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© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


Kantonsblatt nur noch digital: Schwabe verliert Druckauftrag

Der Schwabe-Verlag verliert einen bedeutenden Druckauftrag: Das baselstädtische Kantonsblatt wird ab Anfang 2019 nicht mehr gedruckt, sondern digital verbreitet.
Basel, 6. März 2018

Seit 1798 druckte der in Basel gegründete und in Muttenz domizilierte Schwabe-Verlag das zweimal wöchentlich erscheinende Basler Amtsblatt. Der Verlag übernahm auch die Abonnements-Verwaltung und die Inserateakquisition, was ihm einen hohen sechsstelligen Jahresumsatz eintrug. Breche dieser Umsatz weg, seien "Entlassungen durchaus möglich", sagte Verlags-Chef Ruedi Bienz noch vor dem Jahreswechsel gegenüber OnlineReports.

Internet-Abfrage ist kostenlos

Jetzt hat die Stunde geschlagen: Wie das Basler Präsidialdepartement heute Dienstag bekanntgab, ist mit der Papierausgabe zum nächsten Jahresende Schluss. Personen ohne Internetzugang werden noch eine Print on Demand-Ausgabe beziehen können – "zum kostendeckenden Preis", wie es in der Medienmitteilung heisst. Wie hoch dieser Preis ist, konnte Vizestaatsschreiber Marco Greiner gegenüber OnlineReports noch nicht sagen. Vorteil für die Online-Kunden: Die Internet-Abfrage ist künftig kostenlos.

Künftig wird das Internet der vorrangige Distributionskanal sein. Grund: Seit 2001 sank die Abonnentenzahl von 4'400 auf 1'700 und die Abo-Preise mussten erhöht werden. Parallel zu den sinkenden Abonnementseinnahmen stieg der Umfang stark an. Entsprechend konnte das Kantonsblatt durch den Verlag nicht mehr selbsttragend hergestellt werden.

Defizite häuften sich

Folge: Der Kanton musste seit mehreren Jahren Defizite in Höhe zwischen 20'000 und 100'000 Franken zahlen, wie Vizestaatsschreiber Greiner weiter ausführte. Das führte dazu, dass Basel-Stadt Ende letzten Jahres den Vertrag mit Schwabe auf Ende 2018 kündigte.

Das digitale Amtsblatt bietet "eine Reihe technischer Neuerungen, die den Umgang mit den behördlichen Informationen erleichtern", wie die Medienmitteilung verspricht. So werden sich die Leserinnen und Leser ihr persönliches Kantonsblatt zusammenstellen und als PDF-Dokument ausdrucken können. Einen zusätzlichen Mehrwert bilden E-Mail Benachrichtigungen, die sich Interessenten anhand einer selbst erstellten Auswahl von Rubriken zuschicken lassen können.

Nutzung der Seco-Plattform

Die Staatskanzlei betreibt künftig das E-Kantonsblatt auf einer neuen Internet-Plattform des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) des Bundes. Dieses Amtsblattportal wurde eigens für die Publikation von behördlichen Informationen entwickelt und steht allen Kantonen zur Verfügung. Für das E-Kantonsblatt Basel-Stadt sei damit gewährleistet, "dass die rechtlichen und technischen Anforderungen erfüllt sind".



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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der frühere Lichthof wird zum Spatio"

bz
vom 28. Februar 2024
in einem Zwischentitel
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Fremdwörter sind Glücksache. Im Text steht "Patio", spanischer Begriff für (Innen-)Hof. Spazium ist auch hübsch.

RückSpiegel


Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

Baseljetzt erzählt den OnlineReports-Artikel über die Räppli-Krise nach.

Das Regionaljournal Basel, Baseljetzt, BaZ und 20 Minuten vermelden mit Verweis auf OnlineReports den Baufehler bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Interview zu den Gemeindefusionen auf OnlineReports.

persoenlich.com und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports die Personalrochade bei Prime News.

Die Volksstimme schreibt über die Wahl von Claudio Miozzari zum Grossratspräsidenten von Basel-Stadt und zitiert dabei OnlineReports.

In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

Das Regionaljournal Basel und die bz berichten über die Bohrpläne der Schweizer Salinen im Röserental und beziehen sich dabei auf OnlineReports.

Landrat Thomas Noack zitiert in einem Carte-blanche-Beitrag in der Volksstimme aus dem OnlineReports-Artikel über die Finanzkrise in Baselbieter Gemeinden.

Die Nachrichtenagentur SDA nimmt Bezug auf OnlineReports und schreibt, dass SP-Nationalrätin Sarah Wyss für eine Regierungs-Kandidatur nicht zur Verfügung steht.

Baseljetzt und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports, dass Swisscom die Führungen durch den Fernsehturm auf St. Chrischona einstellt.

20 Minuten und ein Podcast der Zeit nehmen den Artikel von OnlineReports über das Hupe-Verbot für das Kinderkarussell auf dem Münsterplatz auf.

Die bz zieht den OnlineReports-Artikel über die frühere Grellinger Kirchen-Kassiererin nach, die ihre Verurteilung vor Bundesgericht anficht.

Die Basler Zeitung und Happy Radio greifen die OnlineReports-Recherche zur Girema Bau AG auf.  

 

Weitere RückSpiegel

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In einem Satz


Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

Jean-Luc Nordmann übergibt das Präsidium der Stiftung Tierpark Weihermätteli per 1. Januar 2024 an Martin Thommen.

Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
ehemalige Co-Leiterin der Abteilung Kultur Basel-Stadt, ist neu Präsidentin der SRG Region Basel.

Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.

Dominic Stöcklin wird neuer Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung von Basel Tourismus.

 

Samir Stroh, aktuell Gemeindeverwalter in Brislach, übernimmt Anfang Mai 2024 die Leitung von Human Resources Basel-Stadt.

Das Sperber-Kollegium hat Sterneköchin Tanja Grandits zur "Ehrespalebärglemere 2023" ernannt.

Der mit 50'000 Franken dotierte Walder-Preis geht dieses Jahr an Konrad Knüsel, den Präsidenten des Vernetzungsprojekts Rodersdorf und des Naturschutzvereins Therwil.

Götz Arlt tritt am 1. Januar 2024 die Nachfolge von Christian Griss an und übernimmt die Stufenleitung der Sekundarschulen I im Bereich Volksschulen des Erziehungsdepartements Basel-Stadt.

Michael Gengenbacher tritt am 1. Februar 2024 seine neue Stelle als Chief Medical Officer (CMO) und Mitglied der Spitalleitung beim Bethesda Spital an.

Markus Zuber übernimmt am 1. Oktober die Leitung der St. Clara Forschung AG (St. Claraspital).

Das Präsidium der Juso Baselland besteht neu aus Clara Bonk, Angel Yakoub (Vize) und Toja Brenner (Vize).