© Fotos by Monika Jäggi und Beat Ernst, OnlineReports.ch
"Wir konnten es nicht glauben": Erntefest in Stadtpark von Toronto

Apfel- und Kirschbäume erobern die Stadtpärke Torontos

In der kanadischen Wirtschafts-Metropole löste die Idee, Obstbäume in Stadtparks zu pflanzen, anfänglich fast einen Aufstand aus


Von Monika Jäggi


In den meisten Schweizer Städten sind sie erst eine Vision, in Toronto sind "Community Orchards" – gemeinschaftlich bewirtschaftete Obstbäume – Teil der städtischen Nahrungsmittelpolitk. Was sinnvoll erscheint, ist aber nicht immer einfach umzusetzen. Auch für Basel ein Modell?


Die erste Kirschenernte war für den nächsten Tag geplant gewesen, die Vorfreude nach vier Jahren intensiver Pflege der Jungbäume gross. Es kam jedoch ganz anders: Aus der vielversprechenden Ernte wurde erst einmal – gar nichts.

"Wir konnten es nicht glauben," sagt eine konsternierte Susan Poizner, Hobbygärtnerin, Dokumentarfilmerin und Initiantin des ersten Gemeinschafts-Obstbaumgartens in Toronto rückblickend. Sie zeigt auf die drei Kirschbäumchen. "Hier haben sich Unbekannte bedient und keine einzige Kirsche beim Raubzug zurückgelassen."

Auch dem Bohnenkraut im daneben liegenden Kräutergarten ging es ein paar Tage zuvor nicht besser, wie Anwohner später in den Medien berichten. Eine unbekannte Frau war beobachtet worden, wie sie dem Kraut seine würzigen Blätter bis auf den Boden abschnitt, diese in einen Plastiksack stopfte und davonrannte. Dabei wäre es das Ziel des ersten Gemeinschafts-Obstbaumgartens in Toronto, diesen gemeinsam zu pflegen, zu ernten und zu teilen. Immerhin, die erste Aprikosenernte ein paar Wochen später sorgte dann wieder für gute Laune: Die Früchte hingen am Erntetag noch an ihren Ästen.

Vom Allerweltspark zum Obstbaumgarten

Bis vor vier Jahren war der Ben Nobleman Park in einem Mittelstands-Wohnquartier im Norden der Stadt ein Allerweltspark. Ein Spielplatz für Kinder, Grünfläche für das Fussballspiel sowie Sträucher, Föhren und Birken – das war's. Es gab es keinen Anlass, am Ort zu verweilen. Das ist nun Geschichte. Heute ist der Park ein häufig besuchter Ort und das Pilotprojekt der Stadt für Obstbaumpflanzungen im öffentlichem Grünraum.

Dies ist der Hartnäckigkeit von Poizner und dem Einsatz des ökologisch engagierten Stadtparlamentariers Joe Mihevc zu verdanken, aber auch der Abteilung "Parks, Forestry and Recreation" der Stadtverwaltung. Von Anwohnern in Freiwilligenarbeit gepflegt, sind Obstbäume Teil des öffentlichen Grüns geworden. Die Verwaltung bezeichnet in ihrer Nutzungsplanung Stadtparks explizit als Orte, wo Obstbäume gepflanzt werden dürfen. Damit setzen sie ein klares Zeichen für die urbane Nahrungsmittelproduktion (siehe Box unten).
 
Frisches Obst statt Donuts

Sind Obstbäume in der Stadt nötig? Jeden Tag sah Poizner vom Küchenfenster aus Kinder, die auf ihrem Schulweg durch den Park gingen – mit Süssigkeiten in der Hand. "Was, wenn die Kinder stattdessen Äpfel pflücken könnten?", ging es ihr durch den Kopf. Als Dokumentarfilmerin setzte sie sich schon länger mit dem Thema urbane Nahrungsmittelproduktion auseinander. "Da lag es nahe, ein konkretes Projekt zu realisieren," erklärt sie an einer Führung durch den Park. "Ausserdem schützen Bäume vor Strassenlärm, spenden Schatten und filtern die Abgase." Zudem seien blühende Bäume attraktiv. "Sie bilden einen farbigen Kontrast zum Parkgrün."

Historische Recherchen ergaben auserdem, dass im Quartier – im letzten Jahrhundert noch Weide- und Landwirtschaftsland – im späten 19. Jahrhundert noch Obstbäume standen. Sie wurden vor sechzig Jahren im Zuge der Stadtentwicklung gefällt. Der perfekte Ort also, um einen Teil der Quartier-Geschichte zu feiern.

Ohne Freiwilligenarbeit geht nichts

Das Park-Departement war von Poizners Idee begeistert. Es setzte sich auch dort die Meinung durch, dass Stadtparks neben Gemeinschaftsgärten auch Platz für Obstbäume bieten sollte. Von Anfang an war aber klar, dass sich ein Obstgarten nur mit viel Freiwilligen-Arbeit realisieren liesse: "Es ist nicht die Aufgabe der Stadt, die Bäume zu schneiden, die abgefallenen Früchte einzusammeln und die Blätter zusammenzurechen", war sich Poizner (Bild links mit Interessenten) bewusst. "Das geht über den Aufgaben-Bereich der Verwaltung hinaus. Wenn Quartierbewohner einen Obstgarten wollen, so ist der Unterhalt ihre Aufgabe. Wenn niemand an Pflege und Unterhalt der Bäume interessiert ist, funktioniert das Projekt nicht."

Schnell fand sich jedoch ein Team von Freiwilligen, eine Non Profit-Organisation wurde gegründet. Erschwerend war, dass die Volontäre keine Erfahrung in der Pflege von Obstbäumen hatten, dafür umso mehr Fragen. Welche Sorten eignen sich? Wo sollen die Bäume gepflanzt werden? Wie steht es um die Bodenqualität? Wie, wann und wer schneidet die Bäume? Auch die Finanzierung der Bäume, der Wasserleitung im Park und der Gartenwerkzeuge musste organisiert werden. Da die Verwaltung hatte weder ein Budget noch Zeit, um sich um diese Fragen zu kümmern, mussten private Fachleute beigezogen werden.

Von Bienen, faulen Früchte und Koyoten

In einem nächsten Schritt entwarf die Landschaftsarchitektin Jane Hutton einen Übersichtsplan. Vierzig Obstbäume, in Gruppen im Park verteilt, waren vorgesehen. Bäume, die zu verschiedenen Zeiten blühen, mit Früchten, die zwischen Juni und Oktober reif sind. Damit sollte die Logistik des Erntens vereinfacht und sichergestellt werden, dass sich die Pflückzeit über den ganzen Sommer und Herbst erstreckt, was den Park dauerhaft belebt.

Einfach war der Weg von der Idee bis zur ersten Ernte nicht. Viel Überzeugungs- und Aufbauarbeit war nötig, erinnert sich Poizner. Einige direkt Betroffene hätten sich von der Idee eines Obstbaumgartens vor ihrer Haustüre derart bedroht gefühlt, dass sie noch in der ersten Woche nach Bekanntwerden der Pläne eine Gegen-Petition lancierten.

Security gegen verunsicherte Anwohner

Denn obwohl Verwaltung und Politik hinter dem Projekt standen, musste die Anwohnerschaft, die bisher nur gerüchteweise davon gehört hatte, offiziell informiert werden. Doch schon am ersten Informationsabend kam es zu überraschend heftigen Reaktionen: Die einen ärgerten sich über den drohenden Verlust von Spielraum durch weitere Bäume. Andere prophezeiten höhere Steuern, verursacht durch den steigenden Wasserverbrauch für die Bewässerung. "Hat jemand eine Kosten-Nutzen Analyse gemacht?", fragte ein weiterer Teilnehmer.

Die Anwohner fürchteten sich aber auch vor faulenden Früchten, vor Kojoten, Waschbären, Füchsen, Ratten und Mosquitos, die angezogen werden und ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Eltern sorgten sich um verschmutzte Kinderkleider und die Unfallgefahr beim Bäume-Klettern. Einige der Anwesenden sahen den Park zukünftig als Zeltstadt für Obdachlose.

Fazit: Die Opposition war gross und die Stimmung derart gereizt, "dass wir für die zweite Informations-Veranstaltung einen Sicherheitsdienst anfordern mussten".

Nachbarschafts-Dialog als Schlüssel

"Wichtig war", sagt Poizner im Rückblick, "dass wir die Anliegen der Nachbarschaft ernst nahmen, und sie in die weitere Planung miteinbezogen". Deshalb passte Landschaftsarchitektin Hutton den Plan den Wünschen der Nachbarschaft an. Heute wachsen dort nicht – wie gewünscht – vierzig, sondern bloss vierzehn Bäume, nämlich Aprikosen-, Zwetschgen-, Kirschen-, Äpfel- und Birnenbäume sowie ein Saskatoonbeeren-Strauch und ein Walnussbaum. Die Bäumchen wurden, um Bienenstiche zu verhindern, etwas entfernt vom Spielplatz gepflanzt. Auch die Spielfläche blieb mit dem neuen Design erhalten.

Nicht verwirklichen liess sich hingegen die Vision, Hochstammbäume im Stadtpark zu pflanzen: Zu gross wären der Pflegeaufwand und das Sicherheitsrisiko gewesen. Die 2009 gepflanzten Niederstammbäumchen bezahlte das Team aus der eigenen Tasche. Sie wurden aus Kübeln bewässert, die die Volontäre anschleppten. Mit finanzieller Unterstützung verschiedener Stiftungen konnten im darauffolgenden Jahr ein Wasseranschluss installiert und Gartengeräte angeschafft werden.

Kritische Stimmen verstummt

Jetzt, da die Vision Realität geworden ist, sind die Verantwortlichkeiten klar verteilt: Bewässern, Mulchen, Bäume schneiden, Zweien, Ernten, Laub rechen aber auch die Bäume auf Baumkrankheiten kontrollieren, ist Aufgabe des Teams um Poizner. Dazu kommt die Rekrutierung von Fachleuten, das Aufteilen der Arbeit auf die Freiwilligen und die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Verwaltung.

Inzwischen werden regelmässige Führungen im Park und Workshops zur Pflege von Obstbäumen und zur städtischen Bienenhaltung durchgeführt. Auch die Baum-Führungen durch das Quartier stossen auf grosses Interesse. Wer gerne wildwachsende Beeren pflückt oder sich über essbare Baumblätter und -früchten informieren will, kommt an diesen Führungen ganz auf die Rechnung.

Mehr Interessenten als nötig

Das Interesse an der Baumpflege war so gross, dass sich deutlich mehr Bürger zur Mitarbeit anmeldeten als benötigt wurden. Deshalb wurde ein Bestäubungs- und Kräutergarten angelegt. So konnten einerseits die überzähligen Volontäre sinnvoll beschäftigt werden – anderseits wurde dadurch auch ein verstärkter Bienenflug möglich. Ausserdem bot der Kräutergarten Gelegenheit, Nachbarschafts-Kontakte zu knüpfen – eines der Hauptanliegen des Projekts. "Zwanzig Volontäre jäteten Unkraut und pflanzten Bohnenkraut, Sonnenhut, aber auch Salbei, Lavendel und Thymian", berichtet Poizner.

Durch die Vielfalt an Veranstaltungen, aber auch durch die Präsenz der Volontäre im Park blieb das Interesse der Nachbarschaft an den Bäumen erhalten. Die kritischen Stimmen sind verstummt. Der Ben Nobelman-Park ist zu einem attraktiven Stadt- und Lernpark geworden.

Vancouver als Schrittmacher

Mit städtischen Baumgärten schon wesentlich länger vertraut ist die kanadische Westküsten-Stadt Vancouver. Obstbäume in Stadtpärken und als Teil von Gemeinschaftsgärten sind kein Novum mehr und finden sich vielerorts in der Stadt.

Dahinter steht der grüne Stadtpräsident Gregor Robertson, der die Sache vorantreibt. So hat die Stadt auf einer Industriebrache (Bild links) nahe dem Zentrum ihre erste offizielle Obstbaumpflanzung mit rund 400 Zitronen-, Feigen- und Kakibäumen eröffnet. Gepflanzt wurden die Bäumchen in Hochbeeten, gepflegt werden sie von einer kommerziellen Organisation, die mit diesem und anderen urbanen Landwirtschaftsprojekten ehemalige Drogenabhängige und Arbeitslose beschäftigt.

Basel: "Bis jetzt keine Nachfrage"

In Basel ist eine Obstbaum-Anlage einzig im Schwarzpark zu finden. "Das ist historisch begründet, weil das Areal ursprünglich ein landwirtschaftliches Gut war", erklärt Yvonne Aellen, Leiterin der Abteilung Grünflächenunterhalt im Basler Bau- und Verkehrsdepartement. "Im neuen Parkprojekt ist vorgesehen, rund zwanzig weitere Pro Specie Rara-Bäume zu pflanzen." Den Baumschnitt werde die Stadtgärtnerei übernehmen. Insbesondere Lehrlinge sollen dort den fachgerechten Obstbaumschnitt erlernen.

In den anderen Basler Pärken sei der historische Kontext für Obstbaum-Pflanzungen nicht gegeben. Ausserdem sei deren Pflege arbeitsintensiv. "Wir haben nicht die Ressourcen dazu", stellt Aellen klar. Offen sei zudem, wie die Ernte, aber auch die Verteilung des Obstes organisiert werden sollte. Und: "In der Bevölkerung bestand bisher keine Nachfrage." Ein weiterer Grund, weshalb Obstbäume in Basler Pärken nicht vorkommen: "Jeder Park hat ein eigenes Gestaltungskonzept. Obstbaum-Anlagen darin wären fremde Elemente."

15. November 2013

Weiterführende Links:


Obstbäume und Stadtparks in Toronto
mj. 2010 hat der Stadtrat von Toronto die Überarbeitung der Nutzungsplanung für Stadtpärke veranlasst. Obstgärten fallen neu unter die Kategorie "Gemeinschaftsgärten". Auch die wöchentlich stattfindenden Bauernmärkte sind wie bisher im öffentlichen Grünraum erlaubt. Die Stadt schreibt vor, dass in jedem Park weiterhin Fläche für Gemeinschaftsgärten und Bauernmärkte zur Verfügung stehen muss.

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"Anfangsschwierigkeiten auch in andern Städten"

Gut zu hören, dass auch in andern Städten Anfangsschwierigkeiten zu überwinden sind. Gewöhnungsbedürftig sind Veränderungen offenbar überall. Ich freue mich über die – meistens – Ausländer, die im Herbst den öffentlichen Nussbäumen nach gehen, um die Nüsse aufzulesen. Da wird die Verbundenheit dieser Menschen mit der Natur noch sichtbar.


Viktor Krummenacher, Bottmingen



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"Der Heckenschuss aus dem Hinterhalt"

BZ Basel
Schlagzeile
vom 9. Juni 2020
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Endlich mal ein Heckenschütze, der nicht vor der Hecke steht.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.