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Grosser Rat: Die Neuen, Abgewählten, Alten und Jungen

Basel, 26. Oktober 2020

Der am Wochenende gewählte Basler Grosse Rat erneuert sich um gut einen Viertel: Dem 100-köpfigen Parlament gehören 26 neue Mitglieder an. Unter ihnen befinden sich deren vier, die der Volksvertretung schon einmal angehört haben: So die beiden "Basta"-Politikerinnen Patrizia Bernasconi (2003 bis 2016) und Co-Präsidentin Heidi Mück (2004 bis 2016), die wohl massgeblich zum Sitzgewinn des "Grünen Bündnisses" beigetragen haben. Ferner sind es Bülent Pekermann (GLP, 2009 bis 2013) sowie Eric Weber (VA, 1984 bis 1992 und von 2013 bis 2016).

Sechs der 80 erneut Kandidierenden wurden laut Analyse von OnlineReports abgewählt: Peter Bochsler (FDP), Christian Griss (CVP), Georg Mattmüller (SP, er kann aber für die in den Nationalrat Nachrückende Sarah Wyss nachrücken), Christian Meidinger (SVP), Christian C. Moesch (FDP) und Daniel Sägesser (SP, der für Kaspar Sutter bei einer Wahl in die Regierung nachrücken kann).

Auffällige Neue

Unter den Neugewählten fallen verschiedene Namen auf. Bei den Liberalen sind es CMS-Präsident Lukas Faesch und die Verstärkung innerhalb des "Schaltkreises Eymann", indem Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann die Wahl ebenso schaffte wie Annina von Falkenstein. Bei der SVP schafft auch Regierungsrats-Kandidat Stefan Suter den Sprung in den Grossen Rat. Bei der SP war Melanie Nussbaumer, die Tochter des Baselbieter Nationalrats, erfolgreich. Bei der CVP fallen Andrea Strahm (OnlineReports-Kolumnistin), aber auch Franz-Xaver Leonhardt (Hotel "Krafft") und aus Riehen Gemeinderat Daniel Albietz auf.

Kantonsweit am meisten Stimmen buchte Nicole Amacher, stellvertretende Geschäftsführerin des "Surprise"-Strassenmagazins und seit Anfang 2018 SP-Grossrätin (Grossbasel West).

Schweizer Top-Frauenanteil erreicht

Besonders erfreulich ist der Frauenanteil im Grossen Rat, der mit 42 Prozent nicht nur in Basel-Stadt, sondern gesamtschweizerisch einen Höchststand erreicht. Das Parlament wird also nicht nur grüner, sondern auch fraulicher. Der zweithöchste frauliche Anteil wurde mit 37 Prozent im Jahr 2008 erreicht, wie der Parlamentsdienst mitteilt.

Mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren ist der neue Grosse Rat deutlich jünger als in den Amtsperioden zuvor. Vor vier Jahren lag der Wert bei über 51 Jahren, vor acht Jahren bei 49,5 Jahren. Laurin Hoppler vom Grünen Bündnis ist mit Jahrgang 2001 der Parlaments-Junior. LDP-Grossrat und Pfarrer Thomas Müry führt mit 75 Jahren die Altersweisen an.

 

Sitzverteilung und Wähleranteil im Basler Grossen Rat 2008 bis 2020
Partei 2008   2012  2016 2020 Wähleranteil %
           
SVP 14 15 15 11 11
FDP 11 12 10 7 8
LDP 9 10 14 14 13
CVP 8 8 7 7 7
SP 32 33 34 30 30
Grünes Bündnis 13 13 14 18 17
Grünliberale GLP 5 5 4 8 7
EVP 4 1 1 3 3,4
Aktives Bettingen   1 1 1 1 0,8
Volksaktion -- 2   1 1,7




Weiterführende Links:
- Der Basler Grosse Rat wird nicht linker, aber grüner
- Es herrscht Bewegung im Schaltkreis der Familie Eymann


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"Wenn jetzt die frühere Regierungsrätin und heutige Ständerätin Verena Herzog (SP) antritt, hat sie nach fünfzig Jahren nicht nur den Stadtbasler Anspruch auf ihrer Seite. "

Christoph Mörgeli
"Weltwoche"-Autor
am 1. Dezember 2022
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Herr Mörgeli hätte wohl gern die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog als Bundesrätin, muss aber mit Eva Herzog Vorlieb (SP) nehmen.

RückSpiegel


Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.