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Die tödliche SBB-Türe und Andreas Meyers Verantwortung

Basel/Bern, 18. August 2019

In den vergangenen Jahren hat sich OnlineReports hartnäckig über niederschwellige Unzulänglichkeiten der Schweizerischen Bundesbahnen beschwert und dabei insbesondere an die Verantwortung von SBB-Generaldirektor Andreas Meyer appelliert: Seien es Informations- und Management-Kalamitäten bei den sich häufenden Bahnpannen, seien es Durchsagen auf Perrons genau dann, wenn der Zug durchfährt, seien es Fehlanzeigen auf Perrons oder in den Zügen. Und vieles mehr.

Uns scheint es, dass sich diese teilweise grotesken Patzer dem Interesse des obersten Bähnlers vollkommen entziehen. Dieser CEO liebt die grossen Medienauftritte und die sogenannten grossen Geschäfte wie Zugsbeschaffungen, die sich zuweilen auch als Flops erweisen. Für die niederen Dinge des Bahnalltags mag er keine Leidenschaft aufbringen.

Keine Priorität für Rollmaterial-Wartung

Für Bahnkunden wie den Schreibenden, der seit Jahrzehnten täglich pendelt, stellen sich nach dem entsetzlichen Unfall mit dem Zugsbegleiter, der im Bahnhof Baden von einer Zugstüre eingeklemmt wurde und zu Tode kam, noch mehr Verantwortlichkeits-Fragen als zuvor. Für tägliche Bahnbenützer ist überhaupt keine Frage, dass sich Fälle mit defekten Türen seit Jahren häufen.

Die Tatsache, dass solche Türen auch Tage darauf noch nicht instandgestellt sind, lässt die Vermutung aufkommen, dass das oberste SBB-Management der Wartung des Rollmaterials nicht die nötige Dringlichkeit zukommen lässt, wie es erforderlich wäre. Unter Zugspassagieren ist schon lange die bange Frage zu hören, wie lange es wohl gehen wird, "bis etwas Ernsthaftes passiert".

Wie weit die nicht benutzbaren Türen mit dem tragischen Fall in Baden in einem technischen Zusammenhang stehen, ist mir nicht bekannt. Hingegen verstärken sie die Vermutung, dass die SBB-Spitze an Wagen-Unterhalt und damit an Sicherheit spart. Es wäre sehr angezeigt, dass sich Herr Generaldirektor Meyer einmal mit derselben Entschlossenheit zum Wartungs-Defizit äussert wie er sich bei Neueröffnungen und Jungfernfahrten in Szene setzt.



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"Zwischen Sein und Schein klaffen Welten"

Auf der Homepage der SBB sieht man Andreas Meyer mit folgendem Kommentar abgebildet:
"Als CEO schafft er Transparenz und spricht auch negative und unangenehme Themen an. Andreas Meyer ist ein nachhaltig denkender und handelnder Unternehmer, dem die Mitarbeitenden und die Umwelt am Herzen liegen."

Zwischen Sein und Schein klaffen Welten. Da trägt wahrscheinlich besser der folgende Kommentar zum Aufwachen bei: Elisabeth Ackermann und Andreas Meyer  weibeln bei der Eröffnung der Smart Suisse für die Smart City. Weder ist an einer Smart City irgendetwas nachhaltig noch besser, und genau dieses Denken hat zum Unfall beigetragen.

Indem man immer mehr Zugbegleiter rationalisierte und durch smarte, selbst schliessende Türen ersetzte, erhöht man die Gefahr der Unfälle. Natürlich geht das mit einem erhöhten Stromverbrauch einher, der auch nicht nachhaltig ist, auch wenn es jetzt  5G sein soll.

Das alles wird wohl kaum das Vertrauen in den hochbezahlten CEO wiederherstellen. Es gibt eine ganze Liste der unterschiedlichsten Klagen (auch meinerseits), die man alle einmal dem Parlament unterbreiten könnte. Nicht nur da hat Doris Leuthard grandios versagt und Bundesrätin Sommaruga fehlt offenbar die Lust, hier einmal aufzuräumen.

Seitens des Bundesrates ist also Nichtstun angesagt.  Das Parlament bleibt die letzte Hoffnung, Schliesslich ist der Bund ja der Besitzer.


Alexandra Nogawa, Basel




"Uralt-Waggons auf Zürich HB-Basel SBB"

Dazu gehören auch die Uralt-Waggons ohne Klimaanlagen, ohne Steckdosen und mit Plumps-Klos, die unter anderem zu Spitzenzeiten auf der Strecke Zürich HB-Basel SBB eingesetzt werden.


Claude Mutz, Arisdorf




"Krasse Situation in Liestal"

Ganz krass ist die Halte-Situation in Liestal. Der Zug (im Konkreten ein IC aus Bern) hält 1 Minute und 20 Sekunden. Wer mit behinderten Personen und/oder Gepäck fährt, schafft es nicht innert der zur Verfügung stehenden Zeit aus dem Zug zu steigen, zumal in Liestal meist viele Personen zusteigen wollen. Man läuft Gefahr, in der Türe eingeklemmt zu werden oder muss mit dem Zug weiterfahren. Den Zugführern ist die Situation bekannt. Herrn Meier wird empfohlen, diese Zugstrecke selber zu fahren und die Umsteigezeiten zu testen.


Susanne Leutenegger Oberholzer, Augst



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"9 x 40 (...) wir reden hier von 320 Millionen."

Kaspar Sutter
Ökonom und Basler
SP-Regierungsrats-Kandidat
im Telebasel-Wahltalk
vom 1. September 2020
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Neunerprobe!

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peiffer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.