© Fotos by Monika Jäggi, OnlineReports.ch


"Critical Mass": Friedliche Velo-Demo in der City

In Basel hat die Bewegung "Critical Mass" zu einer gemeinsamen Velofahrt durch die Innenstadt aufgerufen – gegen 300 Leute sind heute Samstagnachmittag dem Aufruf gefolgt. Ziel der Protestfahrt war es, auf die Bedürfnisse und Rechte der Velofahrer gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen.
Basel, 11. September 2010

Treffpunkt: Heute Samstagnachmittag um 14 Uhr beim Brunnen vor dem Kunstmuseum. Langsam treffen die Velofahrenden aus allen Richtungen ein. Der Raum wird eng um den Brunnen vor dem Kunstmuseum, dem offiziellen Treffpunkt. Immer mehr Zweiradfahrende aller Altersgruppen finden sich ein, darunter auch zahlreiche Familien mit Kindern in Anhängern oder auf Kindersitzen. Aufallend viele Jugendliche sind zu sehen, die sich, wie auf Nachfrage zu erfahren ist, via Facebook gegenseitig informiert haben. Aufgerufen wurde unter anderem anonym in Internet-Foren.

Ein Velo-Happening in der Innenstadt

Langsam füllt sich die Kreuzung vor dem Kunstmuseum. Der Raum um den Brunnen reicht nicht mehr aus, die Velos stehen auf dem Trottoir und der Strasse, die Polizei beginnt den Verkehr zu regeln, ein Abbiegen Richtung Aeschplatz ist nicht mehr möglich, die Velos sind nun überall verteilt. Plötzlich, Aufbruchstimmung, der bunte und weiter anwachsende Zug fährt langsam Richtung via Aeschenplatz zum Bahnhof. Erste Autokolonnen bilden sich, die Stimmung ist heiter, es wird viel gelacht und gestaunt, dass soviel Velofahrer dem Aufruf gefolgt sind. "Es ist ein neues Gefühl, einmal in der Überzahl zu sein", sagt ein Teilnehmer. Im Lauf des Fahrt schliessen sich mehr und mehr Velofahrer an. Auf den grossen Kreuzungen stoppt der Zug, Fahrräder werden hochgehalten, die Stimmung ist ausgelassen. Man kommt ins Gespräch.

Genervte Autofahrer sind selten auszumachen, es wird dann kritisch, wenn sie versuchen, sich hupend über die Kreuzung und durch die dichte Menge der Velofahrenden zu drängen. Aufheulende Motoren und quietschende Reifen der Davonfahrenden zeugen ebenfalls nicht vom Verständnis dem Anliegen der Velofahrer gegenüber. Die grosse Mehrheit der Autofahrer hingegen nimmt es gelassen und lehnt sich zurück, um das Spektakel vom Lenkersitz aus zu verfolgen. Ebenso gelassen bleiben die ÖV-Chauffeure in den blockierten Bussen und Trams. Passanten in der Innenstadt fragen nach dem Grund der – nicht bewilligten – Velodemonstration, Handys werden gezückt und Fotos geschossen.

Der mehrere hundert Meter lange Zug füllt schon fast beidseitig die gesamte Leymenstrasse von der Pauluskirche bis zur Kreuzung Cityring. Gemütlich geht's weiter via Leimenstrasse - Spalentor - St. Johannsbrücke - Kleinbasel - Messe Basel - Wettsteinbrücke - Barfüsserplatz - Mittlere Brücke und Claraplatz zur Kaserne. Die Polizei eskortiert die Velofahrenden diskret.

Ursprung in San Francisco

Die erste "Critical Mass" genannte Fahrrad-Demonstration startete im September 1992 in San Francisco. Seither treffen sich Velofahrende weltweit regelmässig zu gemeinsamen Fahrten durch die Städte. Eine "Critcial Mass" kennt keinen Verantwortlichen und keine zentrale Organisation – und hat nur einen Urheber.

Diese recht spontanen Aktionen enstehen, wenn eine Person sich einen Ort und einen Zeitpunkt überlegt und zu einer gemeinsamen Fahrt via Internet, Plakate oder Mundpropaganda aufruft, und Ort und Zeitpunkt bekanntgibt. Wenn sich genügend Menschen einfinden, um gemeinsam zu fahren, finden die "Critical Mass"-Fahrten meistens einmal im Monat, oft am letzten Freitag im Monat, statt. In Basel war es die erste grosse Aktion dieser Art.



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Beatrice Alder, Basel



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Basler Zeitung
Todesfälle, neu nach Download
von der Stadtgärtnerei-Seite
vom 12. April 2021
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0. März 2021: exklusives Sterbedatum

RückSpiegel


In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.