Eva Herzog kündigt Rücktritt auf Ende Januar 2020 an

Mit der heutigen Rücktritts-Ankündigung der Basler Finanzdirektorin Eva Herzog beginnt sich das SP-Wahlkarussell zu drehen.
Basel, 20. Mai 2019

Die Basler SP-Finanzdirektorin Eva Herzog hat heute Montagmittag an einer Medienkonferenz angekündigt, dass sie Ende Januar 2020 als Regierungsrätin vorzeitig zurücktreten werde. Dies auch unabhängig davon, ob sie kommenden Oktober als Nachfolgerin von Anita Fetz in den Ständerat gewählt wird. Die 57-jährige Politikerin hatte ihr Amt als Nachfolgerin des Liberalen Ueli Vischer im Jahr 2005 angetreten. Derzeit firmiert sie unter anderem als Vizepräsidentin der Konferenz der Kantonalen Finanzdirektorinnen und -direktoren.

Wahlgang mehr oder weniger Formsache

Herzog hinterlässt eine tadellose Bilanz: In keinem ihrer Regierungsjahre musste sie einen Staatshaushalt mit roten Zahlen vorlegen. Ihr Rücktritt ist für sie kaum mit Risiko verbunden: Als Ständeratskandidatin ist die promovierte Historikerin die grosse Favoritin. Beobachter meinen gar, der Wahlgang kommenden Herbst sei bloss noch reine Formsache.

Am ehesten wären relativ geringe Chancen noch der LDP-Parteipräsidentin Patricia von Falkenstein (58) zuzubilligen. Sie wird zwar von sechs Mitte-Parteien offiziell unterstützt, nicht aber von der SVP, die mit Gianna Hablützel-Bürki (49) eine chancenlose bürgerliche Konkurrenz-Kandidatin nominiert hat.

Soland in guter Position

Mit der Rücktritts-Ankündigung Herzogs beginnt sich unter den drei SP-Mitgliedern das Nachfolge-Karussell zu drehen. Baudirektor Hans-Peter Wessels (56) regiert auch bereits seit über zehn Jahren – genau so lange wie Wirtschaftsdirektor Christoph Brutschin (61). Wie weit die beiden Politiker Lust auf eine vierte Amtsperiode verspüren, ist nicht bekannt. Über Hans-Peter Wessels sagen Partei-Kenner, seine Unterstützung durch die Partei habe gelitten. Anderseits ist bei ihm keine Amtsmüdigkeit auszumachen.

Die Annahme ist sodann berechtigt, dass sich die Sozialdemokraten für eine Frauenkandidatur entscheiden werden, wenn es um die Herzog-Nachfolge geht. In der Spitzenposition steht die Anwältin und Grossrätin Tanja Soland (43) als langjähriges Mitglied der Finanzkommission mit dem Zustand der Staatskasse gut vertraut.

Regierungs-Ambitionen mögen auch die in der Basis solide verankerte Gewerkschafterin und Partei-Vizepräsidentin Kerstin Wenk (48) und die frühere Fraktions-Chefin und Spitaldirektorin Beatriz Greuter (48) nicht bestreiten. Der 43-jährige Ökonom Kaspar Sutter, Herzogs früherer Generalsekretär, wird diesen Wahlkelch noch an sich vorüberziehen lassen.

Bürgerliche kündigen Gegenkandidatur an

Noch heute Nachmittag haben die drei bürgerlichen Parteien LDP, FDP und CVP angekündigt, dass sie der SP den Herzog-Sitz nicht kampflos überlassen und die bürgerliche Mehrheit zurückerobern wollen. Mit einem vorzeitigen Rücktritt während der laufenden Legislatur, "ohne dass hierfür ein zwingender Grund bestehen würde, stellt die Linke ihr eigenes Interesse über die politische Tradition", schreiben die drei Parteien. Während eines nationalen Wahljahres komme es damit zu kantonalen Ersatzwahlen in den Regierungsrat. Diese Vermischung werde der jeweiligen Bedeutung der Wahlgänge nicht gerecht.



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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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"In der Nacht auf Dienstag kam am Totentanz in Basel zu einem Totenfall."

nau.ch
vom 3. Januar 2023
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Ein anschauliches Fall-Beispiel.

RückSpiegel


Telebasel nahm im "Wahltalk" auf ein Zitat in einem OnlineReports-Artikel Bezug.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Melanie Thönen übernimmt am 1. Mai die Leitung des Pädagogischen Zentrums PZ.BS. Sie folgt auf Susanne Rüegg, die Ende August 2022 pensioniert worden ist.

Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.