Schweizer Kapital fördert Unterdrückung der Indigenen

Bei der anhaltenden Unterdrückung der Mapuche-Indianer in Chile sei auch Schweizer Kapital mitbeteiligt. Dies ruft die Indianer-Unterstützungsorganisation Incomindios Schweiz anlässlich des heutigen Besuchs der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet beim UNO-Menschenrechtsrat in Genf in Erinnerung.
Zürich/Genf, 4. Juni 2007

Was unter der Militärdiktatur General Pinochets mit der Besetzung und Parzellierung des Mapuchelandes begonnen wurde, gehe weiter, kritisiert die Menschenrechtsorganisation: "Heute teilen sich drei Firmen der Forstindustrie 2,5 Millionen Hektaren, auf denen Monokulturen mit Kiefern und Eukalyptus betrieben werden, um den europäischen, japanischen und US-amerikanischen Markt mit Zellulose und Holz zu versorgen."

In einem der Holzkonzerne stecke das Kapital des Schweizer Unternehmers Stefan Schmidheiny, erklärt die Organisation. Die Monokulturen hätten nicht nur grossräumige Umweltschäden zur Folge: "Mit der Zerstörung des natürlichen Waldbestandes und seiner weltweit einzigartigen Biodiversität werden den Mapuche auch die Grundlagen ihrer Kultur, ihrer Subsistenzwirtschaft und ihres sozialen Gefüges entzogen." Die rund eine Million Mapuche in Chile könnten mit den übrig gebliebenen 300'000 Hektaren weder überleben noch ihre Kultur retten. Während die Holzindustrie ihre Exporte bis 2010 auf ein Volumen von 20 Milliarden pro Jahr erhöhen will, vegetierten 57 Prozent der ländlichen Mapuchebevölkerung in extremer Armut. Hinzu kämen zahlreiche Projekte wie der Bau von Staudämmen, Flughäfen und die Exportindustrie der Lachsfarmen – mit schwerwiegenden Folgen für die Umwelt und Lokalbevölkerung.

Wer sich aber von den indigenen Gemeinschaften mit demokratischen Mitteln für den Schutz seiner Landrechte einsetze, sehe sich von seiten der staatlichen Sicherheitskräfte und privaten Sicherheitsdiensten der Forstfirmen "einer Repression von äusserster Brutalität" ausgesetzt, berichtet Incomindios. Bislang habe Chile auch unter Michelle Bachelet nicht auf Aufforderungen um eine rasche Besserstellung der Indigenen reagiert. Weder auf jene des UNO-Sonderberichterstatters Rodolfo Stavenhagen, noch auf die von Amnesty International oder der Internationalen Förderation auf Menschenrechte. Die Ureinwohner Chiles seien faktisch rechtlos. Weder anerkenne die Verfassung ihre Existenz, noch habe das Land (als einziger Staat Südamerikas mit Indigenen) die ILO-Konventionn 169 unterzeichnet, die minimale rechtliche Standards zum Schutz der indigenen Völker gewährleistet.

Incomindios Schweiz fordert Chiles Präsidentin Bachelet auf, so Geschäftsleiterin Christa Luginbühl gegenüber OnlineReports, sich nun auch energisch für die Rechte der Indigenen einzusetzen und dem entsprechend die politischen Gefangenen freizulassen. In einem Brief hatte Incomindios letzte Woche bereits Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey auf die Menschenrechtsverletzungen an den Mapuche und anderen indianischen Völkern in Chile aufmerksam gemacht und sie gebeten, ihren einst von Pinochets Vollstreckern gefolterten Staatsgast für das Anliegen zu sensibilisieren.



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"Eine Wild!stauden-Mischpflanzung für mehr Biodiversität"

Gemeinde Riehen
Titel einer Medienmitteilung
vom 30. März 2021
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Neue Schreib!weise für Gender*neutralität im Flora?Bereich.

RückSpiegel


In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

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Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

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Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

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Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

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Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.