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Taib-Imperium klagt in Basel gegen Bruno Manser Fonds

Der in Ottawa domizilierte Immobilienkonzern "Sakto Corporation" des früheren malaysischen Regierungs-Chefs Taib Mahmud und seiner Familie geht rechtlich gegen die Umwelt- und Menschenrechts-Organisation "Bruno Manser Fonds" (BMF) vor.
Basel/Ottawa, 20. August 2018

Mit einer am Basler Zivilgericht beantragten vorsorglichen Verfügung soll die Nichtregierungs-Organisation angewiesen werden, "rechtsverletzende Inhalte aus dem öffentlichen Bereich zurückzuziehen und derartige Inhalte nicht zu wiederholen". Dieser Antrag sei "der erste Schritt in der juristischen Kampagne von Sakto zur Wiederherstellung ihrer Reputation".

Taib Mahmud (Bild links) ist Gouverneur und war Regierungs-Chef des malaysischen Gliedstaates Sarawak. Er und seine Familie sind der Erzgegner des Bruno Manser Fonds, weil dieser ihn seit Jahren verantwortlich macht für Abholzung von Regenwäldern in Gebieten, die seit Urzeiten von indigenen Völkern bewohnt werden. Taibs Familie profitiere – so der BMF-Vorwurf – von den Tropenholz-Fällungen auf vielfältigste Weise.

Letzten Herbst reichte der in Basel beheimatete Manser-Fonds in Toronto eine Klage wegen Geldwäscherei gegen die Sakto ein. BMF-Geschäftsführer Lukas Straumann (Bild rechts) sprach von "kriminellen Machenschaften".

"Rufschädigung" soll beendet werden

Jetzt ergreift der Konzern rechtliche Schritte gegen den BMF, nachdem er seit 2010 "die haltlosen Vorwürfe des BMF in der Hoffnung ertragen" habe, dass das "vollständige Fehlen von Beweisen" die Organisation dazu bewegen werde, ihre Kampagne einzustellen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Sakto sehe sich nun zu rechtlichen Schritten gezwungen, "um der massiven Rufschädigung ein Ende zu setzen".

Eine NGO dürfe "nicht über dem Gesetz stehen – sie muss für ihre Worte und Taten Verantwortung übernehmen", wird Thomas Weibel, Anwalt und Partner bei "Vischer" in Basel, in der Medienmitteilung zitiert. "Sakto möchte schlicht und einfach, dass der BMF seine falschen und diffamierenden Behauptungen aus dem öffentlichen Bereich zurückzieht und seine fehlgeleitete Kampagne beendet."

Die Vorwürfe des BMF seien "durch Dritte nicht bestätigt" worden und "keine der zahlreichen Behörden, die der BMF zur Eröffnung von Verfahren zu bewegen versucht hatte, hat je Massnahmen gegen Sakto ergriffen". Ausserdem habe das kanadische Justizministerium ein Unterlassungsschreiben an den BMF gerichtet, um "die weitere Verbreitung falscher Aussagen – nämlich dass Kanada diesen Aussagen zustimme – zu unterbinden".

BMF will sich gegen "Maulkorb" wehren

BMF-Geschäftsleiter Lukas Straumann bezeichnete die Darstellung der Kanzlei Vischer als "wahrheits- und faktenwidrig". Insbesondere werde "der Entscheid des Superior Court of Justice von Ontario verzerrt wiedergegeben". Das Gericht habe "rein formalrechtlich entschieden" und sich nicht sachlich zu den Geldwäscherei-Anschuldigungen gegen Sakto geäussert".

Mit dem Antrag auf eine vorsorgliche Verfügung versuche die Familie des Gouverneurs von Sarawak dem Bruno Manser Fonds "einen Maulkorb zu verpassen". Dagegen werde sich der BMF "mit allen rechtlichen Mitteln wehren". Denn "alle Aussagen des Bruno Manser Fonds sind belegt und beruhen teils auf wissenschaftlichen Studien und forensischen Analysen". Der Fonds hält nach eigenen Aussagen "vollumfänglich" an seiner Darstellung fest.




Weiterführende Links:
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Theater Basel

"Un sentiment de vie"
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"weibliche Schriftstellerinnen"

Schweizer Radio SRF 2 Kultur
Kultur kompakt
vom 6. Oktober 2021
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Genderpolitisch korrekt, es gibt heutzutage auch männliche Schriftstellerinnen.

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).