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Plattenbelag ohne Verkehrstrennung für Basels gute Stube

Die Freie Strasse und Umgebung erhalten einen durchgehenden Belag aus Quarzsandsteinplatten. Das Baudepartement und die Pro Innerstadt erhoffen sich davon eine attraktive Flaniermeile.
Basel, 22. Mai 2019

Seit 2015 ist das Gestaltungskonzept für die Basler Innenstadt in Kraft. Doch es gibt immer wieder zu reden und zu streiten. Regierungsrat Hans-Peter Wessels präsentierte nun einen wichtigen Schritt, der lange auf sich warten liess. Die Freie Strasse und die umliegenden repräsentativen Strassenzüge wie die Streitgasse, die Barfüssergasse und die Rüdengasse erhalten in den nächsten vier Jahren einen Belag, der sich grundlegend vom bisherigen Bild mit Asphalt und Trottoirs unterscheidet.

Lange Vorgeschichte

Hans-Peter Wessels erinnerte daran, dass die Diskussion um die Freie Strasse ein Vierteljahrhundert alt ist. 1995 verwarf der Grossse Rat eine Umgestaltung als zu luxuriös. Später wurden Probebeläge angebracht, die auf dem Trottoir noch heute zu sehen sind. Der Durchbruch erfolgte mit dem Gestaltungskonzept Innenstadt, für den ein Gesamtkredit von 24,5 Millionen bewilliigt ist. Die Kosten für die Freie Strasse belaufen sich auf 15,6 Millionen Franken.

Die auffallendste Eigenschaft des neuen Konzepts ist nun, dass der Strassenbelag durchgehend aus Platten in Alpnacher Quarzsandstein bestehen wird. Auf früheren Visualisierungen waren noch eine Fahrbahn mit Schwarzbelag und Fussgängerbereiche mit Plattenbelag zu sehen.

Davon sind die Gestalter jetzt für die verkehrsreduzierte Innenstadt abgekommen. Es gibt keine Trennung mehr zwischen Fussgänger- und Räderverkehr, der abgesehen von Ausnahmen ja nur in der Anlieferzeit bis 11 Uhr morgens zufahren darf. Die Velofahrer, die sich bis jetzt wegen der vorhandenen Fahrbahn wenig an das Fahrverbot gehalten haben, sollen ihre Vehikel stossen und dürfen sie weiterhin an bestimmten Orten abstellen.

"Es geht nur gemeinsam"

Die neue Gestaltung wird auch von der Pro Innerstadt befürwortet, wie Geschäftsführer Mathias Böhm betonte: "So etwas geht nur gemeinsam. Die Freie Strasse soll zu einem Ort werden, wo sich die Menschen gerne aufhalten und sich wohlfühlen." Die neu aufgestellten Stühle und Bänke hätten sich bereits bewährt. Die einheitliche Fläche vereinfacht auch die Bestuhlung für Gastronomiebetriebe, von denen sich allerdings noch mehr an der Hauptachse niederlassen sollten.

Der neue Belag für die gute Stube Basels ist allerdings nicht ohne Aufwand zu haben. Es dauert ein Jahr, bis das Detailprojekt vorliegt , und dann erfolgen während drei Jahren in Etappen die Bauarbeiten. Denn die neuen Beläge gibt es nur in Kombination mit Leitungssanierungen.

Beispiele für den neuen Belag aus dem Alpnacher Stein sind schon auf den Trottoirs der Gerbergasse und der Greifengasse zu sehen. Deren bereits verschmutzte Oberfläche war auch schon Anlass für Kritik. Sie seien aber einfach von Kaugummi zu reinigen und "erhalten mit der Zeit eine Patina", wie Projektleiterin Andrea Kyburz erklärte.            



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

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Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

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Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

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Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.