© Fotos by Alain Compost, WWF / Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Schmutziges Holz in der Schweiz": Kahlschlag-Aera auf Sumatra

Holzwäsche-Importe beschmutzen die Schweiz

WWF-Petition will Einfuhr und Verwendung von Raubholz verbieten


Von Ruedi Suter


Die Schweiz profitiert von Raubholz: Acht Prozent ihrer Holzimporte stammen aus kriminellen Quellen. Das beweist eine neue Studie des WWF. Dieser will nun mit einer Petition die Einfuhr und Verwendung von Raubbauholz verbieten lassen - und endlich die Deklarationspflicht für Holz eingeführt haben. Angesprochen sind Bundesrat und Parlament.


Das tausendfache Ächzen, Krachen und Splittern stürzender Baumriesen: Wie viele Jahre dauert es noch, bis die Erdkugel kahl ist? Die Bäume fallen und fallen und fallen. In den borealen Wäldern des Nordens, in den Regenwäldern des Südens. Immer schneller, immer mehr. Seit Jahrzehnten. Völker und Tierarten verlieren ihre Lebensgrundlagen, Überschwemmungen und Erdrutsche fordern mehr und mehr Opfer, zunehmend spielt auch das Klima verrückt, ungezählte Tier- und Pflanzenarten verschwinden. Tag für Tag, jeden Augenblick. Alle wissen es, viele bekümmert es, doch nur die wenigsten tun etwas. Jetzt schlägt zur Abwechslung wieder einmal der WWF Alarm. Mit einer bemerkenswerten Studie zum illegalen Holzeinschlag, zur internationalen "Holzwäsche" und zum fragwürdigen Holzkonsum in der Schweiz.

In Zürich war am Donnerstag die oberste WWF-Spitze angetreten, um den Schweizern und Schweizerinnen neue Fakten zu präsentieren. Claude Martin (Bild), Generaldirektor von WWF International, Hans-Peter Fricker, Geschäftsleiter des WWF Schweiz und Damian Oettli, Projektleiter Wald, machten klar, dass auch "die Schweiz tief in den globalen Handel mit illegalem Holz verstrickt ist".

Holztransporter-Stau von Zürich bis Warschau

Gemäss den von Peter Hirschberger für die 42 Seiten umfassende Studie recherchierten Fakten stammen 8 Prozent des in die Eidgenossenschaft importierten Holzes aus höchst dubiosen Quellen: "Jedes Jahr gelangt rund eine Million Kubikmeter schmutziges Holz in die Schweiz – Holz, das unter Umgehung der Gesetze in Osteuropa, Südostasien, Afrika oder Südamerika gefrevelt wurde."

Um sich ein Bild von dieser Jahresmenge machen zu können, behalfen sich die sonst eher Abgas-kritischen WWF-Leute mit einem Bild aus der Trucker-Szene: Würde das Holz auf Lastwagen verladen, gäbe es einen Stossstangen-zu-Stossstangen-Stau von Zürich bis nach Warschau. Die Menge entspreche etwa einem Fünftel des jährlich im Schweizer Forst gewonnen Holzes. Fricker erklärte, illegales Holz komme nur selten direkt in die Schweiz. In der Regel werde es vorher in mehreren anderen Ländern verarbeitet. Dadurch verwische sich die ursprüngliche Herkunft - "eine Holzwäsche mit globalen Ausmassen".

Holz aus Raubbau ist überall, auch im Papier

Wer aber schafft das von kriminellen Firmen und Händlern zu Geld gemachte Holz in die Schweiz? "Grundsätzlich alle, die Holz oder Holzprodukte wie Möbel oder Papier in die Schweiz importieren", fand die Organisation mit dem Panda-Emblem heraus. Denn 90 Prozent der helvetischen Holzimporte stammten von Zwischenhändlern und Verarbeitern aus der EU. Damit tappten Schweizer Firmen zumeist hilflos im Dunkeln, wenn es um die Ermittlung der wahren Herkunft gehe. In allem, was auf der Basis von Holz erstellt sei, könne Raubholz stecken: In Papier, Zellstoff, Möbel, Parkett, Spanplatten, Fenster und Türen. "Nur ein kleiner Teil des Holzes wird als Rohstoff importiert", hält der WWF fest.

Dass Raubholzkriminelle töten, Armut schaffen und in den verschiedensten Bereichen verheerende Entwicklungen lostreten, darauf verwies Claude Martin, selbst ein ausgewiesener Regenwaldspezialist: Indigene Völker werden entwurzelt, Tierarten durch Wilderei und illegalen Fleischhandel ausgerottet, ökologisch wertvolle Wälder in Nationalparks und Waldschutzgebieten zerstört sowie gefährdete und geschützte Baumarten wie Mahagoni, Ramin oder Wengé zum Verschwinden gebracht.

"Wir müssen die Holzwäsche angehen"

Ausserdem stärken die kriminellen Holzbarone das organisierte Verbrechen, sie konkurrenzieren die rücksichtsvolle und nachhaltige Waldwirtschaft, untergraben die Rechtsordnung, fördern die Korruption und finanzieren mit den gestohlenen Holz bewaffnete Konflikte. Im Kongobecken, wo bislang vor allem europäische Firmen abholzten, trieben skrupellose malaysische und chinesische Holzfirmen ihr Unwesen. Demgegenüber gebe es bereits an die 400 Unternehmen, die sich in einem globalen Netzwerk für eine saubere und ethisch vertretbare Holzwirtschaft einsetzen.

Für Damian Oettli ist es klar, dass sich die Schweiz im Zusammenhang mit dem Raubbau an den letzten Wäldern der Erde nicht aus der Verantwortung stehlen kann. "Mit der Holzwäsche haben auch wir ein Problem, das wir angehen müssen." In erster Linie angesprochen sind Regierung und Parlament in Bern. Obwohl die Landesregierung keine Ahnung hat, wie viel illegal gefälltes Holz eingeführt wird, schätzt sie über den Daumen hinweg den Anteil Raubholz am Gesamtimport auf weniger als ein Prozent.

"Aktionen gegen Plünderungen in den Abnahmeländern nötig"

Der WWF gibt jetzt, nach seinen komplexen Nachforschungen, etwas Nachhilfeunterricht: Es sind gut acht Prozent. Für die WWF-Leute Grund genug, eine Petition zu lancieren: "Keine Chance für Raubbau-Holz". Sie fordert, dass der Import und die Verwendung von Holz aus illegalen Quellen in der Schweiz verboten werden. Hans-Peter Fricker begründet weshalb: "Die Plünderung der Wälder kann nur gestoppt werden, wann auch in Abnahmeländern wie der Schweiz gegen den Handel mit illegalem Holz vorgegangen wird."

Da aber auch legal gefälltes Holz nicht bedenkenlos ist, weil auch mit diesem Menschenrechte verletzt, Tierarten ausgerottet und die Natur zerstört werden können, unterstützt die Panda-Organisation das FSC-Label für eine kontrollierte, sozial- und umweltverträglich bewirtschaftete Holzgewinnung.

Transparenz für Holzprodukte ist ein altes Anliegen

Schliesslich will der WWF ein uraltes, von Teilen der Wirtschaft angstvoll bekämpftes Ansinnen der Umwelt- und KonsumentInneorganisationen wiederbeleben: Er fordert mit der Bittschrift von Bundesrat und Parlament ein entschiedenes Handeln. Er will das, was er selbst, Bruno Manser, Greenpeace und viele weitere Umwelt-, aber auch Konsumenten-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen vor über einer Dekade im Chor mit verantwortungsbewussten Parlamentsangehörigen fast aller Lager schon verlangt hatten: Die Einführung einer Deklarationspflicht, die den KonsumentInnen beim Einkauf Rückschlüsse auf Herkunft und Art des Holzes ermöglichen.

Kurzum: Transparenz soll her. Jene Transparenz, die Mitte der neunziger Jahre eine grosse Mehrheit des Schweizer Volkes in einer repräsentativen Umfrage bereits gefordert hatte. Auf dass die mündigen Bürgerinnen und Bürger endlich selbst nachlesen und prüfen können, ob sie mit dem Kauf der hölzernen WC-Brille, dem Zahnstocher oder der Sitzbank das Leben jenes prachtvollen Jaguars retten können, der zurzeit im Namen des Waldschutzes von den helvetischen Plakatwänden herunter hechelt - leider nicht auf garantiert legalem Papier.

4. März 2005

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Und das in Corona-Zeiten?

RückSpiegel


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Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

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Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

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Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

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Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.