BaZ zeigt Wanner bei der Wettbewerbskommission an

Basel, 15. April 2013

Die öffentlichen Aussagen über die Auflage-Entwicklung bei der "Basler Zeitung" durch Peter Wanner, Präsident und CEO der AZ Medien AG ("Schweiz am Sonntag", "Basellandschaftliche Zeitung", "Nordwestschweiz"), haben ein rechtliches und medienpolitisches Nachspiel: Die "Basler Zeitung Medien" als Herausgeberin der BaZ wird Wanner bei der Schweizerischen Wettbewerbskommission anzeigen, wie BaZ-CEO Rolf Bollmann (Bild) heute Montag gegenüber OnlineReports erklärte. Ausserdem will das Basler Zeitungsunternehmen bei der WEMF – der AG für Werbemittelforschung, die die Auflagezahlen der Zeitungen erhebt und in deren Verwaltungsrat AZ Medien-Verleger Peter Wanner sitzt – intervenieren. Ausserdem plant die BaZ eine Intervention beim Bundesrat, dessen Medienkommission Wanner ebenfalls angehört. Bollmann zu OnlineReports: "Wir halten Wanner in beiden Gremien für nicht mehr tragbar."

Wanner, der in Basel als ernsthafte Konkurrenz zur BaZ Fuss fassen möchte, erklärte letzten Freitag in der eigenen Zeitung, die Zahl der BaZ-Abonnenten nähere sich "dem Vernehmen nach der 40'000er-Marke". Diese Behauptung wies Bollmann in der BaZ wiederum als "unglaubliche Falschaussagen" zurück und sprach von über 60'000 zahlenden Abonnenten. Wanners "Basellandschaftliche Zeitung" und die "BZ Basel" hätten "nicht einmal das Niveau der unteren Fussball-Ligen", gab Bollmann seinem Aarauer Verleger-Kollegen zurück.




Weiterführende Links:
- AZ-Verleger: "BaZ nähert sich 40'000 Abonnenten"


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"Virus des Günstlings-Journalismus"

Das langsame Sterben der BAZ geht weiter. Gegen den Virus des Günstlings-Journalismus gibt es halt keine Therapie und die BAZ verliert zu Recht immer mehr an Auflage und Interesse. So leidvoll es ist, aber das Ende der BAZ und der Abgang des Edel-Protegé Somm wird in einem grossen Teil der Basler Bevölkerung für Partystimmung sorgen. Schade, dass da eine engagierte Crew verheizt wird.


Franco Fregnan, Liestal




"Wie das Verhalten von Fussballpräsidenten"

Die Reaktion des BaZ-CEO’s erinnert beinahe an das Verhalten von Fussballpräsidenten: Heute die Abwanderungsgerüchte dementieren, um morgen den erfolgreichen Transfer zu präsentieren. Nur das bei der BaZ am Schluss zumindest die finanzielle Rechnung nicht aufgeht.


Markus B. Fritz, Basel




"Reality-Show und besser als Kino"

"High Noon" in der Basler Zeitungsszene. Die Fehdehandschuhe fliegen und die Kontrahenten putzen ihre juristischen Duellpistolen. Das ist Reality-Show und besser als Kino. Auf der Strecke bleibt womöglich die seriöse Publizistik. Doch der Unterhaltungswert ist ja mittlerweile (fast) alles in der Medienbranche. Wenigstens geht es einmal nicht um nackte Haut, sondern um nackte Auflagezahlen. Echt obszön! Wir warten ungeduldig auf den Showdown und zählen nachher die Leichen. Wer schiesst wohl genauer?


Esther Murbach, Basel




"Wie eine Nebelpetarde"

Es gibt sicher genug "gefrustete" und "im Stich gelassene" ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Kenntnis über die Auflage der "BaZ" kompetent weitergeben könnten. Für mich sieht dies wie eine "Nebelpetarte" aus dem Hause des heutigen "BaZ"-Besitzers aus.


Peter Wanner-Rettig, Basel



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"Nach der Dompteuse wird Massimo gewaschen, geföhnt."

Migros-Zeitung
vom 18. November 2020
über Hundepflege
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Tondeuse heisst das Hundescheren. Oder war es die Hunde-Dompteuse, die zuvor gewaschen und geföhnt wurde?

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.