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Bruderholz: Eine Asphaltpiste in der Reservoir-Grünzone

Eine merkwürdige Asphaltstrasse zieht sich durch eine Grünzone im Natur-Inventar am Basler Bruderholz. Es ist eine Bauinstallation der IWB, die dem Ersatz einer unterirdischen Stromleitung dient. Corona verzögert die Arbeiten, Naturschützer kritisieren Vorgehen und Zeitpunkt.
Basel, 21. März 2020

Spaziergänger und Quartierbewohner im Basler Jakobsberg wundern sich. Was soll denn diese drei Meter breite Asphaltpiste durch die Grünzone bei der berühmten Blutbuchen-Allee unterhalb des alten Reservoirs?

In der Tat wirkt sie in der blühenden Frühlingslandschaft ziemlich als Fremdkörper. Zu Beginn der Bauarbeiten, bereits in Corona-Zeiten, herrschte Ratlosigkeit, aber mittlerweile verweist ein Schild auf die Industriellen Werke IWB: "Leitungsbau Strom".

Unterirdische Hochspannungsleitung


Jasmin Gianferrari
von der IWB-Medienstelle erläutert die genaueren Umstände. Ein unterirdische Hochspannungsleitung führt vom Unterwerk Froloo (Bruderholz, auf Therwiler Boden) zum Unterwerk im Wald beim Jakobsberg.

Diese Leitung muss nun ersetzt werden, und der Kabelschacht, der zur Stromleitung führt, befindet sich an einem von der Reservoirstrasse nicht direkt erreichbaren Ort auf der besagten grünen Wiese. Damit der Lastwagen mit der grossen Kabeltrommel zufahren kann, benötigt es eben diese Asphaltpiste.

Das Grundstück gehört den IWB und die Baustelle liegt somit nicht auf Allmend. Deshalb war auch keine Baupublikation oder öffentliche Planauflage notwendig. Es gibt aber ein anderes Problem. Die Grünzone steht im Inventar der schützenswerten Naturobjekte, weshalb eine Bewilligung der für den Naturschutz zuständigen Stadtgärtnerei notwendig war.

Auflagen der Stadtgärtnerei


Diese habe man mit Auflagen erteilt, sagte Stadtgärtner Emanuel Trueb zu OnlineReports. Erstens handle es sich um ein eine temporäre Einrichtung und zweitens habe er Anweisungen gegeben, den Untergrund zu schonen. Der Boden wird durch ein Vlies und ein Kiesbett vor dem Druck des Asphalt geschützt. Die Vegetation werde zwar eingehen, aber der Untergrund bleibe vital.

Jost Müller
, Geschäftsführer des WWF beider Basel, kritisiert, dass die Arbeiten auf den Frühling und den Frühsommer terminiert wurden: "Für einen solchen Natureingriff ist der Zeitpunkt unpassend."

Trueb wendet dagegen ein, dass der Boden in der wärmeren Jahreszeit widerstandsfähiger sei. Müller macht sodann darauf aufmerksam, dass die Beschädigung von Natur in einer Inventarzone eigentlich einen Ersatz notwendig mache. Das sei hier bis jetzt nicht geschehen.

Corona-Verzögerung

Was die Terminierung betrifft: Ein Ende der Arbeiten war für Ende Juni angekündigt. Nun verzögern sich laut IWB die Arbeiten aufgrund der Corona-Krise auf einen jetzt noch nicht festlegbaren Zeitraum. Die Asphaltpiste in der Grünzone bleibt den Quartierbewohnern und Spaziergängern somit länger erhalten als ihnen wohl lieb ist – sofern sie in nächster Zeit überhaupt noch ins Freie dürfen.



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"Brillante Dossierkenntnis wird ihm attestiert, aber auch einen gewissen Hang zum Minimalismus ..."

Basler Zeitung
vom 14. Januar 2021
über den Basler
Grossrat Patrick Hafner
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... und zum Nominativ oder Genitiv, wenn der Dativ oder Akkusativ passte.

RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

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Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

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