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© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


Thomas de Courten: Bei einer Wahl wohl Baudirektor

Schafft SVP-Kandidat Thomas de Courten die Wahl die Baselbieter Regierung, dürfte ihm mit grosser Wahrscheinlichkeit die Bau- und Umweltschutzdirektion zufallen. Sofern Sicherheitsdirektor Isaac Reber nicht wechseln will.
Liestal, 3. September 2018

Die Baselbieter Parteien SVP, FDP und CVP haben heute Montagmorgen um 8 Uhr offiziell ihren Wahlkampf eröffnet, indem das bürgerliche Komitee "Zukunft Baselbiet gestalten" seine vier Kandidaten vorstellte (Bild v.l.n.r.): Die Bisherigen Anton Lauber (CVP, Finanzdirektor), Thomas Weber (SVP, Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor), Monica Gschwind (FDP, Bildungsdirektorin) und der neue Thomas de Courten (SVP, Nationalrat). Somit beansprucht die SVP erstmals zwei Regierungssitze, während sich die Freisinnigen – bisher traditionell mit einer Doppelvertretung – mit einem Sitz in der fünfköpfigen Regierung begnügt.

Bisherige wollen nicht wechseln

An der Präsentation vor den Medien waren wenige Neuigkeiten zu erfahren. Eine teilweise Klärung ergab sich aber in Bezug auf die künftige Mandatsverteilung: Alle drei Bisherigen – Lauber, Weber und Gschwind – erklärten verbindlich, dass sie im Fall einer Wiederwahl auch in der kommenden Legislatur ihre bisherigen Direktionen behalten möchten. Falls der nach acht Amtsjahren erneut antretende grüne Sicherheitsdirektor Isaac Reber auch künftig Chef über Justiz und Polizei sein will, bliebe die Bau- und Umweltschutzdirektion als Einzige für den Rünenberger de Courten übrig.

Falls die SP-Kandidatin Kathrin Schweizer gewählt wird, dürfte sie Baudirektorin werden, wenn Raumplaner Reber auch unter diesen Bedingungen von einem Direktionswechsel absieht. Die bisherige Politik der abtretenden Baudirektorin Sabine Pegoraro (FDP) war in der laufenden Amtsperiode auf wachsende Kritik von Rot-Grün gestossen.

de Courten fordert "Mannschaftsleistung"

Die amtierenden Regierungsräte liessen ihre bisherige Arbeit in freundlichem Licht Revue passieren. Darüber hinaus betonten sie ihre "hervorragende Zusammenarbeit" und die nunmehr erreichten schwarzen Zahlen, die "Grundvoraussetzung für einen starken Staat" seien. Eine "klare bürgerliche Regierungsmehrheit" sei nötig, um die bisherige Politik kohärent fortzuführen. Eine klare Aussage darüber, ob sie den Grünen Reber nicht auch als einen der Ihren betrachteten, blieb indes bemerkenswerterweise aus.

Thomas de Courten bezifferte die Übereinstimmung seiner politischen Positionen mit jenen von CVP und FDP auf 90 Prozent, will in Bern "etwas lauter werden" und betonte, dass das Ziel einer klaren bürgerlichen Mehrheit "nur mit einer Mannschaftsleistung" zu erreichen sei. Das kann als Wahlaufruf insbesondere an die CVP interpretiert werden, deren Parteivorstand ihn als "zu rechts" mehrheitlich ablehnt. Am 18. Oktober wird de Courten mit einem Auftritt an der Parteiversammlung die Möglichkeit haben, die Herzen der CVP-Basis zu gewinnen.

160'000 Franken Startkapital

Dem bürgerlichen Personenkomitee gehören indes auch Personen der CVP an. Laut Wahlkampf-Managerin Saskia Schenker sind bisher 160'000 Franken zugesagt, also 40'000 Franken pro Bewerbung. Die CVP beteiligt sich nicht an der Finanzierung, hingegen steuert Kandidat Lauber seine Mandatsabgaben in genannter Höhe bei. (Was letztlich auch eine CVP-Beteiligung bedeutet, da die Mandatsabgaben in der christdemokratischen Parteikasse fehlen.)

Das Komitee will sich aber mit dem Startkapital nicht zufrieden geben und in den nächsten Zeit kräftig Geld sammeln, und wohl mindestens eine Verdoppelung ("das werden wir dann sehen") anstreben. Die CVP hat angekündigt, ein eigenes Komitee für ihren Steuer-Mann in der Regierung zu bilden.




Weiterführende Links:
- "SP und Grüne haben Platz in der Baselbieter Regierung"


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"Der frühere Lichthof wird zum Spatio"

bz
vom 28. Februar 2024
in einem Zwischentitel
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Fremdwörter sind Glücksache. Im Text steht "Patio", spanischer Begriff für (Innen-)Hof. Spazium ist auch hübsch.

RückSpiegel


Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

Baseljetzt erzählt den OnlineReports-Artikel über die Räppli-Krise nach.

Das Regionaljournal Basel, Baseljetzt, BaZ und 20 Minuten vermelden mit Verweis auf OnlineReports den Baufehler bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Interview zu den Gemeindefusionen auf OnlineReports.

persoenlich.com und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports die Personalrochade bei Prime News.

Die Volksstimme schreibt über die Wahl von Claudio Miozzari zum Grossratspräsidenten von Basel-Stadt und zitiert dabei OnlineReports.

In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

Das Regionaljournal Basel und die bz berichten über die Bohrpläne der Schweizer Salinen im Röserental und beziehen sich dabei auf OnlineReports.

Landrat Thomas Noack zitiert in einem Carte-blanche-Beitrag in der Volksstimme aus dem OnlineReports-Artikel über die Finanzkrise in Baselbieter Gemeinden.

Die Nachrichtenagentur SDA nimmt Bezug auf OnlineReports und schreibt, dass SP-Nationalrätin Sarah Wyss für eine Regierungs-Kandidatur nicht zur Verfügung steht.

Baseljetzt und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports, dass Swisscom die Führungen durch den Fernsehturm auf St. Chrischona einstellt.

20 Minuten und ein Podcast der Zeit nehmen den Artikel von OnlineReports über das Hupe-Verbot für das Kinderkarussell auf dem Münsterplatz auf.

Die bz zieht den OnlineReports-Artikel über die frühere Grellinger Kirchen-Kassiererin nach, die ihre Verurteilung vor Bundesgericht anficht.

Die Basler Zeitung und Happy Radio greifen die OnlineReports-Recherche zur Girema Bau AG auf.  

 

Weitere RückSpiegel

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In einem Satz


Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

Jean-Luc Nordmann übergibt das Präsidium der Stiftung Tierpark Weihermätteli per 1. Januar 2024 an Martin Thommen.

Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
ehemalige Co-Leiterin der Abteilung Kultur Basel-Stadt, ist neu Präsidentin der SRG Region Basel.

Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.

Dominic Stöcklin wird neuer Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung von Basel Tourismus.

 

Samir Stroh, aktuell Gemeindeverwalter in Brislach, übernimmt Anfang Mai 2024 die Leitung von Human Resources Basel-Stadt.

Das Sperber-Kollegium hat Sterneköchin Tanja Grandits zur "Ehrespalebärglemere 2023" ernannt.

Der mit 50'000 Franken dotierte Walder-Preis geht dieses Jahr an Konrad Knüsel, den Präsidenten des Vernetzungsprojekts Rodersdorf und des Naturschutzvereins Therwil.

Götz Arlt tritt am 1. Januar 2024 die Nachfolge von Christian Griss an und übernimmt die Stufenleitung der Sekundarschulen I im Bereich Volksschulen des Erziehungsdepartements Basel-Stadt.

Michael Gengenbacher tritt am 1. Februar 2024 seine neue Stelle als Chief Medical Officer (CMO) und Mitglied der Spitalleitung beim Bethesda Spital an.

Markus Zuber übernimmt am 1. Oktober die Leitung der St. Clara Forschung AG (St. Claraspital).

Das Präsidium der Juso Baselland besteht neu aus Clara Bonk, Angel Yakoub (Vize) und Toja Brenner (Vize).