© Foto by OnlineReports.ch
Speech neben Mahnbaum: Manser-Supporter Nationalrat Remo Gysin

Ruth Dreifuss über Bruno Manser: "Seine Stimme fehlt uns"

Mahnbaum-Aufrichtung zur Erinnerung an den seit einem Jahr verschollenen Bruno Manser


Von Ruedi Suter


"Seine Stimme fehlt uns." Dies liess Bundesrätin Ruth Dreifuss am Mittwoch den Teilnehmern einer Gedenkaktion in Bern an den seit einem Jahr in Sarawak verschollenen Bruno Mansers ausrichten. Auf dem Bärenplatz wurde als Mahnbaum ein beschnitzer Kiefernstamm aufgerichtet. Verschiedene Redner gaben der Hoffnung Ausdruck, der Vermisste lebe noch.


Ein schwerer Kiefernstamm versperrte an diesem Mittwochmorgen, dem 23. Mai 2001, das Eingangstor zum Bundeshaus. Starke Männer hatten ihn auf ihren Schultern vom Botanischen Garten durch die Altstadt hergeschleppt und zu Boden gelassen, um zusammen mit einer kleinen Schar von Frauen, Kindern und Männern für wenige Minuten eines Vermissten zu gedenken: Bruno Manser, Menschenrechtskämpfer, Regenwaldschützer und Politaktivist, verschwunden im Regenwald von Sarawak.

Letztes Lebenszeichen vor einem Jahr

Heute, exakt vor einem Jahr schrieb er noch einen Brief an seine Freundin in der Schweiz. Es war sein letztes Lebenszeichen. Seither gilt er als verschollen im Urwald seiner Freunde, den Penan-Waldnomaden, bei denen er sechs Jahre lebte und die er gegen die vorrückenden Holzkonzerne mobilisierte. "Da drinnen sitzen sie, die Mitverantwortlichen!", rief John Künzli, Sekretär des Bruno Manser Fonds (BMF). Damit verwies er auf die von der Parlamentsmehrheit immer wieder und bis heute hinausgezögerte "Deklarationspflicht für Tropenholz", die es der Konsumentenschaft ermöglichen würde, Tropenholzprodukte zu meiden und damit einen persönlichen Beitrag zur Rettung der Urwälder zu leisten.

Dann wuchteten sich die Männer den von Mansers Anhängern mit Urwaldmotiven beschnitzten Stamm wieder auf die Schultern, marschierten zum Bärenplatz und richteten das Kunstwerk mittels eines speziell gefertigten Eisengestells auf. Um 11.15 Uhr ragte der "Mahnbaum für Bruno Manser" in den blauen Himmel Berns. Nachdem man sich genau an der Stelle, wo Manser 1993 seinen 60-tägigen Hungerstreik durchführte, mit Süssmost, Kaffee, Käsebrot und Kuchen gestärkt hatte, ergriffen Rednerinnen und Redner das Wort.

Ruth Dreifuss: "Zutiefst humanitäre Ausstrahlung"

Bundesrätin Ruth Dreifuss, die an dieser Stelle 1993 zusammen mit Manser strickte, liess ein Schreiben durch Mansers Schwester Monika vorlesen. Auszüge: "Wann immer ich ihn traf, Brunos faszinierender Persönlichkeit konnte ich mich nie entziehen, ebenso wenig der zutiefst humanitären Ausstrahlung seiner Erzählungen, seiner Zeichnungen, seiner Überzeugungen und seines ungebrochenen Idealismus. Seine politische Radikalität war immer begleitet vom bewussten Unverständnis - ja gewollten Unwissen - über politische Regeln und Abläufe. Die Menschenliebe allein war ihm Weg und Ziel zugleich. Er hat uns in den letzten Jahren unermüdlich klar gemacht, dass das Überleben der Menschen vom Überleben der Natur nicht getrennt werden kann. Sein Wirken hat sehr breit und viel Bewusstsein über globale Zusammenhänge geschaffen." Der Mahnbaum, schliesst Bundesrätin Dreifuss, "bewahrt nicht zuletzt auch die Hoffnung auf die Rückkehr von Bruno Manser. Seine Stimme fehlt uns."

Nationalrat Gysin: "Schweiz muss ILO-Konvention unterzeichnen"

Als einziger nationaler Politiker war der Basler SP-Nationalrat Remo Gysin erschienen. Der von Manser unterstützte Kampf der Penan und anderer Urvölker um Selbstbestimmung solle von der Eidgenossenschaft unterstützt werden: "Mit der Unterzeichnung der Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) könnte die Schweiz dazu eine weltweite Bewegung und die kollektiven Grundrechte von Urvölkern stärken. Bruno Manser, sein Fonds und seine Freunde haben auch dieses Thema schon vor Jahren aufgegriffen. Meine Motion zur Ratifizierung dieses Abkommens wurde vor rund einem Jahr in ein unverbindliches Postulat umgewandelt."

In der Juni-Session stehe nun eine gleichlautende Motion der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates auf der Traktandenliste. Doch auch diese werde vom Bundesrat bekämpft. "Der Kampf um Lebensräume und Menschenrechte wird nie enden", versprach Gysin. "Wir machen weiter und hoffen, dass Bruno Manser wieder zu uns stösst."

BMF-Sekretär Künzli: "Es gibt keine Zeit zu verlieren!"

Auch BMF-Sekretär John Künzli stellte Mansers Kampf in einen grösseren Zusammenhang : "Wir sind heute hier, um der absoluten Dringlichkeit der vielleicht zu modernen Anliegen dieses grossen Menschenfreundes Ausdruck zu verleihen. Es gibt keine Zeit zu verlieren! Die Urvölker dieser Erde - 300 Millionen Angehörige - stehen heute allesamt am Abgrund. Viele davon sind kurz vor dem Verschwinden, beispielsweise die Penan. Die Biodiversität ist noch nie seit Menschengedenken so rasch dezimiert worden. Das Artensterben hat ein erschreckendes Tempo angenommen. Es liegt nun an uns, Bruno Mansers Kampf weiterzuführen."

Der BMF fordere deshalb "alle verantwortlichen Behörden, Regierungen und privatwirtschaftlichen Unternehmen auf, unverzüglich die notwendigen Massnahmen zum Schutz der Urvölker und Urwälder dieser Erde sowohl auf aussenpolitischer als auch wirtschaftlicher Ebene zu ergreifen und umzusetzen!". So fordere jetzt der BMF in einer Petition an den Bundesrat den sofortigen Austritt der Schweiz aus der Internationalen Tropenholz-Organisation ITTO. Diese trage nichts zum Schutz der Tropenwälder bei und diene der Schweizer Regierung als Vorwand, griffige Massnahmen zu verhindern, kritisierte Künzli.

Michael Studer: "Auch ein wenig ein Zeichen des Abschieds"

BMF-Vorstand Michael Studer schilderte, die Entstehung des geschnitzten Mahnbaums sowie die Aufrichtung auf dem Bärenplatz sei auch ein wenig ein Zeichen des Abschieds: "Ich sage bewusst 'ein wenig', da auch in uns noch ein Funken Hoffnung glüht, Bruno irgendwo und irgendwann wieder einmal begegnen zu dürfen." Im Vorstand setzte man sich aber bereits intensiv mit neuen Zielsetzungen auseinander. Wichtig sei, dass auch in Zukunft alles im Sinne Mansers geschehe. Michael Studer: "Wir sind der Meinung, dass all die vorhandenen Ressourcen - die vielen Dokumente, Videos, Tonbänder, Zeichnungen, die Bibliothek und das umfangreiche Archiv sowie das grosse Wissen des BMF nicht einfach verstauben und versickern darf. Wir stehen am Wendepunkt."


Franz Hohler: "Die langen Klauen des Kapitals"

Der Basler Arzt und Manser-Freund Martin Vosseler beschrieb seine Gefühlslage im Zusammenhang mit dem immer noch nicht aufgeklärten Verschwinden Mansers als eine Mischung zwischen Trauer und Dankbarkeit. Dankbar könne man dem engagierten Bruno Manser für alles sein, "was er uns gebracht hat". Er habe eine Gemeinde zusammengebracht, die in seinem Sinne weiterleben werde. Zum Schluss ergriff der Kabarettist Franz Hohler das Wort und machte sich mit beissender Satire über "die langen Klauen des Kapitals" und vor allem über die vielen Parlamentarierinnen und Parlamentarier her, die vor lauter Arbeit keine Zeit haben, um die Lebensgrundlagen zu schützen. Täglich würden in der Schweiz ohne Wimpernzucken drei Fussballfelder Tropenholz verbraucht. "Dafür schimpfen wir lieber auf George W. Bush - das ist bequemer."

Neues über das Schicksal Bruno Mansers wurde unter dem bis zum 27. Mai stehenden Mahnbaum nicht bekannt. Beweise dafür, dass er tot ist oder lebt, fehlen nach wie vor.

23. Mai 2001


"Greenpeace würde Mansers Kampf weiter führen"
"Auch falls Bruno Manser nicht mehr auftaucht, wird Greenpeace zusammen mit den anderen Organisationen vehement den Kampf für seine Ziele weiterführen und versuchen, die Zerstörung des Regenwaldes so schnell wie möglich zu stoppen", unterstrich Christoph Wiedmer, Koordinator der Waldkampagne Greenpeace Schweiz, in einem Schreiben gegenüber der Presse anlässlich der Aufrichtung des Mahnbaums auf dem Bärenplatz zu Bern. Wiedmer bezeichnete den verschollenen Bruno Manser als einen "aussergewöhnlichen Menschen, der sich mit grossem Mut, ja sogar seinem Leben, für den Schutz der Regenwälder und für die in ihm lebenden Urvölker einsetzt": Wie kein anderer habe Manser die Zerstörung der Regenwälder ins Bewusstsein der Bevölkerung in Europa gebracht. Dennoch würden weiterhin enorme Flächen an Regenwälder zerstört, sagte Wiedmer.

Greenpeace halte deshalb mit Nachdruck an seinen Forderungen fest: Schutz aller Urwälder vor der Zerstörung; grossflächige und grosszügige Einrichtung von Schutzgebieten für die einheimische Bevölkerung und von Reservaten, in denen jegliche industrielle Nutzung verboten ist; Förderung der nachhaltigen Bewirtschaftung der Urwälder, die nicht als sehr wertvoll eingestuft werden und wo keine Ansprüche von indigenen Völkern vorhanden sind; Förderung von Nichtholzprodukten aus Urwäldern (Gummi, Nüsse) sowie eine Deklarationspflicht für alle Hölzer und Holzprodukte nach Holzart und Herkunft.

 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Immer häufiger und
zutraulicher: Die Milane

19. Juni 2020

Der Baselbieter Jagdexperte Gabriel Sutter warnt vor Fütterung durch Menschen.


Grosspeter: Gute Architektur
wird Abbruchobjekt

20. Mai 2020

Markantes Swisscom-Bürogebäude soll
schon nach dreissig Jahren ersetzt werden.


Werte-Wandel spürbar:
Hafenbecken und "Chilchacher"

26. Februar 2020

Gross-Projekte in Basel und Tenniken:
Peter Knechtli erkennt Parallelen.


Reaktionen

SP überstimmt Brutschin
bei der Nachtflugsperre

24. Januar 2020

EuroAirport: Die Basler Parteibasis will
eine Nachtruhe von 23 bis 6 Uhr.


Lärmige Südlandungen:
Gegner reden von Sitzstreik

16. Januar 2020

Luftfahrtbehörden kündigen immerhin
die "Prüfung von Massnahmen" an.


Reaktionen

Kleine Umwelt-Sensation:
Jugend an die Spitze

26. Dezember 2019

Die erst 25-jährige Grossrätin Jo Vergeat
wird Präsidentin der Klimakommission.


Reaktionen

Kathrin Amacker: Die
SBB-Nachhaltigkeits-Frau

13. Dezember 2019

Die Baselbieterin ist in der Konzernleitung
auch für Klimaschutz zuständig.


Reaktionen

Erster Grossbatterie-Speicher
in der Nordwestschweiz

14. November 2019

1 Megawatt-Anlage in Pratteln
kann 24 Elektro-Autos versorgen.


Reaktionen

Martin Vosseler starb
unter dem Lastwagen

24. Oktober 2019

Der bekannte Basler Energie-Botschafter
verlor das Leben bei einem Verkehrsunfall.


Video: 2008: Guy Morin ehrt Martin Vosseler
Reaktionen

Basel: "Foodyblutt" – im
Namen liegt die Lösung

9. Oktober 2019

An Basels schönster Kreuzung öffnet ein
Laden mit Zukunfts-Potenzial.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Heckenschuss aus dem Hinterhalt"

BZ Basel
Schlagzeile
vom 9. Juni 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Endlich mal ein Heckenschütze, der nicht vor der Hecke steht.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.