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© Foto by Thomas Gubler, OnlineReports.ch


Stadt zieht den Cheddite-Entscheid ans Bundesgericht weiter

Über das Schicksal des Verwaltungs- und Wohngebäudes der ehemaligen Liestaler Sprengstofffabrik Cheddite entscheidet das Bundesgericht: Die Stadt Liestal hat gegen das vom Kantonsgericht verhängte Abrissverbot Beschwerde in Lausanne erhoben.
Liestal, 17. Februar 2023

Vermutet hat man es längst, doch jetzt ist es offiziell. Die Stadt Liestal zieht den Entscheid des Baselbieter Kantonsgerichts, wonach das Verwaltungs- und Wohngebäude der ehemaligen Sprengstofffabrik Cheddite im Heidenloch als schützenswert zu gelten hat und deshalb nicht abgerissen werden darf, ans Bundesgericht weiter.

 

Dies bestätigte heute Freitagabend der Liestaler Stadtpräsident Daniel Spinnler gegenüber OnlineReports. Die Stadt Liestal, aber auch die Eigentümer des entsprechenden Areals, hätten Beschwerde in Lausanne erhoben. Das Schicksal des entsprechenden Areals im Heidenloch bleibt damit weiterhin in der Schwebe.

Kantonsgericht verbot Überbauung


Anfang November letzten Jahres hatte das Kantonsgericht entschieden, dass das Cheddite-Gelände weiterhin nicht überbaut werden kann. Das Verwaltungs- und Wohngebäude der ehemaligen Fabrik wurde auf Beschwerde des Heimatschutzes hin als schützenswert eingestuft und dessen Abbruch dadurch verhindert.

Den Quartierplan der Stadt Liestal für vier Wohnblöcke hatte das Gericht damit aufgehoben. Die Überbauung des Areals auf Liestaler Seite – die sechs Wohnblöcke im Lausner Teil sind längst bewohnt – wurde damit auf unabsehbare Zeit hinaus blockiert. Eine schier unendliche Geschichte schien ihren Fortgang zu nehmen.


Ermessensentscheid gegen Ermessensentscheid

Die Stadt Liestal und die Areal-Eigentümer akzeptieren nun aber den Entscheid des Kantonsgerichts nicht. Die Stadt hatte in einem Ermessensentscheid über den Quartierplan dem verdichteten Bauen den Vorzug vor dem Erhalt des Gebäudes gegeben.

Eigentlich hätte das Kantonsgericht nicht die Kompetenz gehabt, diesen Ermessensentscheid durch einen eigenen Ermessensentscheid zu ersetzen. Stattdessen konstruierte es eine (von ihm überprüfbare) Rechtsfrage, indem es erklärte, es gehe eben auch um einen Schutz des gesamten Gebäude-Ensembles auf dem entsprechenden Areal.


Verletzung der Gemeindeautonomie

Das geschah indessen, so Stadtpräsident Daniel Spinnler, erst vor Ort, beziehungsweise im Laufe der Gerichtsverhandlung, "sodass wir uns vorher nie zur Ensemble-Frage äussern konnten". Würde das Bundesgericht diese Argumentation stützen, dann wäre der Stadt das rechtliche Gehör verweigert worden.

Weiter rügt die Stadt in ihrer Beschwerde, dass sich der Kanton mit diesem Entscheid ungerechtfertigt in die Planungshoheit der Kommune einmische und damit die Gemeindeautonomie verletze.

Villa droht Zerfall

Mit dem vom Kantonsgericht verhängten Abrissverbot stellt sich mittlerweile aber noch ein anderes Problem: Das Verwaltungs- und Wohngebäude ist nämlich zunehmend von Zerfall und Vandalismus bedroht, wie die "BZ" kürzlich berichtete. Und dieses ist mit dem Urteil des Kantonsgerichts in keiner Weise gelöst. Im Gegenteil: Auf die Frage des Stadtpräsidenten an die Gerichtspräsidentin beim Augenschein vor Ort, wer denn nun für den Erhalt des Gebäudes zuständig sei, ist das Kantonsgericht in der Verhandlung nicht eingegangen.

In der Region stehen mit der teilabgebrochenen Tschudy-Villa in Sissach und dem ehemaligen Restaurant "La Torre" auf dem Bruderholz in Basel weitere verwaiste Liegenschaften, die staatlich geschützt vor sich hin modern.




Weiterführende Links:
- Bruderholz-Liegenschaft "La Torre" unter Denkmalschutz
- Appellationsgericht bestätigt Schutz für das "Torre"
- "La Torre"-Besitzer vor Bundesgericht ohne Chance
- "La Torre": Regierung stellt Besitzer vor ein Ultimatum


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"Wegen tiefer Pünktlichkeit der Eurocity-Züge von Mailand nach Bern und Basel werden ihre Fahrzeiten verlängert."

bz und CH-Media-Zeitungen
am 9. April 2024
in einem Untertitel
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Wegen hoher Augenbrauen kommt dieser Satz jetzt im "Gelesen & gedacht".

RückSpiegel


Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.

Im Bericht über "Unruhe am Regioport" bezieht sich Bajour auf die OnlineReports-Ursprungsrecherche aus dem Jahr 2018.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Artikel über die Kantonsfinanzen im Baselbiet auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Neuausrichtung der Vorfasnachts-Veranstaltung Drummeli auf einen Artikel aus dem OnlineReports-Archiv.

Die Basler Zeitung zitiert in einem Leitartikel über die SVP aus OnlineReports.

Baseljetzt bezieht sich in einer Meldung über den Rücktritt von Ralph Lewin als SGI-Präsident auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt die OnlineReports-Recherche über den blockierten Neubau der BVB-Tramstrecke über das Bruderholz auf.

Die Basler Zeitung und Infosperber übernehmen die OnlineReports-Meldung über den Tod von Linda Stibler.

Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

Baseljetzt erzählt den OnlineReports-Artikel über die Räppli-Krise nach.

Das Regionaljournal Basel, Baseljetzt, BaZ und 20 Minuten vermelden mit Verweis auf OnlineReports den Baufehler bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Interview zu den Gemeindefusionen auf OnlineReports.

persoenlich.com und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports die Personalrochade bei Prime News.

Die Volksstimme schreibt über die Wahl von Claudio Miozzari zum Grossratspräsidenten von Basel-Stadt und zitiert dabei OnlineReports.

In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

Das Regionaljournal Basel und die bz berichten über die Bohrpläne der Schweizer Salinen im Röserental und beziehen sich dabei auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

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In einem Satz


Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

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Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
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Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.

Dominic Stöcklin wird neuer Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung von Basel Tourismus.

 

Samir Stroh, aktuell Gemeindeverwalter in Brislach, übernimmt Anfang Mai 2024 die Leitung von Human Resources Basel-Stadt.

Das Sperber-Kollegium hat Sterneköchin Tanja Grandits zur "Ehrespalebärglemere 2023" ernannt.

Der mit 50'000 Franken dotierte Walder-Preis geht dieses Jahr an Konrad Knüsel, den Präsidenten des Vernetzungsprojekts Rodersdorf und des Naturschutzvereins Therwil.

Götz Arlt tritt am 1. Januar 2024 die Nachfolge von Christian Griss an und übernimmt die Stufenleitung der Sekundarschulen I im Bereich Volksschulen des Erziehungsdepartements Basel-Stadt.

Michael Gengenbacher tritt am 1. Februar 2024 seine neue Stelle als Chief Medical Officer (CMO) und Mitglied der Spitalleitung beim Bethesda Spital an.

Markus Zuber übernimmt am 1. Oktober die Leitung der St. Clara Forschung AG (St. Claraspital).

Das Präsidium der Juso Baselland besteht neu aus Clara Bonk, Angel Yakoub (Vize) und Toja Brenner (Vize).