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Neue Elisabethenstrasse: Kein Vergnügen für Velofahrer

Sehr knapp ausgefallen ist in Basel der Abstand zwischen behindertengerechtem Randstein und dem Geleise bei der neuen Tramhaltestelle Elisabethenstrasse. Velofahrenden wird bei solchen Kap-Haltestellen empfohlen, zwischen die Schienen auszuweichen.
Basel, 29. Januar 2015

Bis kommenden März ist der obere Teil der Elisabethenstrasse saniert und neu gestaltet. Die zweite Etappe im Abschnitt zwischen Klosterberg und Bankenplatz folgt erst in den Jahren 2017/2018, wenn der Baustellenknoten vor dem Kunstmuseum gelöst ist. Das Projekt war Gegenstand eines (erfolglosen) Referendums, weil der Autoverkehr in Richtung Bankenplatz aufgehoben wird.

Nachteil auch für Velofahrende

Aber auch die Velofahrer müssen ihren Tribut zollen, wie ein Augenschein im wieder befahrbaren Strassenabschnitt ergibt. Der Abstand zwischen der Schiene und dem 27 Zentimeter hohen Randstein (Bild links) der neuen Kap-Haltestelle – im Moment noch nicht in Betrieb – ist arg schmal ausgefallen.

Die meisten Velofahrer machen da einen Schwenker und fahren zwischen den Tramschienen weiter. Denn bei den neuen hohen Randsteinen lauert die Gefahr, mit den Pedalen einzuhängen. Das Verhalten der Velofahrer ist richtig, betont André Frauchiger, Sprecher des Basler Tiefbauamtes: "Auch die Verkehrspolizei empfiehlt, zwischen den beiden Gleisteilen einer Fahrspur zu verkehren und nicht nicht zwischen äusserem Schienenteil und dem Randstein."

Mindestabstand knapp erreicht

Wie schmal ist denn jetzt der Zwischenraum? Gemäss einem Grundsatz-Entscheid der beiden Basel beträgt er im Minimum 72 Zentimeter. Das Tiefbauamt legt Wert auf die Festsellung, dass dieser Wert in der Elisabethenstrasse eingehalten wird. Wir messen selber nach: Die 72 Zentimeter werden knapp erreicht, wenn man nicht vom Rand der Schiene, sondern von der Fahrrille aus misst. Aber genau diese Vertiefung ist es, in die ein Velorad geraten könnte.


Fest steht, dass die rigiden Vorschriften des Behindertengleichstellungs-Gesetzes zu einem Zielkonflikt zwischen zwei umweltfreundlichen Transportarten geführt haben, mit dem eigentlich niemand glücklich ist. Das Velofahren in der Velostadt Basel wird damit keineswegs attraktiver.

Die "Pro Velo beider Basel" konnte gegen die rigide Ausgestaltung der Kap-Haltestellen auch nichts ausrichten, wie von Geschäftsführer Roland Chrétien zu erfahren war. Für die Velofahrspur in der Elisabethenstrasse ausserhalb der Haltstellen habe "Pro Velo" durch eine Einsprache immerhin die Verbreiterung von 110 auf 130 Zentimeter erreicht. Und wo es in der Stadt möglich ist, schaffen die Baubehörden Umfahrungen der Kap-Haltestellen auf dem Trottoir. Aber in der Elisabethenstrasse sind die Verhätnisse zu eng.

Aufwendiger Umbau     

Seit längerem bekannt ist, dass der behindertengerechte Umbau der Tramhaltestellen mit einem immensen Aufwand verbunden ist. Haltestellen, die in leichten Kurven liegen, müssen verlegt werden. Die BZ meldete dieser Tage, dass bei jeder dritten Basler Tramstation die Anpassungen technische und finanzielle Schwierigkeiten bereiten.


Nachtrag 26.2.2015: Die neue Haltestelle tritt dieses Jahr noch gar nicht in Funktion. Dies wird erst 2016 der Fall sein, wenn auf der Linie die neuen Flexity-Trams verkehren. Die Türen des alten Düwag-Rollmaterials sind mit den neuen hohen Randsteinen nicht kompatibel, weshalb die Fahrgäste noch an provisorischen Haltestellen unter und oberhalb des definitiven Standorts zusteigen.

BVB und Baudepartement betonen, dass dies bei der Planung nicht übersehen worden sei. Man habe sich aber entschieden, die Haltstelle gemäss den neuen Anforderungen zu bauen und die Strasse nicht zweimal aufzureissen. Die Kosten für die provisorischen Haltestellen gehen zu Lasten des Projekts Elisabethenstrasse. Für die Velofahrer ändert sich an der Situation nichts.      



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"Kompromisse sollten möglich sein"

Es nützt niemanden, nun die Velofahrenden gegen die Behinderten auszuspielen. Die Vorschriften des Behindertengesetzes sind seit vielen Jahren bekannt - mit ewig langen Übergangsfristen. Basel-Stadt hat bis auf den letzten Drücker gewartet und nun gibt es leider manchmal Zwängerei und nicht immer gut durchdachte Lösungen. Seitens der Behinderten hat man lange genug warten müssen, und es gibt noch mehr als genug Tramkurse, die für rollstuhlfahrende Menschen nicht nur wegen der Haltestellen nicht zugänglich sind.

 

Befremdlich ist jedoch der Kommentar von Frau Schönmann, das Argument könnte man auch umdrehen, so zum Beispiel velofreundliche Durchfahrten: Es gibt schon etliche Durchfahrten, die velofreundlich gestaltet sind und ich finde dies auch wichtig. Aber dass an jeder Ecke nun umgebaut werden muss, finde ich absolut jenseits von gesundem Menschenverstand. Vielmehr könnte man an einer weniger velofreundlichen Durchfahrt die nächste optimale Durchfahrt vermerken. Und diese Stadt ist nicht riesengross, die Durchfahrten in der Regel nahe beieinander. Die Velolobby würde wohl zurecht ausrufen – schön wäre, wenn die Velolobby nun solchen Ansinnen wie von Frau Schönemann klar entgegentritt. Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass die Velofahrenden ihre Interessen auch gegenüber Behindertenanliegen als vorrangig betrachten und hoffe, dass gemeinsame Lösungen möglich bleiben können – wie es etwa auch die Behinderten untereinander schaffen müssen: Rollstuhlfahrende brauchen möglichst niedrige Trottoirs, für Sehbehinderte und Blinde sind hohe besser. In Basel haben wir einen guten Kompromiss gefunden und solche Kompromisse sollten doch auch zwischen Velolobby und Behindertenlobby möglich sein. Lassen wir uns nun nicht von kurzsichtigen puren Eigeninteressen gegenseitig in Stellung bringen.


Stefan Kaune, Geschäftsführer Sehbehindertenhilfe Basel, Basel




"Könnte bös enden"

Jetzt könnten wir eigentlich neidisch auf die deutsche Lösung mit den Radstreifen auf den Fussgängerebenen sein. In der Hauptstrasse des neuen Einkaufsparadieses Weil-Friedlingen wurde aber die Tram-Fahrbahn abgesenkt. Habe erlebt wie Buspassagier zwischen Bord und Bus in die Tiefe getreten ist. Könnte bös enden. Bus braucht man zb. fürs Vitramuseum.


Michael Przewrocki, Basel




"Warum nicht gleich autofrei?"

Viele Monate lang wurde an der Elisabethenstrasse gearbeitet und die Strasse war lange Zeit für den gesamten Autoverkehr gesperrt. Man hatte sich langsam an diese Sperrung gewöhnt und daher ist die Frage erlaubt: Warum konnte man diese Strasse nicht als Fussgängerbereich so belassen? Gleichzeitig hätten die Besucher Basels, vom Bahnhof her, eine schöne verkehrsfreie Strasse, um zu Fuss auf dem kürzesten Weg zur Innenstadt zu gelangen (Theater, Steine, Freie Strasse etc.) und die Ladenbetreiber der Elisabethenstrasse hätten mehr Kundschaft. Den vorbeifahrenden Autos sind diese Ladengeschäfte sowieso egal. Wiederum wurde in Basel eine Chance vergeben – eigentlich schade!


Paul Bachmann, Rheinfelden




"Zwingende Gesetzesvorschrift"

Es ist richtig, dass für die Velofahrenden die neu gestalteten Haltestellen in der Elisabethjenstrasse eine Herausforderung darstellen – dies wird aber flächendeckend in der Stadt (mit ganz wenigen Ausnahmen) der Fall sein, da bis 2022 das eidgenössische Behindertengleichstellungs-Gesetz (BehiG) umgesetzt sein muss, und dies entsprechende Anforderungen für die Haltestellen des ÖV mit sich bringt. So müssen alle Haltestellen neu gerade sein und die Haltekante muss soweit angehoben werden, dass praktisch behinderungsfrei in das Tram oder den Bus eingestiegen werden kann. Dies hat zur Folge, dass die Einsteigekannten sowohl erhöht also auch näher an die Tramschiene heranreichen müssen, was natürlich für die Velofahrenden zu einer Verengung der Situation führt.

 

Die beste Variante, um diese Gefahr zu umgehen, ist tatsächlich, zwischen den Gleisen zu fahren. Ursprünglich wurde angedacht, in den Gleisen eine Gummimatte zu verlegen, um die Spurrinnen auszugleichen. Ein entsprechender Versuch in Zürich hat aber leider nicht zu dem erhofften Resultat geführt, so dass nach neuen Alternativen gesucht werden muss. Auch die im Artikel erwähnte Lösung, mit dem Velo über die Kap-Haltestelle zu fahren – ist noch nicht auf einem praktikablem Stand. Im Moment läuft ein Versuch in der Müllhauser Strasse, wo mit einer Lichtsignalanlage die Velos gestoppt werden, wenn ein Tram in die Station einfährt, damit die zusteigenden Passagiere nicht gefährdet werden. In der Elisabethenstrasse (und an vielen anderen Orten) wäre eine solche Lösung auf Grund der Platzverhältnisse sowieso nicht denkbar. Zusammenfassend kann und muss also gesagt werden, dass (im Moment) leider keine andere Lösungen für eine einigermassen sichere Passage der neuen Haltestellen für die Velofahrenden besteht, als zwischen den Gleisen zu fahren.

 

Aber: Bitte immer zuerst nach hinten schauen, ob nicht ein Fahrzeug kommt, sonst wird dies nämlich auch gefährlich!


Heiner Vischer, Grossrat LDP, Mitglied der Verkehrs- und Umweltkommission des Grossen Rates, Riehen




"Muss ich erst zum Rollstuhlfahrer werden?"

Ach wie praktisch. Muss ich nun also zuerst in dieser Velofahrer-Falle verunfallen und dabei zum Rollstuhlfahrer werden, damit ich dann als solcher besser ins Tram hinein komme? Dafür darf ich dann im Rolli auch noch weiter fahren, weil viele Haltestellen ja verlegt oder gar aufgehoben werden.


Peter Ensner, Basel




"Jenseits von gesundem Menschenverstand"

Vielen Dank für den Artikel. Als ich den Umbau dieser Strasse gesehen habe, dachte ich, dass die einstige Velostadt Basel definitiv Vergangenheit ist.

 

Behindertenfreundliche Haltestellen: Es gibt schon etliche Haltestellen, die behindertenfreundlich gestaltet sind und finde dies auch wichtig. Aber dass an jeder Ecke nun umgebaut werden muss, finde ich absolut jenseits von gesundem Menschenverstand. Vielmehr könnte man an einer weniger behindertenfreundlichen Haltestelle die nächste optimale Haltestelle vermerken. Und diese Stadt ist nicht riesengross, die Haltestellen in der Regel nahe beieinander. Wie ich beobachten kann, gibt es zwar viele ältere Leute, die die Niederflurtrams benutzen und den niederen Einstieg schätzen, aber Leute im Rollstuhl sind nicht massenhaft unterwegs... Mein 'Zweitvelo' steht in Basel somit hier häufig unterwegs!!


Sylvie Schönmann, Sissach



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Bürgerspital Basel
vom 28. August 2020
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RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.