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"Wir brauchen Querdenker": Grossspeicher-Partner*

Eingeweiht: Die erste Grossbatterie-Speicher in der Nordwestschweiz

Der 1 Megawatt-Speicher bedient beim "Aquabasilea" in Pratteln bald 24 E-Auto-Ladestationen


Von Peter Knechtli


Es ist nur ein Puzzlestein der bevorstehenden Energiewende: Heute Donnerstagmorgen wurde in Pratteln der erste Grossbatterie-Speicher der Nordwestschweiz eingeweiht.


Es handelt sich dabei um einen 1 Megawatt-Speicher beim "Aquabasilea" mit Batterie-Elementen aus dem Hause Tesla. Federführend dabei ist als Investorin und Stromverkäuferin die Elektra Baselland (EBL) und ihre Tochterfirma "Schweizstrom". Beteiligt an dieser Anlage sind mehrere Geschäftspartner: Die "Agrola"-Tochterfirma "Solvatec" war für Planung, Installation und Lieferung zuständig, der Energiekonzern "Alpiq" für Betrieb und Bewirtschaftung.

Ausbau auf 24 Ladestationen

Der Name der amerikanischen E-Auto-Marke prangt sowohl an der Batterie wie auch an den derzeit zehn Ladestationen ("High Power Charger"), die später auf 24 Einheiten erweitert werden sollen. Die Stromspeicherung steht somit anfänglich allein im Dienste von E-Automobilisten, die dort innerhalb vom 20 Minuten ihre Fahrzeuge aufladen können.

In einer späteren Phase wird sich die Funktion dieser Grossbatterie – und weiterer noch entstehender Grossbatterien – ausweiten auf die Absicherung gegen Schwankungen im Schweizer Stromnetz und zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen. Diese Speicher sind dann von Bedeutung, wenn plötzlich grosse Mengen an Strom bezogen (etwa wenn viele Kochherde oder Fernseher gleichzeitig in Betrieb gehen) oder produziert werden (etwa aus Photovoltaik-Anlagen).

In fünf Wochen gebaut

Das Projekt hatte eine kurze Vorlaufzeit: Laut EBL-Direktor Tobias Andrist wurde "diesen Sommer entschieden", die Anlage selbst entstand "innerhalb von fünf Wochen", wie er OnlineReports erklärte. Der Standort ist verkehrstechnisch gut erschlossen und dürfte auf den dort angesiedelten Unternehmen den einen oder andern neuen Kunden bringen.

Vor Fachleuten führte Andrist aus, das Projekt müsse als Bestandteil des Ausbaus der erneuerbaren Energien betrachtet werden. Heute würden weltweit immer noch 80 Prozent des Energieverbrauchs fossil produziert. Um diesen Anteil zu reduzieren, setzen internationale Konzerne – Tesla ist nur einer von mehreren, vor allem in China operierenden – im grossen Stil auf den Bau riesiger Batteriefabriken.

"Die Speicherung ist der Schlüssel der Energiewelt von morgen", sagte Dominik Müller, bei "Agrola" Leiter Innovation und Technik. Die Entwicklung gehe dahin, dass der problematische Kobaltgehalt der Batteriezellen gegen Null sinke. Roger Burkhart von "Alpiq" stellte vor, wie sein Unternehmen den EBL-Speicher bewirtschaftet.

Gemeindepräsident fordert "Querköpfe"

Der Prattler Gemeindepräsident Stefan Burgunder drückte seine Freude darüber aus, dass die Projektpartner den Standort Pratteln ausgewählt haben. Er erinnerte aber daran, dass der prognostizierte Aufschwung der E-Mobilität zu einem "immensen Verbrauch an Rohstoffen" führe. Deshalb seien die Suche nach dem "Super-Akku" und der nachhaltige Abbau von Rostoffen eine "massgebliche Herausforderungen der Stromversorgung".

"Die Bevölkerung will die Energiewende", fuhr Burgunder fort und versicherte in Namen der Partner, "für die Zukunft denken" zu wollen. "Wir brauchen Querdenker, Exzentriker und Visionäre, die mit ihren Ideen die Zukunft unserer Gesellschaft sichern."

* Bild von links: Dominik Müller, Tobias Andrist, Roger Burkhart und Stefan Burgunder

14. November 2019


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"Auch eine E-Bike-Tankstelle"

Nachdem kurzsichtig der Busbetrieb ins Aquabasilea aufgehoben wurde, könnte doch ein kleiner E-Bus diese Funktion wiederaufnehmen. Dass an der Station auch eine E-Bike-Tankstelle angehängt werden sollte dürfte solarklar sein.


Michael Przewrocki, Basel



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Theater Basel

"Verlorene Illusionen"
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"Zeiglingen: Heute Wolf gesuchtet"

OnlineReports.ch
Titel einer Meldung
vom 22. November 2021
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Er wurde dann in Zeglingen auch gefindet. Wenn schon falsch, dann richtig!

RückSpiegel


In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

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Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

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Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhielten von der Basler Regierung den Zuschlag für den Betrieb des Pavillon-Cafés im Schützenmattpark ab 2023.

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