Medien-Tycoon Murdoch soll Interesse an MCH Group haben

Basel, 29. Juni 2020

Es rumort um die MCH Group und die Frage, wer mit privatem Kapital in das angeschlagene Basler Messeunternehmen einsteigen will. Laut der "Finanz und Wirtschaft", die sich auf zwei verschiedene Quellen beruft, soll die Familie von Medien-Mogul Rupert Murdoch – dem Besitzer des republikanisch-konservativen US-TV-Senders "Fox News" – ein Auge auf die einstige Messeperle geworfen haben. Verhandlungsführend soll sein Sohn James Rupert Murdoch sein.
 

Derzeit halten Basel-Stadt 33,5 Prozent, Baselland 7,8 Prozent und Stadt sowie Kanton Zürich 7,7 Prozent. Basel-Stadt will seine Beteiligung an der MCH Group reduzieren, Baselland ganz aussteigen. Laut "Finanz und Wirtschaft" dürfte Murdoch am Messeunternehmen vor allem aus einem Grund interessiert sein: Ihre weltweit führende Kunstmesse "Art Basel" sei nach Schätzungen 500 Millionen Franken wert – das Mehrfache des derzeitigen Börsenwerts der Muttergesellschaft.

Das Unternehmen ist derzeit stark gebeutelt: Die "Baselworld", Weltmesse für Uhren und Schmuck, kollabierte, nachdem mehrere der top-renommierten Marken sich von ihr verabschiedet hatten. Die Corona-Krise führte parallel dazu, dass die "Art Basel" dieses Jahr abgesagt werden musste und auch viele weitere umsatztreibende Messen nicht durchgeführt werden können.
 

Laut dem Medienbericht bestünden aber auch Pläne der privaten Investmentfirma "XanaduAlpha", ein Konsortium zusammenzustellen, "das dem Messekonzern einen Grossteil der profitablen Art Basel abkauft und die Kunstmesse ausbaut". Ihr Szenario sehe vor, dass der MCH Group durch einen Teilverkauf von 70 Prozent rund 350 Millionen Franken zuflössen.




Weiterführende Links:
- Staats-Austritt aus der Messe: "Schnaps-Idee"
- Baselworld-Krise: Messe mit Verlust von 110 Millionen
- "Aus heutiger Sicht hat die Branche ihre Zukunft falsch eingeschätzt"
- "Baselworld" verliert grössten Aussteller: Swatch Group
- Swatch fehlte an der entscheidenden Sitzung vom 4. Juli
- "Baselworld"-Krise: Rücktritt von Messe-CEO René Kamm
- Messe-Krise: SVP verlangt GPK-Untersuchung
- Bei der Messe Schweiz kündigt sich ein Personalabbau an
- Ein weiteres Geschäftsleitungs-Mitglied verlässt die Messe
- Der neue CEO der MCH Group heisst Bernd Stadlwieser
- Basler Messe-Geschäft steckt tief in den roten Zahlen
- Messe-VR: GLP fordert Rücktritt von Herzog und Brutschin
- SP: Kanton muss im Messe-Verwaltungsrat bleiben
- Basler Messe stösst Beteiligung an "Art Düsseldorf" ab
- Frustrierte Messe-Aktionäre verlangen ausserordentliche GV
- Virus: MCH Group sagt "Art Basel in Hong Kong" 2020 ab
- MCH Group widerspricht Behauptungen: "Wir sind stabil"
- LDP über dissidente Aussteller: "Unredliches Verhalten"
- Schock für "Baselworld": Weitere Top-Marken steigen aus
- Vischer, Brutschin und Soland: Zum Rücktritt aufgefordert
- Keine "Baselworld 2021" – aber Einigung mit Ausstellern
- Messe-Chef Stadlwieser mit ambivalenten Signalen
- MCH Group muss auch die "Art Basel" im Herbst absagen


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"Geld, Macht und Manipulation"

Göttin bewahre, dass Mr Murdoch sich bei der MCH Group festsetzt! Der Besitzer der amerikanischen Fox News ist ein Trump-Lakai und kümmert sich genau wie der Möchtegern-Diktator in Washington nicht um den Wahrheitsgehalt der Nachrichten, die er verbreitet. Er ist nur an Geld, Macht und Manipulation interessiert.

Wahrscheinlich würde er auch eine neue BaZ nach seinem Tabloid-Muster gründen. Und möglicherweise hätten plötzlich auch Donnie Trump mitsamt seiner Sippe einen Schweissfuss in Basel. Vielleicht würden die Amis ausserdem ein Angebot für den Kauf des Münsters abgeben, um es in ein auftrump(f)endes Feriendomizil für US-republikanische Oligarchen umzubauen. Die Pfalz würde zur US-Kolonie erklärt mit dem Geheimplan, später den ganzen Kanton zu annektieren. Heute gehört uns Basel, morgen die ganze Schweiz …

Utopie? Es wurden schon manche Utopien von der Wirklichkeit übertroffen.


Esther Murbach, Basel




"Glorreicher Fortschritt"

Es wäre wirklich ein glorreicher Fortschritt, die BaZ mit Somm, Blocher und SVP zu ersetzen mit der MCH Group 
mit Murdoch und "Fox News"!


Peter Bächle, Basel



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"Damit die Bevölkerung dieses Fussballfest auch in den Basler Restaurants, Bars und Cafés gebühren feiern kann, ..."

Bau- und Verkehrsdepartement
Basel-Stadt
in einer Medienmitteilung
vom 7. Juni
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Neue Freizeitbeschäftigung: Gebühren feiern.

RückSpiegel


Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.