglichkeit" überprüft werde, meinte Scarpatetti mit einem Verweis auf die kalifornische Stadt Sacramento, wo der Energieverbrauch um ein Drittel reduziert werden konnte - dank der Verdunstungskälte einst gepflanzter Bäume, die heute als natürliche Klimaanlagen wirken.

Die Sorge um den angegriffenen Baumbestand Basels liess den Verein Ökostadt Basel ein sogenanntes "Baum-Manifest" ausarbeiten. Mit diesem und verschiedenen Aktionen in der Zukunft soll die Bevölkerung für die Wichtigkeit der Bäume sensibilisiert werden. Herausgekommen ist ein philosophisches Manifest des Herzens und des guten Willens. Was ihm aber fehlt, ist der politische Biss, sind konkrete Forderungen, die umzusetzen sind - und die schon längst von den Grünen oder oder anderen, sich im Umweltbereich einsetzenden Parteien hätte thematisiert werden können.

Ausgewachsene und junge Bäume nicht vergleichbar

Die Verbindung zu einer entsprechend motivierten Partei müssen sich die heutigen Ökostadt-Verantwortlichen - im Gegensatz zur Gründergeneration nach der Brandkatastrophe in Schweizerhalle -

aber zuerst genauso aufbauen wie die Wiederbelebung einer Öffentlichkeitsarbeit, welche die verschiedenen Anstrengungen des Vereins wieder effizient publik macht.

Was konkret gefordert werden könnte, erklärte ergänzend der frühere regionale WWF-Geschäftsführer Dieter Stumpf als einfaches Ökostadt-Mitglied und Inhaber des Öko-Beratungsbüros "StumpfmitStil" gegenüber OnlineReports: "Da ein ausgewachsener und gefällter Baum nicht mit einem frisch gesetzten Bäumchen verglichen werden kann, müsste man anstelle der heute angewandten Einzelbaumzählung von der Stadtgärtnerei die Erstellung einer Baumkronenvolumen-Statistik fordern. Eine solche gäbe ein ökologisch relevanteres Bild über die Bäume in Basel und ihre ökologischen Leistungen für Mensch und Natur als die heutige Baum-Erbsenzählerei."

Zudem sähe Stumpf die Einführung eines neuen Ökolabels: "Für baum- und baummanifest-konform arbeitende, private Gartenbaufirmen - damit die Privatgartenbesitzer endlich die Wahl zwischen schneidewütigen und baumfreundlichen Baumpflegebetrieben haben".

29. August 2003


Basler Stadtgärtnerei: "Wir schneiden baumverträglich"

rs. Den Vorwurf, die Stadtgärtnerei schneide und schnipsle zuviel an den Stadtbäumen herum, will Beat Burri, stellvertretender Leiter der Abteilung Grünflächenunterhalt, nicht stehen lassen. Im Prinzip sei man der Meinung von Ökostadt: Wenn nicht absolut notwendig, soll auch nicht geschnitten werden. Allerdings müsse die Stadtgärtnerei von ihrem Auftrag her mehr auf die allgemeine Sicherheit der Bäume als auf den einzelnen Baum achten. Die Platznot in Basel-Stadt erfordere mehr Sägen an den Bäumen, um etwa Leitungen und Zugänge freizuhalten oder übermässigen Schatten zu vermeiden.

"Jedenfalls schneiden wir viel weniger als früher und immer baumverträglich", versicherte Burri gegenüber OnlineReports. Als "nicht praktikabel" bezeichnete er eine Einführung der geforderten Baumkronenvolumen-Statistik. Nicht nur fehlten hier Platz für die vielen dann notwendigen neuen Bäumchen, auch die Kontrolle über die Blattmasse wäre kaum durchführbar. Im Prinzip würde aber jeder gefällte Baum mit einem neuen ersetzt. Im öffentlichen Raum gebe es immer mehr Bäume. Ihre Zahl habe in der letzten Dekade gar um 1'000 zugenommen. Nur eben: es sind kleine.

Damit nicht auch noch die letzten grossen und gesunden Stadtbäume umgehauen werden, dafür kämpfe das Stadtgärtnerei-Team fast täglich, liess Beat Burri durchblicken.

Das Basler Baum-Manifest

Wenn Bäume zur Unzeit braun werden und ihre vertrockneten Blätter verlieren, so ist dies ein Zeichen für ein gestörtes Gleichgewicht. Das sollte uns Menschen nachdenklich stimmen. Aus dieser Nachdenklichkeit und Beunruhigung heraus ist die Gruppe "Leben mit Stadtbäumen" entstanden. Seit ein paar Jahren gehen wir mit offenen Augen für Bäume durch die Stadt. Der Wert der Bäume als lebendige Abgesandte des Waldes wird uns dabei von Tag zu Tag deutlicher bewusst. Es gilt, sie zu schützen, gesund zu erhalten und zu würdigen.


1. Bäume und Menschen teilen miteinander auf Gedeih und Verderb den einen Lebensraum.

2. Bäume prägen das Stadtbild genauso wie Häuser, Kirchen und Banken. Ohne Bäume wäre die Stadt öd und leer.

3. Bäume sind Naturwesen. Im Gegensatz zu Gebäuden verändern sie im Laufe der Zeit ihre Gestalt.

4. Bäume brauchen Raum, um sich ihrer Natur gemäss entfalten zu können.

5. Bäume brauchen von Natur aus nicht geschnitten zu werden. Sie haben ihre eigenen Wachstumsgesetze.

6. Bäume können nicht weglaufen. Sie müssen Trockenheit, schlechte Luft, Lärm, Verletzungen und andere Gefahren still ertragen.

7. Was die Bäume krank macht, schadet auch uns Menschen. Kranke Bäume sind ein Spiegel für unseren Umgang mit der Umwelt und uns selbst.

8. Bäume erhöhen unser Wohlbefinden und lassen uns den Wechsel der Jahreszeiten erleben.

9. Bäume sind Quelle der Inspiration und Kraft.

10. Jeder Baum ist einmalig und unverwechselbar. Wenn er stirbt oder gefällt wird, so geht etwas Unersetzliches verloren.


Wir fordern:


1. Wertschätzung für die Bäume als Mitbewohner dieser Stadt.

2. genügend Raum für ein ungestörtes Wachstum im Wurzel- und im Kronenbereich.

3. Rücksichtnahme auf Bäume beim Planen und Bauen.

4. die Erhaltung und Förderung der Baumvielfalt in der Stadt.

5. den Verzicht auf das Schneiden der Bäume. Dort, wo ein Schnitt notwendig ist, soll er mit Rücksicht auf das natürliche Kronenwachstum durchgeführt werden.

6. ein Überdenken unserer Sicherheitsansprüche; Bäume sind weniger gefährlich als der Verkehr.

7. den Schutz von alten, markanten Bäumen.




Basel, im Sommer 2003




Verena Doebele
Rolf Dürig
Eliane Flach
Christine Heiniger
Katja Hugenschmidt
Beat von Scarpatetti
Sabine Wolff


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Rangierbahnhof Muttenz,
Lange Erlen und Hard

9. Oktober 2020

"Gateway Basel Nord"-Chef Martin Haller enthüllt Standorte für Ersatzflächen.


Reaktionen

Piccolos und Guggen treiben
Anwohner zur Verzweiflung

25. September 2020

Kleinhüningen: Die musikalischen Dauer-Übungen im Frühherbst stören.


Video: 18.9.2020 Gugge übt in Kleinhüningen

Velobahn-Test: Das
grüne Amigo-Geschäft

10. September 2020

Peter Knechtli über die unverständliche
Kumpanei des Duos Kirchmayr/Reber.


Reaktionen

Auf dem Velo-Highway
zum Schwing- und Älplerfest

9. September 2020

Prototyp geplant: Eine vierspurige
Velobahn
zwischen Pratteln und Augst.


Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


200 Meter hohe
Windturbinen an der A2

11. August 2020

"Primeo Energie" plant zwei Windkraftwerke am Randes des Hardwaldes.


"Genossenschaft zur Eiche"
will ihre Eiche fällen

13. Juli 2020

WWF und "Pro Natura" wehren sich mit Einsprachen gegen Neubau.


Reaktionen

Immer häufiger und
zutraulicher: Die Milane

19. Juni 2020

Der Baselbieter Jagdexperte Gabriel Sutter warnt vor Fütterung durch Menschen.


Grosspeter: Gute Architektur
wird Abbruchobjekt

20. Mai 2020

Markantes Swisscom-Bürogebäude soll
schon nach dreissig Jahren ersetzt werden.


Werte-Wandel spürbar:
Hafenbecken und "Chilchacher"

26. Februar 2020

Gross-Projekte in Basel und Tenniken:
Peter Knechtli erkennt Parallelen.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Wir sind alle enger zusammengerückt"

Coop-Zeitung
Interview-Titel
vom 28. Dezember 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Und das in Corona-Zeiten?

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.