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BVB-Chef-Inserat: Kontakt zu "Stadt und Kanton Basel"

Basel/Luzern, 25. Juli 2019

Es ist der Klassiker. Wenn unserer Redaktion mal ein Fehler unterläuft und wir freudscherweise "Grussrat" statt "Grossrat" schreiben, dann vernehmen wir schnell die Diagnose: Hitzestau!

Was für ein Trost, wenn es Andern auch so ergeht. Soeben kam uns ein Stelleninserat unter's Auge, in der eine "Führungspersönlichkeit ÖV – LeiterIn Verkehr / Mitglied GL" der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) gesucht wird. Bekanntlich wird der bisherige Funktions-Inhaber Bruno Stehrenberger Nachfolger von Direktor Erich Lagler, der vor wenigen Tagen das Handtuch geworfen hatte.

Ziemlich schräge Formulierung

Die Anzeige aufgegeben hat vermutlich die Firma "Futurebridge Consulting" im schönen Luzern. Jedenfalls sind potenzielle Bewerbende gebeten, sich bei ihr zur melden. Als "Ziele und Aufgaben" verwendet der Stellenbeschrieb dann eine Formulierung, die auf Basel-Ferne schliessen lässt: "Intensive Kontakte pflegen Sie zu Stadt und Kanton Basel, Gewerkschaften, BAV und weiteren externen Partnern."

Selbstverständlich ist uns nicht zugänglich, wer den Stellenbeschrieb verfasst hat. Vermutlich aber wurde er in der Reuss- und nicht in der Rheinstadt komponiert, sonst hätte das schräge Konstrukt "Stadt und Kanton Basel" das erste Korrektorat garantiert nicht überstanden.

"Kanton Basel" gibt es nicht

Aber Kommunikation war noch nie die Stärke der BVB, und so verwundert nicht, dass diese Schwäche auch im Inserat für den neuen "Verkehr"-Chef wieder in Erscheinung tritt. Andernfalls hätte ein Basel-kundiger BVB-Insider – und die gibt es – die Luzerner Headhunter diskret darauf hingewiesen, dass Stadt und Kanton im Stadtstaat Basel ein und dasselbe sind und – zweitens – dass es einen "Kanton Basel" gar nicht gibt, nur einen "Kanton Basel-Stadt".




Weiterführende Links:
- Bruno Stehrenberger wird Nachfolger von Erich Lagler
- Ex-Chef Erich Lagler lacht noch immer von der BVB-Website
- BVB-Knaller: Direktor Erich Lagler wirft das Handtuch
- GPK-Report zur BVB: Der letzte Zwick an der Geissel
- "Bankverein"-Tramblockade: BLT wusste nichts im voraus
- BVB: Drei Tage Vollsperrung der Kreuzung "Bankverein"
- BVB-Nachtlinie nach Saint-Louis geht wieder in Betrieb
- BVB: Rote Zahlen und drei Millionen weniger Passagiere
- Zu gefährlich: Ab 20 Uhr kein Tram mehr nach St-Louis
- BVB-Doppel-Haltestellen: Versuchs-Start misslungen
- Neuer BVB-Kommunikations-Chef: Ginsig für Appenzeller


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"Passend zur Fehlerkultur-Pflege"

So ganz bin ich mir ja noch nicht sicher, aber ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die BVB diese Fehlerkultur mit Absicht pflegt. In dieser strammen Konsequenz über viele Jahre gepflegt und durchgezogen, muss dahinter doch eine kontrollierte Planung stehen. Jede Tätigkeit der BVB der letzten Dezennien scheint mir mit Fehlern und entsprechender Nachbearbeitung der BVB-Organe oder der Politik und Presse ausgeführt. Was fällt einem bei schnellem Nachdenken ein, angefangen vom Mitarbeiter-Krankenstand über Körperteilbildchen und mangelhaftem Schienenmaterialeinkauf mit entsprechenden Baustellen und Folgebaustellen oder falsch eingestellten Combino-Spurbreiten bis zu den Schönredereien der Regierung.

Die Kontaktpflege zu Stadt und Kanton Basel passen zu dieser Fehlerkultur-Pflege, da werden sich die Mitarbeitenden der "Futurebridge Consulting" an die Vorgaben der BVB gehalten haben.


Erwin Schönholzer, Basel




"Hat die BVB-Präsidentin das Inserat aufgegeben?"

Wer weiss, vielleicht wurde das Inserat durch die Verwaltungsrats-Präsidentin aufgegeben? Die nicht in Basel wohnt. Im heutigen digitalen Zeitalter wäre ein Gegenlesen eines Basel-Insiders aus der BVB wohl schnell und unkompliziert möglich gewesen. Aber auch in Basel hat es einige Menschen, die nicht von Basel kommen und auch nicht in Basel wohnen. Na ja!


Beatrice Isler, Basel



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"Hätten Sie, im Nachhinein betrachtet, mehr machen müssen, um die Menschen (insbesondere auch im Unterbaselbiet) zu überzeugen?"

BaZ
am 11. Juni 2024
in einer Interview-Frage
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Wie hat der Journalist die Klammer wohl ausgesprochen?

RückSpiegel

 

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel

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In einem Satz


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Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.