Aktionäre: Klare Zustimmung zum Rettungsplan mit Murdoch

Der amerikanische Investor James Murdoch kann in das Basler Messe-Unternehmen MCH Group einsteigen: Die Aktionäre stimmten heute Montag dem Sanierungsplan mit einer Aktienkapitalerhöhung deutlich zu.
Basel, 3. August 2020

848 Aktionärinnen und Aktionäre, die 91,2 Prozent der Aktiennennwerte vertreten, haben an der ausserordentlichen Generalversammlung schriftlich über die Anträge des Verwaltungsrats abgestimmt. Mit über 70 Prozent Ja-Stimmen sanktionierten sie das Opting-up, das Murdochs Investment-Gesellschaft "Lupa Systems" eine Beteiligung von bis zu 49 Prozent erlaubt. Zustimmung gab es auch für die beiden Kapitalerhöhungen im Umfang von total bis zu 104,5 Millionen Franken.

James Murdoch neuer Verwaltungsrat

Ausserdem wählten die Eigner mit 78 bis 86 Prozent Ja-Stimmen die "Lupa-Systems"-Vertreter James Murdoch, Jeffrey Palker und Eleni Lionaki als neue Mitglieder des Verwaltungsrats. Die Statutenänderungen zur künftigen Zusammensetzung des Verwaltungsrats und die Aufhebung der Vinkulierung wurden mit über 95 Prozent Ja-Stimmen angenommen.
 

Noch am 31. Juli hatte die "LLB Swiss Investment AG" einen Zusatzantrag eingereicht, der verlangte, die Aufhebung der Vinkulierung ohne Vorbehalt der Zustimmung zu den anderen Traktanden umzusetzen. Mit der entsprechenden Weisung an die unabhängige Stimmrechtsvertretung im Falle von Zusatzanträgen von Aktionären ist dieser klar abgelehnt worden.

Vischer appelliert an oppositionelle Aktionäre
 

MCH Group-Verwaltungsratspräsident Ulrich Vischer: "Die Mehrheit der Aktionäre hat erkannt, dass dieses Gesamtpaket zur Sicherung der Zukunft des Unternehmens dringend notwendig ist." Die Messe-Führung sei "erleichtert über die Unterstützung der Aktionäre, die sich für die Interessen des Unternehmens, unserer Stakeholder sowie auch der Wirtschaftsregionen Basel und Zürich ausgesprochen haben".

Mit dem klaren Ergebnis der Generalversammlung ist die in der "AMG Fondsverwaltung AG" zusammegefasste oppositionelle Investorengruppe um Erhard Lee, die knapp zehn Prozent der MCH-Aktien hält, gescheitert. Gemäss CEO Bernd Stadlwieser müssen die Massnahmen jetzt "ohne weitere Zeitverzögerung umgesetzt werden". Er würde sich freuen, so Stadlwieser weiter, "wenn auch die wenigen Aktionäre, die eine andere Meinung haben, das Ergebnis der ausserordentlichen Generalversammlung respektieren und mit uns nun in die gleiche Richtung arbeiten".

"Langfristig ausgerichteter Ankerinvestor"
 

Freude herrscht auch bei James Murdoch, dem CEO und Gründer von "Lupa Systems", wie er in einer Medienmitteilung zitiert wird: "Wir werden alles daransetzen, als langfristig ausgerichteter Ankerinvestor sowie im Verwaltungsrat zum erfolgreichen Turnaround und strategischen Fortschritt des Unternehmens beizutragen und das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen."
 

Der Verwaltungsrat wird nun dem Auftrag der Generalversammlung entsprechend die nächsten Schritte zur Umsetzung des Massnahmenpakets in die Wege leiten. Er werde sich dafür einsetzen, "dass die offenen rechtlichen Fragen möglichst bald geklärt sein werden und die Realisierung der von den Aktionären beschlossenen Massnahmen eingeleitet werden kann".

LDP fordert Verzicht auf "Störmanöver"
 

Für die Liberalen bleiben mit dem Entscheid der Generalversammlung "die nähere Zukunft der Messe und somit der Nutzen für Basel und die Region" erhalten. Voraussetzung dafür sei aber "die Einsicht des Aktionärs Lee, seine existenzbedrohenden Störmanöver zu unterlassen". Lee will weitere rechtliche Schritte gegen die Kapitalerhöhung unternehmen. Es sei zu hoffen, dass er von seinem Vorhaben absehe, "mit einem Rechtsstreit den Erfolg dieser Umgestaltung der Messe zu torpedieren". Ein solches Vorgehen hinterlasse "am Ende nur Verlierer".




Weiterführende Links:
- James Murdoch wird bedeutende Einzelstimme der Messe
- Frustrierte Messe-Aktionäre verlangen ausserordentliche GV
- "Aus heutiger Sicht hat die Branche ihre Zukunft falsch eingeschätzt"
- Basel-Stadt will Beteiligung an der MCH Group reduzieren


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"Das offensive Selbstverständnis des neuen Regierungspräsidenten nicht überall gut ankommt."

BZ Basel
vom 1. Juni 2021
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Das kein Wunder sein.

RückSpiegel


Telebasel nahm die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.