Krähenbühl: SBB-Chef Meyer war "etwas überrascht"

Liestal, 14. Januar 2011

Gestern Donnerstagabend telefonierten der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektor Jörg Krähenbühl und SBB-Chef Andreas Meyer (Bild). Thema: Die eklatante Leistungsverschlechterung der SBB im Basler Regionalverkehr, die OnlineReports laufend dokumentiert hatte. Falsche Durchsagen, reihenweise Verspätungen, Zugsausfälle, durchfahrende "Interregio", Fahrleitungs- und Betriebsstörungen, blockierte Türen, dauernder Pfeifton, Lichtausfall, ungeheizte oder überhitzte Wagen sind Erscheinungen, die immer stärker den Unmut der Zugpendler wecken. Gestern Donnerstag sprach Baudirektor im Landrat von einer "Katastrophe".

Wie Krähenbühl heute Freitagmorgen gegenüber OnlineReports erklärte, hatte er den Eindruck, dass der SBB-Chef "etwas überrascht" war von der Kritik aus der Region Basel. Krähenbühl: "Er hat das in dieser Schwere nicht erwartet." Scheinbar ist die breite Verärgerung aus den Pendlerachsen der Region Basel nicht bis in die Chefetage der SBB gedrungen, obschon CEO Meyer Baselbieter und in Birsfelden aufgewachsen ist. Dies könne, so Krähenbühl weiter, damit zusammen hängen, dass bei den SBB die Stelle des Regionalkoordinators erst am 1. März besetzt werde. Meyer sei aber bereit, "sich dieses Dossier vertieft anzuschauen".

Krähenbühl ("Ich schätze Meyer sehr in seiner Offenheit") sprach gegenüber OnlineReports von einem "informativen Gespräch", in dem vereinbart wurde, dass die Bau- und Umweltschutzdirektion die SBB-Spitze über die Fehlleistungen dokumentiere. Er habe Meyer darauf hingewiesen, dass die Bau- und Umweltschutzdirketion ebenso wie die Kunden mit der SBB "unzufrieden" seien. Meyer habe sich auch offen gegenüber einem Bonus-Malus-System gezeigt, das in Zürich bereits eingeführt ist. Im ersten Jahr habe Zürich von den SBB noch rund 100'000 Franken zurück erhalten, danach aber mehr bezahlt, weil sich die Leistung – wie Pünktlichkeit und Sauberkeit – massiv verbessert habe.

Unter den jetzigen Umständen "bin ich nicht mehr bereit zu zahlen, wenn die Leistung nicht stimmt". Baselland bestellt bei den SBB jeweils Leistungen für eine bestimmte Mehrjahresperiode. 2013 beginnt eine neue Bestell-Periode. Bis dann soll auch im Baselbiet das Bonus-Malus-System in Kraft sein. (© Foto by Team Schwarz)




Weiterführende Links:
- Regierungsrat Krähenbühl zu SBB-Pannen: "Katastrophal"
- Wieder SBB-Zitterpartie: Verspätungen, "Betriebsstörung"
- SBB setzen Kunden weiter dem Zug-Entzug aus
- Wieder mal Zugsausfälle: Störung im Oberbaselbiet
- Liebe SBB: Wo blieb nur schon wieder der Regionalzug?
- Wieder SBB-Pannen-Serie: "Wegen einer Türstörung ..."
- Wieder einmal Ärger mit den SBB im Oberbaselbiet
- Mickey Mouse: SBB werden zum Unterhaltungs-Konzern
- Basel-Olten: SBB-"Flirt" spielt wieder verrückt


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"Ein anhaltendes Ärgernis"

Danke an die Herren Regierungsräte und Landräte, die das Thema "Leistungen der SBB" nun aufnehmen. Es ist einfach ein anhaltendes Ärgernis: Die Züge kommen zu spät oder gar nicht, die Rechnung für das Abonnement darf aber nicht zu spät beglichen werden – Nein, es wurden ja mal schnell die Preise erhöht!

 

Wunsch in Richtung SBB:

1. Priorität: Die Züge sollen fahren

2. Priorität: Der Bahnhof Liestal ist einer Kantonshauptstadt nicht mehr würdig.


Erika Bachmann, Lausen



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"Get the Rahmenabkommen done!"

Nochmals BZ Basel
Titel über Leitartikel
vom 16. April 2021
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The BZ focusses expats.

RückSpiegel


In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.