© Foto by Beat Stauffer
"Technisch kein Problem": Energiequelle Wüste in Südmarokko

Sahara-Strom könnte Europas Energieproblem lösen

Solar-Kraftwerke in der Wüste: Ein ambitiöses Projekt prüft Elektrizitäts-Transfer auf unseren Kontinent


Von Beat Stauffer


In den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens schlummert ein gewaltiges Energiepotential, das dem Mehrhundertfachen der heute jährlich geförderten fossilen Energie entspricht. Ein kühnes Konzept namens "Desertec" will nun diese Energie mittels solarthermischen Kraftwerken nutzen und via Höchstspannungsleitungen nach Europa exportieren.


Die Idee, die in den Wüsten der Erde einfallende Sonnenenergie zu nutzen und auf solche Weise die Energieprobleme ein für allemal zu lösen, ist nicht neu. Bereits Anfang der achtziger Jahre wurden Szenarien entwickelt, in den Wüsten per Elektrolyse Wasserstoff zu gewinnen und diesen mittels Rohrleitungen oder Tankschiffen nach Europa zu transportieren.

Gewaltiges Energie-Potenzial der Wüsten

Der deutsche Flugzeugkonstrukteur Ludwig Bölkow rechnete 1983 aus, dass zur Deckung des damaligen Weltbedarfs an Energie eine Fläche von rund eine Million Quadratkilometer Wüstenfläche mit Solarzellen bedeckt werden müssten. Das wären rund zwei Drittel der Wüstenfläche Algeriens gewesen. Andere Szenarien sahen auf dem Meer schwimmende Solarkraftwerke vor.

Die billig verfügbaren fossilen Brennstoffe machten all diesen Visionen aber schon bald den Garaus. Erst in den letzten Jahren, im Zuge der Rohstoffverknappung und der globalen Klimaerwärmung, wurden neue Ideen entwickelt, das gewaltige Energie-Potenzial der Wüsten zu nutzen. Wenn nicht alles täuscht, bestehen heute weit bessere Chancen für eine Verwirklichung der ehrgeizigen Pläne als je zuvor.

Einige Fachleute sind überzeugt davon, dass bereits in 15 Jahren der erste Solarstrom aus Nordafrika aus Steckdosen in Europa fliessen wird. "Technisch ist das kein Problem", erklärt etwa Hans Müller-Steinhagen, Direktor des Instituts für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart. Und er verweist auf einen gewaltigen Unterschied im Vergleich zu den Szenarien, die in den achtziger Jahren entwickelt wurden: Die heutigen Verfahren benötigen theoretisch bloss noch ein Promille der Wüstenfläche, um den Strombedarf der Welt zu decken.

Auf Strom-Autobahnen in Ballungszentren

Das Zauberwort heisst "Desertec". Es leitet sich ab von "Desert and Technology for Energy, Water an Climate Security". Entwickelt wurde das Konzept von einer Initiative mit dem Namen "Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation" (TREC), hinter der renommierte Institutionen wie der Club of Rome, der Hamburger Klimaschutz-Fonds sowie das jordanische Energieforschungszentrum stehen. Die wissenschaftlichen Studien, welche die Basis all dieser Überlegungen darstellen, wurden vom deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Auftrag gegeben und vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleitet. Es waren diese Studien, die zum ersten Mal das ungeheure Potential belegten, das in den Wüsten der Erde schlummert und nun im grossen Stil genutzt werden soll.

Die Energiekooperation über die Grenzen des Mittelmeers hinweg basiert auf der Grund-Idee, dass längerfristig kein Weg an einer Nutzung der erneuerbaren Energien vorbeiführt. Dabei steht die schier unerschöpflichen Sonnen- und Windressourcen in den Ländern am Südrand des Mittelmeers im Vordergrund. Diese Energie soll mittels eines neu zu errichtenden Hochspannungsnetzes, das auf Gleichstrom basiert, in die grossen Ballungsräume Europas geleitet werden. Gleichzeitig sollen auch in Nordeuropa erneuerbare Energiequellen  - etwa in Form von Windkraftwerken in der Nordsee – stark gefördert werden.

Geht es nach den Plänen der TREC-Initianten, würde auf solche Weise nicht nur ein internationales Verbundnetz von Produzenten erneuerbarer Energie entstehen, sondern auch eine Energie-Technologie-Partnerschaft zwischen Europa und den Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens.

Technologie ist schon gut erprobt

Dies alles mag noch recht utopisch anmuten. Doch Gerhard Knies, Physiker und Geschäftsführer von "Desertec", wird nicht müde zu betonen, dass das Konzept und die mit ihm verbundenen Strategien auf solider wissenschaftlicher Grundlage beruhen. In seinem Büro in Hamburg legt er OnlineReports die Gründe dar, weshalb die Nutzung der Sonnenenergie in den Wüstenländern heute - im Gegensatz zu den achtziger Jahren – technisch absolut machbar und wirtschaftlich tragbar und mittelfristig rentabel sei.

Da ist zum ersten die neue Form der Energienutzung: Heute wird auf solarthermische Kraftwerke gesetzt, welche die Sonnenenergie mit grossen Spiegeln bündeln und damit Wasser oder spezielles Thermo-Öl erhitzen. Der Wasserdampf betreibt sodann eine konventionelle Turbine, die Strom erzeugt. Dies ist auch nachts möglich, weil der bis zu 400 Grad heisse Wasserdampf mittels neuartiger Verfahren mehrere Stunden lang gespeichert werden kann. Damit lässt sich die tägliche Produktionszeit eines solarthermischen Kraftwerks stark erhöhen. Derartige Kraftwerke, so erklärt Knies, seien mittlerweile gut erprobt  - etwa in Kalifornien und im Süden Spaniens -, und sie funktionierten einwandfrei.

Koppelung mit Meerwasser-Entsalzungsanlagen

Ein zweiter wichtiger Grund ist die Koppelung von solarthermischen Kraftwerken mit Meerwasser-Entsalzungsanlagen. Damit kann der Wirkungsgrad der Sonnenenergienutzung markant gesteigert werden: Lassen sich mit solarthermischen Kraftwerken rund 35 Prozent der Sonnenenergie in Elektrizität umwandeln, so erhöht sich der Wirkungsgrad auf rund 80 Prozent, wenn die Abwärme zur Meerwasserentsalzung genutzt wird. Dies ist ein genialer Schachzug, besteht doch in zahlreichen Ländern am Südrand des Mittelmeers akuter Trinkwassermangel.

Drittens sind in den letzten Jahren Verfahren entwickelt worden, Strom mit Gleichstrom und bei sehr hohen Spannungen über grosse Distanzen zu transportieren. Dabei konnten die Übertragungsverluste auf rund 3 Prozent pro 1'000 Kilometer gesenkt werden. Solche Höchstspannungsleitungen sind unter anderem von ABB entwickelt worden. In China befindet sich zurzeit eine mehr als 2'000 Kilometer lange 800 Kilovolt-Gleichstromleitung im Bau. Es handelt sich um die längste derartige Leitung der Welt. Einem Transport von elektrischem Strom aus den Wüsten Nordafrikas in die grossen europäischen Ballungsräume steht somit aus technischen Gründen nichts mehr im Wege.

Politische Machbarkeit als Streitpunkt

Das "Desertec"-Konzept scheint technisch machbar zu sein. Dies anerkennen auch Vertreter der Schweizer Stromwirtschaft, so etwa Niklaus Zepf, Leiter von Corporate Development, Strategie und Technologiemanagement der Axpo. Bereits etwas umstrittener dürfte die Frage der Wirtschaftlichkeit des in den Wüsten Nordafrikas produzierten Stroms sein. Gemäss den Berechnungen der "Desertec"-Initianten kommt die Menge Solardampf, die der mit einem Barrel Öl erzeugten Menge entspricht, je nach Standort zwischen 60 und 90 Euro zu stehen.

Physiker Knies ist überzeugt davon, dass sich diese Kosten durch Massenproduktion solarthermischer Kraftwerke auf rund 30 Euro senken liessen und damit absolut konkurrenzfähig wären. Die Produktion von Wüstenstrom käme so innert 20 bis 30 Jahren auf 4 bis 6 Eurocents pro Kilowattstunde zu stehen, während für die Übertragungskosten 1 bis 2 Eurocents zu veranschlagen wären. Niklaus Zepf stellt derartige Berechnungen allerdings in Frage und weist darauf hin, dass für die Konsumenten letztlich allein der Strompreis massgebend sei, den sie ihrem Stromlieferanten berappen müssen – ein Preis, bei dem unter anderem auch Abgaben mit eingerechnet sind.

Ausser Frage steht aber, dass Milliardeninvestitionen nötig wären, um mehrere grosse solarthermische Kraftwerke in Nordafrika sowie ein trans-mediterranes Strom-Verbundnetz aufzubauen. Konkret müssten über ein Dutzend Höchstspannungsleitungen gerbaut werden, um den riesigen Raum, der sich zwischen Mauretanien und Norwegen, Jordanien und dem Baltikum erstreckt, energietechnisch zu vernetzen. Die Initianten gehen von einer Schätzung von rund 400 Milliarden Euros aus. Vertreter der Stromwirtschaft erachten diese Zahlen als viel zu tief.

Erste konkrete Projekte

In einem ersten Schritt sollen in Nordafrika erste Solarkraftwerke gebaut werden, um damit die lokale Stromversorgung sicherzustellen. In einzelnen Ländern – darunter Libyen und Algerien – befinden sich Kraftwerksprojekte bereits in einem fortgeschrittenen Planungsstadium. Windkraftwerke, die in einem derartigen Verbundsystem ebenfalls eine bedeutende Rolle spielen würden, sind etwa in Marokko bereits seit ein paar Jahren in Betrieb.

Wenn es nach den Plänen der "Desertec"-Initianten geht, sollen innert 15 bis 20 Jahren am Südrand des Mittelmeers  solarthermische Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 500 Gigawatt erbaut werden. Dafür wird eine Fläche von rund 10'000 Quadratkilometern benötigt. Dies entspricht gerade einmal einem Promille der Fläche der gesamten Sahara.

Skepsis aus der Stromwirtschaft

Ausser Frage steht, dass für ein derartig gewaltiges Projekt stabile Rahmenbedingungen unabdingbar sind. Für Knies könnte die neue Mittelmeer-Union derartige Bedingungen schaffen. Der Umstand, dass der französische Präsident Nicolas Sarkozy, inspiriert von "Desertec", einen "Solarplan für das Mittelmeer" abgekündigt hat, scheint ihm ein hoffnungsvolles Zeichen zu sein.

Weitaus skeptischer beurteilt Axpo-Vertreter Zepf diesen Aspekt. "Die politische Machbarkeit scheint mir extrem fraglich", sagt er. Allein schon alle 27 alten und neuen EU-Länder in ein "gemeinsames Boot" zu bringen und zusätzlich auch noch die arabischen Länder am Südrand des Mittelmeers einzubinden, erachtet Zepf als äusserst schwierig. Dazu brauche es "einen geeinten politischen Willen". Kein Land werde aber investieren, "wenn nicht stabile Verhältnisse vorliegen". Skepsis zeigt Zepf auch bezüglich des Baus neuer Höchstspannungsleitungen quer durch Europa: Diese könnten lokal auf erbitterten Widerstand stossen.

Zepf ist schliesslich überzeugt, dass das gesamte System erst funktionieren könne, wenn alle Stromproduktionsanlagen und alle Höchstspannungsleistungen erbaut worden seien. Das bedeute, dass zuerst einmal während Jahrzehnten riesige Investitionen getätigt werden müssten, bevor überhaupt Strom nach Europa fliesse. Aus all diesen Gründen erachtet Zepf das "Desertec"-Konzept kurz- oder mittelfristig als unrealistisch.

Rechsteiner spircht von "gigantischem Potenzial"

Eine diametral andere Einschätzung nimmt der Basler Energiefachmann und SP-Nationalrat Rudolf Rechsteiner vor. Das "Desertec"-Konzept gehe von der richtigen Annahme aus, dass das Potenzial der erneuerbaren Energien grundsätzlich "gigantisch" sei. Dabei könne auch die Windenergie – sowohl in Europa wie auch in Nordafrika – eine grosse Rolle spielen. Rechsteiner weist darauf hin, dass bereits konkrete Schritte unternommen worden sind, die der "Desertec"-Idee entsprechen: "In Tunesien errichtete Windturbinen erhalten bereits heute von Italien dieselbe Einspeisevergütung wie solche, die auf italienischem Boden stehen." Kürzlich habe die EU zudem ein neues Konjunkturförderungs-Programm verabschiedet, in dessen Rahmen neue Hochspannungsleitungen zwischen den Niederlanden und Norwegen erbaut würden.

Auf solche Weise, so Rechsteiner, lasse sich in den Niederlanden produzierter Windstrom in norwegischen Pumpspeicherkraftwerken speichern. "Solange der Ölpreis nicht unter 50 Dollars fällt, sind derartige Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien rentabel." Ein internationales Verbundnetz von Produzenten erneuerbarer Energie werde zudem "organisch wachsen". Das Argument, das zuerst gigantische Investitionen getätigt werden müssten, mag Rechsteiner so nicht gelten lassen. Hingegen wirft er der Axpo vor, im Gegensatz zu anderen grossen Energielieferanten "keinen Rappen in grosse Windfarmen zu investieren" und stattdessen weiterhin auf die Option Atomenergie zu setzen.

"Der Durchbruch steht bevor"

Gerhard Knies hingegen ist von "Desertec" zu hundert Prozent überzeugt. Für ihn ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der "Durchbruch" für das revolutionär wirkende Konzept gelingen wird – ein Konzept, das zudem Hunderttausende von Arbeitsplätzen zu schaffen verspricht. "Ich kriege jetzt per E-Mail jeden Tag von irgendeinem Investor eine Anfrage", sagt Knies. "Das Interesse riesig, und Geld ist da. Wenn jetzt auch noch die politischen Ampeln auf Grün geschaltet werden, dann ist das eigentlich nicht mehr aufzuhalten."

 

www.desertec.org
(Dieser Beitrag wurde ermöglicht dank den OnlineReports-Recherchierfonds.)

1. Januar 2009

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Rangierbahnhof Muttenz,
Lange Erlen und Hard

9. Oktober 2020

"Gateway Basel Nord"-Chef Martin Haller enthüllt Standorte für Ersatzflächen.


Reaktionen

Piccolos und Guggen treiben
Anwohner zur Verzweiflung

25. September 2020

Kleinhüningen: Die musikalischen Dauer-Übungen im Frühherbst stören.


Video: 18.9.2020 Gugge übt in Kleinhüningen

Velobahn-Test: Das
grüne Amigo-Geschäft

10. September 2020

Peter Knechtli über die unverständliche
Kumpanei des Duos Kirchmayr/Reber.


Reaktionen

Auf dem Velo-Highway
zum Schwing- und Älplerfest

9. September 2020

Prototyp geplant: Eine vierspurige
Velobahn
zwischen Pratteln und Augst.


Meriangärten: Event-Zone
statt Pflanzen-Paradies?

27. August 2020

Botanischer Garten Vorderbrüglingen
steht vor grossen Veränderungen.


200 Meter hohe
Windturbinen an der A2

11. August 2020

"Primeo Energie" plant zwei Windkraftwerke am Randes des Hardwaldes.


"Genossenschaft zur Eiche"
will ihre Eiche fällen

13. Juli 2020

WWF und "Pro Natura" wehren sich mit Einsprachen gegen Neubau.


Reaktionen

Immer häufiger und
zutraulicher: Die Milane

19. Juni 2020

Der Baselbieter Jagdexperte Gabriel Sutter warnt vor Fütterung durch Menschen.


Grosspeter: Gute Architektur
wird Abbruchobjekt

20. Mai 2020

Markantes Swisscom-Bürogebäude soll
schon nach dreissig Jahren ersetzt werden.


Werte-Wandel spürbar:
Hafenbecken und "Chilchacher"

26. Februar 2020

Gross-Projekte in Basel und Tenniken:
Peter Knechtli erkennt Parallelen.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Aufgrund der fehlenden Daten könnte es nicht schwierig werden, weitere Massnahmen zu definieren."

20 Minuten
vom 2. Januar 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Richtig gutes Corona-Management: ohne Daten Massnahmen zu treffen.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.