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BaZ-Tochter kauft Medienhaus am Fischmarkt

Basel, 29. Februar 2008

Eine Tochtergesellschaft der "Basler Zeitung Medien" (BZM) kauft das "Medienhaus" am Basler Firschmarkt: Verwaltungsratspräsident Matthias Hagemann bestätigte OnlineReports-Informationen, wonach die Pensionskasse der "Basler Zeitungs"-Tochter Birkhäuser AG ("VBG-Print Vorsorgestiftung") die Liegenschaft der alten Börse übernimmt. In der Liegenschaft, die derzeit noch dem Züricher Medienkonzern Tamedia gehört, ist neben Coop seit rund zwanzig Jahren "Radio Basilisk" eingemietet.

Die damaligen "Basilisk"-Besitzer Christian Heeb und Hansruedi Ledermann hatten die alte Börse optisch trendig umgebaut und unter anderem in der Redaktionshalle einen Turm-Kubus eingebaut.

Zum Verkaufspreis wollte sich Matthais Hagemann nicht äussern ("ich weiss es nicht"). OnlineReports-Informationen zufolge dürfte es sich um einen Betrag zwischen vier und fünf Millionen Franken handeln. Laut Hagemann hat der Stiftungsrat der Birkhäuser-Pensionskasse, dem er selbst nicht angehört, dem Kauf kürzlich zugestimmt. Möglich wurde der Verkauf, weil der Kanton Basel-Stadt als Bodenbesitzer mit Vorkaufsrechts auf dessen Wahrnehmung verzichtete.

Nach dem Verkauf von "Radio Basilisk" durch Tamedia an den Basler Wirtschaftsanwalt und Medienunternehmer Martin Wagner blieb die Liegenschaft in Tamedia-Besitz. Der damals für elektronische Medien zuständige Unternehmensleiter Andreas Meili erklärte noch vor wenigen Monaten gegenüber OnlineReports, die "Basilisk"-Redaktion werde möglicherweise innerhalb eines Jahres aus dem so geannten "Medienhaus" ausziehen. Wie Wagner heute Freitagnachmittag gegenüber OnlineReports präzisierte, sucht die Redaktion weiterhin einen neuen Standort - "es sei denn, die neue Eigentümerin trage unseren Wünschen nach verbesserter Infrastruktur Rechnung, um die Arbeitsabläufe zu verbessern".

Wagner fügte pikant an: "Die Heebsche Führungsstruktur vom Turm aus entspricht nicht meinen Vorstelliungen von modernen Führungsprinzipien."




Weiterführende Links:
- "Basilisk"-Medienhaus am Fischmarkt: BaZ-Tochter zeigt Interesse


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"Die BaZ hat nun das Radio für Basel unter Kontrolle"

Martin Wagner als Strohmann für die BaZ zu bezeichnen, ist eine krasse Untertreibung. Die BaZ hat nun, was sie seit 25 Jahre wollte: Das Radio für Basel unter Kontrolle. Und Andreas Meili, der - als Chef "Elektronische Medien" der Tamedia - Martin Wagner das Radio verscherbelte, hat bei eben diesem einen neuen Job gefunden.

 

Die Baselbieter Regierung findet, es brauche dringend noch ein drittes Radio, nur damit das andere Radio, das sich völlig auf Basel ausrichtet, "Basel 1", nicht über die Klinge springen muss. Offensichtlich ist man in Liestal derart begeistert von der Idee, es gäbe ein Baselbieter Radio, dass man nicht merkt, dass sich dieses in Themenwahl und Ausrichtung auf die Metropole der Region nicht wesentlich von "Basilisk" unterscheidet. Frei nach dem Motto "Euses Radio" scheint man es zwar unbedingt haben zu wollen, es aber nie einzuschalten und reinzuhören.

 

Traurige Tatsache ist: Es gibt zwei Basler Radios, die sich nicht massiv voneinander unterscheiden, und sie werden beide von der "Basler Zeitung Medien" kontrolliert. Wer etwas anderes behauptet, arbeitet höchstwahrscheinlich ebenfalls für irgendeine Tochterunternehmung des Basler Medienmonopolisten oder aber er gehört zu der sympathischen Gattung Mensch, die noch glaubt, dass der Storch die Kinder bringt und an Ostern ein Hase mit einem Korb voll Eiern durch die Stadt hoppelt.


Nicolas Drechsler, ehem. "Basilisk"-Redaktionsleiter, Basel




"Keine originelle Metapher"

Die "Heebsche Führungsstruktur vom Turm aus" ist zwar eine hübsche, aber nicht "orignelle" Metapher, denn die auf die Führungsstruktur übertragene Bedeutung des Turmes hat sich Martin Wagner aus den Fingern gesogen: Christian Heeb und Hansruedi Ledermann haben nie vom Turm aus "regiert". Sie haben immer den Raum im zweiten Stockwerk mit den grossen Fenstern mit Blick auf den Fischmarkt als gemeinsames Büro genutzt. Der Turm beherbergte das Studio und die beiden Stockwerke darüber wurden auf verschiedene Weise genutzt, hatten aber - zu meiner Zeit (bis 1996) - nie die Funktion einer "belle étage" für Führungskräfte.


Guido Wemans, Himmelried




"Beleidigung gegenüber der Intelligenz unserer BürgerInnen"

Es grenzt nun mittlerweile wirklich an Beleidigung gegenüber der Intelligenz unserer BürgerInnen, wie durchsichtig, oberflächlich und unverfroren der BaZ-Verleger mit seinem Honorarempfänger Martin Wagner Öffentlichkeit, Behörden und Politik über die so genannte “Unabhängigkeit“ der beiden noch sendenden Veranstalter dieser Region täuschen. Da will Konzernanwalt Wagner zunächst nichts mehr mit dem regionalen Medienmonopolisten zu tun haben, bereits im öffentlich zugänglichen Konzessionsgesuch für "Basilisk" lässt er dies dann darauf schriftlich widerrufen und arbeitet selbst jetzt, während des laufenden Konzessionsverfahrens, munter für seinen Brötchengeber weiter.

 

Inzwischen ist auch amtlich publiziert: Sämtliche Betriebseinnahmen des Basler Radios werden ausschliesslich über das BaZ-Unternehmen "Radio-Vision" erwirtschaftet und reguliert. Jetzt kauft die Basler Zeitung mit ihrer Tochtergesellschaft (im Verwaltungsrat Wagner-Förderer und BaZ-Lobbyist Nationalrat Hansruedi Gysin) dem doch so ungebundenen Herrn Wagner "sein" Firmendomizil. Der freut sich über das zugewiesene Plätzchen und kommentiert "Die Heebsche Führungsstruktur vom Turm aus entspricht nicht meinen Vorstellungen von modernem Führungsstil".

 

Dumm nur: Im tatsächlich vorhandenen Turmkomplex sind Sendestudio, ein Sekretariat und der Schreibtisch des Musikredaktors untergebracht. Das war es dann schon. Redaktions- und Geschäftsleitung belegten immer ein eigenes, mit mehreren Arbeitsplätzen eingerichtetes Kleinbüro … ausserhalb des Turms. Es scheint, vor der wohl durch den Bundesratsentscheid unvermeidlichen Fusion zwischen "Radio Basel One" und "Radio Basilisk" müssen die selbsternannten Radioprofis erst mal Geschichte und Realität ihrer vorübergehenden Akquisition kennen lernen. Was immer diese Herren zusammen rauchen – es muss ein verdammt guter Stoff sein.


Christian Heeb, RBB, Radio das mehr Basel bietet, Basel



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"9 x 40 (...) wir reden hier von 320 Millionen."

Kaspar Sutter
Ökonom und Basler
SP-Regierungsrats-Kandidat
im Telebasel-Wahltalk
vom 1. September 2020
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Neunerprobe!

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peiffer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.