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© Foto by Christof Wamister, OnlineReports.ch
"60 Stunden Dauerbeschallung": Basler Grossbaustelle "Viertelkreis"

Gundeli: Nächtlicher Arbeitslärm übersteigt das zulässige Mass

Während drei Jahren Baulärm: Das Amt für Umwelt und Energie (AUE) gibt protestierenden Anwohnenden recht


Von Christof Wamister


Die Strassen- und Geleisebauarbeiten im östlichen Gundeldinger-Quartier nähern sich dem Ende. Die Anwohner wurden für die dreijährigen Beeinträchtigungen mit Bratwurst und Blasmusik entschädigt. Als Zugabe gab es eine Woche später drei Nächte mit lärmiger Bauarbeit, die bei den Anwohnern Schlaflosigkeit und heftige Proteste provozierten.


Die Klagen über permanente und allgegenwärtige Tiefbauarbeiten gehören in Basel quasi zum seelischen Stadtklima. Besonders schlimm traf es in Basel das östliche Gundeldinger-Quartier, wo während drei Jahren die Kreuzung "Viertelkreis" und die darin einmündende Gundeldingerstrasse umgebaut wurden.  

Kreisel mit Tram  


Die Umgestaltung zu einem Verkehrskreisel mit teilweise neuer Tramführung wurde zum Anlass genommen, sämtliche Energie- und Wasserleitungen samt Kanalisation zu sanieren sowie  das Fernwärmenetz auszubauen. Seit Mitte Juni verkehrt das Tram Linie 16 wieder durch die Gundeldingerstrasse.

(Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Tramverkehr noch einmal eingestellt, weil die Tramlinie und ihre Haltstellen auf dem Bruderholz neu gebaut werden. Das Projekt ist im Moment noch durch Einsprachen blockiert.)

Lärmschock nach dem Fest


Zur Zeit sieht es am "Viertelkreis" und in der Gundeldingerstrasse aber noch sehr nach Baustelle aus. Das Bau- und Verkehrsdepartement nahm die Wiedereröffnung der Tramlinie zum Anlass, die geplagten Anwohner mit einem kleinen Volksfest zu belohnen.

Der Schock erfolgte aber eine Woche später, wie OnlineReports-Leser Ferdi Wassermann (Name geändert) berichtet. Das Tiefbauamt kündigte drei Tage zuvor Nachtarbeit vom 27. bis zum 29. Juni an: "Einbau der Deckbeläge und Kanal-TV", ausserhalb der Verkehrszeiten von Tram und  Bus.


"Das Ausmass war für uns nicht absehbar", klagt er. Die Folgen waren "60 Stunden Dauerbeschallung und Schlafentzug". Und das habe "schlimme physische und psychische Auswirkungen".  "Nach einer zweiten schlaflosen Nacht bin ich nicht mehr arbeitsfähig", schrieb ein anderer Anwohner im nun folgenden intensiven Mailwechsel mit Beschwerde an das Tiefbauamt und dem für Lärmschutz zuständigen Amt für Umwelt und Energie (AUE).

Bis die Polizei kommt
 

Das Amt stellte tatsächlich fest, dass die Arbeiten das zulässige und vereinbarte Mass ("kurzzeitig auch lärmintensive Spitzarbeiten") überschritten hätten. In einem solchen Fall dürften die lärmgeplagten Anwohner auch die Polizei rufen, was hier aber nicht der Fall war. Die Behörden bedauern und geloben nun Besserung.


Denn die Nachtarbeiten sind noch nicht zu Ende, wie von BVD-Mediensprecherin Sarah Mesmer zu erfahren war. Ende Juli / Anfang August müssen die letzten Deckbeläge entlang der Geleise in Nachtarbeit aufgetragen werden. Dabei sei aber nicht mit übermässigem Lärm zu rechnen.

Störende Parkplätze weg

Nachtarbeiten finden zu einem späteren Zeitpunkt auch noch in der Reinacherstrasse und Thiersteinerallee statt. In der letzteren Strasse werden dann die übrig gebliebenen verkehrsbehindernden Parkplätze entlang der Tramgeleise entfernt, dies auf der Basis eines früheren Beschlusses zur Verbesserung der Velosicherheit.


Ende Oktober wird auch der "Viertelkreis" mit seinem etwas birnenförmigen Verkehrskreisel fertig gestaltet sein. Der Kreisverkehr ist bereits eingeführt und zwingt die Verkehrsteilnehmenden zum Lernprozess. Der Tramverkehr ist noch nicht durch ein Rotlicht gesichert, doch ist die Situation nicht ganz so brenzlig wie beim Kreisel "Kunstmuseum", wo das Rotlicht seit kurzem in Betrieb ist.        

12. Juli 2022

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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Er soll mehrere Gedichtbänder veröffentlicht haben."

bz
am 16. Mai 2024
über den Attentäter
in der Slowakei
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das kann man auch nicht mit Schweizer-Hochdeutsch erklären.

RückSpiegel

 

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

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Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

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In einem Satz


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