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Demo gegen "Blocherisierung" vor BaZ-Redaktion

Gegen den Einfluss des SVP-Chefstrategen Christoph Blocher auf den Inhalt der "Basler Zeitung" protestierten heute Donnerstagmittag rund 80 Personen vor der BaZ-Redaktion am Aeschenplatz.
Basel, 18. November 2010

Unter den Teilnehmenden der kurzfristig über "Facebook" mobilisierten Demonstration waren vor allem Mitglieder der Basler Jungsozialisten (Juso) und der Gewerkschaft Comedia auszumachen. "BaZ – SVP-Zentrale", hiess es auf einem Flugblatt. Es werde "nicht hingenommen", dass Blocher seinen Einfluss in der Basler Medienszene geltend mache, betonte Juso-Präsidentin Sarah Wyss. "Wir wollen freie Medien und wir solidarisieren uns mit der kämpfenden Redaktion."

Comedia fordert Rückzug des Beratungsmandats

Comedia-Sekretärin Stephanie Vonarburg, aus Bern angereist, unterstützte die Forderungen der BaZ-Redaktion an Verleger Martin Wagner und betonte, die Journalisten müssten "frei von politischen und wirtschaftlichen Pressionen arbeiten können", sonst verliere die Presse ihre Glaubwürdigkeit.

Um eine "starke und interessante Zeitung für Basel erhalten zu können", forderte die Gewerkschafterin den Rückzug des Beratungsauftrags der BaZ an Blochers Beratungsfirma Robinvest AG, den Abbruch "jeglicher Verbindungen" zu SVP-Exponenten und eine Revision der Zusammenarbeit mit Chefredaktor Markus Somm. Ausserdem müssten die Verleger Martin Wagner und Tito Tettamanti "endlich die Unabhängigkeit der Redaktion gewährleisten" und das Redaktionsstatut einhalten. Schliesslich dürfe es "keine Repressionen gegen die mutigen Redaktorinnen und Redaktoren" geben.

Aufruf zur BaZ-Abbestellung

Ein weiterer Votant meinte, die "Basler Zeitung" werde seit dem Stellenantritt Somms "als Sprachrohr der SVP wahrgenommen". So verliere die Zeitung Lesende. Während sich weitere Sprecher und Flugblätter mit der BaZ-Redaktion solidarisch zeigten, forderte Unia-Sprecherin Rita Schiavi: "Bestellt die BaZ ab. Denn ökonomischer Druck ist das Einzige, was wirklich wirkt."

Die relativ bescheidene Präsenz an der ersten öffentlichen Protestaktion gegen den Einfluss der SVP auf den Kurs der "Basler Zeitung" steht in Kontrast zu den rund 14'000 Personen, die ihre virtuelle Unterschrift unter Aktion "Rettet Basel!" gegen die "SVPisierung der Schweizer Medienlandschaft" gesetzt haben. Die knapp einstündige Demo verlief ohne Zwischenfälle.

OnlineReports-Recherchierfonds




Weiterführende Links:
- BaZ-Wirbel: Jans fordert gesetzliche Medien-Transparenz
- Nach Aussprache mit Wagner: BaZ-Bedenken bleiben
- Wut und Frust über SVP-isierung der "Basler Zeitung"
- BaZ-Redaktion: Einstimmiges Misstrauen gegen Somm
- Christoph Blocher soll künftigen BaZ-Kurs bestimmen


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"Die Uhren ticken nicht mehr anders"

Ein Teil der Basler Bevölkerung hat den Zeitgeist noch nicht wahrgenommen. Die Zeiten, in denen in Basel die Uhren anders ticken, sind endgütig vorbei. Warnzeichen kommen schon von Roche. Der wirtschaftliche Trend verlagert sich immer mehr nach Zürich, weil dort die Uhren eben richtig ticken.

Christoph Blocher berät die verantwortlichen Leute der BaZ in finanziellen und nicht in redaktionellen Fragen. Man kann nur hoffen, dass seine Mitarbeit die Zeitung aus dem Tief rettet.


Ernst Brunner, Birsfelden




"Ein bisschen zu kurz"

Die beiden Herren Keller und Waldner sehen hier zu diesem Thema leider ein klein bisschen zu kurz!


Bruno Heuberger, Oberwil




"Das ist doch keine Meldung wert"

Also echt – das ist doch keine Meldung wert. Noch nicht mal die Feststellung, dass die anderen 193‘645 Einwohner des Kanons nicht demonstriert hatten. Muss man nur "Blocher" schreien, und schon kommt man in den Medien?


Peter Waldner, Waldner




"Eine interessante Aussage"

Interessante Aussage dieser Unia-Frau Schiavi: Aufruf zur Abo-Kündigung der BaZ – somit weiterer wirtschaftlicher Druck auf das Druckgeschäft der Basler Zeitung Medien. Bei den ersten Kündigungen ist diese Gewerkschafts-Frau zuvorderst und schreit lauthals gegen einen Abbau von Stellen aus. Aber eben – Basel tickt anders.


Christian Keller, Basel



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"Anwätltin"

Schweizer Fernsehen
Text auf einem Standbild
der Verteidigerin
des Fussballers Dani Alves
am 22. Februar 2024
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Drippelfehler.

RückSpiegel


Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

Baseljetzt erzählt den OnlineReports-Artikel über die Räppli-Krise nach.

Das Regionaljournal Basel, Baseljetzt, BaZ und 20 Minuten vermelden mit Verweis auf OnlineReports den Baufehler bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Interview zu den Gemeindefusionen auf OnlineReports.

persoenlich.com und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports die Personalrochade bei Prime News.

Die Volksstimme schreibt über die Wahl von Claudio Miozzari zum Grossratspräsidenten von Basel-Stadt und zitiert dabei OnlineReports.

In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

Das Regionaljournal Basel und die bz berichten über die Bohrpläne der Schweizer Salinen im Röserental und beziehen sich dabei auf OnlineReports.

Landrat Thomas Noack zitiert in einem Carte-blanche-Beitrag in der Volksstimme aus dem OnlineReports-Artikel über die Finanzkrise in Baselbieter Gemeinden.

Die Nachrichtenagentur SDA nimmt Bezug auf OnlineReports und schreibt, dass SP-Nationalrätin Sarah Wyss für eine Regierungs-Kandidatur nicht zur Verfügung steht.

Baseljetzt und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports, dass Swisscom die Führungen durch den Fernsehturm auf St. Chrischona einstellt.

20 Minuten und ein Podcast der Zeit nehmen den Artikel von OnlineReports über das Hupe-Verbot für das Kinderkarussell auf dem Münsterplatz auf.

Die bz zieht den OnlineReports-Artikel über die frühere Grellinger Kirchen-Kassiererin nach, die ihre Verurteilung vor Bundesgericht anficht.

Die Basler Zeitung und Happy Radio greifen die OnlineReports-Recherche zur Girema Bau AG auf.  

 

Weitere RückSpiegel

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In einem Satz


Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

Jean-Luc Nordmann übergibt das Präsidium der Stiftung Tierpark Weihermätteli per 1. Januar 2024 an Martin Thommen.

Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
ehemalige Co-Leiterin der Abteilung Kultur Basel-Stadt, ist neu Präsidentin der SRG Region Basel.

Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.

Dominic Stöcklin wird neuer Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung von Basel Tourismus.

 

Samir Stroh, aktuell Gemeindeverwalter in Brislach, übernimmt Anfang Mai 2024 die Leitung von Human Resources Basel-Stadt.

Das Sperber-Kollegium hat Sterneköchin Tanja Grandits zur "Ehrespalebärglemere 2023" ernannt.

Der mit 50'000 Franken dotierte Walder-Preis geht dieses Jahr an Konrad Knüsel, den Präsidenten des Vernetzungsprojekts Rodersdorf und des Naturschutzvereins Therwil.

Götz Arlt tritt am 1. Januar 2024 die Nachfolge von Christian Griss an und übernimmt die Stufenleitung der Sekundarschulen I im Bereich Volksschulen des Erziehungsdepartements Basel-Stadt.

Michael Gengenbacher tritt am 1. Februar 2024 seine neue Stelle als Chief Medical Officer (CMO) und Mitglied der Spitalleitung beim Bethesda Spital an.

Markus Zuber übernimmt am 1. Oktober die Leitung der St. Clara Forschung AG (St. Claraspital).

Das Präsidium der Juso Baselland besteht neu aus Clara Bonk, Angel Yakoub (Vize) und Toja Brenner (Vize).