Eine weitere Bürgerinitiative will Basel begrünen

Mit dem Pflanzen eines Hochstamm-Apfelbaumes im Schwarzpark führte die schweizerische Klimaschutzorganisation "My Blue Planet" heute Mittwoch in Basel ihre erste Aktion durch. Die Gründung einer Basler Sektion soll in Kürze erfolgen.
Basel, 8. Dezember 2010

Bis in zehn Jahren sollen in der ganzen Schweiz 100'000 selten gewordene, einheimische Hochstammbäume mehr stehen als heute. Das ist eines der Ziele der Schweizer Klimaschutzorganisation "My Blue Planet". Die Organisation pflanzte heute Mittwochnachmittag im Schwarzpark, zusammen mit der Stadtgärtnerei Basel, den ersten dieser Bäume – den selten gewordenen Apfelbaum der Sorte "Edelchrüsler".

Die 2007 in Winterthur gegründete Bürgerinitiative mit Sektionen in Zürich, St. Gallen, Luzern, Aarau und Lausanne, hat sich den Klimaschutz zur Aufgabe gemacht. Die Organisation beteiligt sich schweizweit an den Zielen der 2'000 Watt-Gesellschaft und initiert laufend Projekte zur Reduktion des CO2-Ausstosses.

2'000 Watt-Gesellschaft: Vorbild Basel

Die Organisation verfolgt mit der Pflanzung des Klimabaums in Basel drei Ziele. Der Baum soll ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz auf loker Ebene sein. Gleichzeitig will die Organisation auf die landesweite Baum-Pflanzaktion aufmerksam. Beteiligte Gemeinden starten die Setz-Aktion in der Deutschschweiz kommendes Frühjahr und im Herbst in der Romandie. Drittens will "My Blue Planet" eine Sektion in Basel gründen.

Rolf Wiebking, Geschäftsleiter der Organisation, bestätigte gegenüber OnlineReports: "Wir wollen mit dieser ersten Aktion in Basel auf uns aufmerksam machen". Basel habe in Bezug auf die Massnahmen zur Umsetzung der 2'000 Watt-Gesellschaft Vorbildfunktion. Deshalb hofft die Organisation, genug Interesse in der Bevölkerung wecken zu können, um auch hier eine Sektion gründen zu können.

Starthilfe für eine auswärtige Bürgerinitiative

"Wir unterstützen dieses Vorhaben, auch wenn es sich um eine auswärtige Bürgerinitiative handelt", erklärt Yvonne Aellen, Leiterin der Abteilung Grünflächenunterhalt im Basler Bau- und Verkehrsdepartement. Die Organisation setze sich für den Klimaschutz ein, ausserdem läuft auch noch die Klima-Ausstellung. "Die CO2-Reduktion ist auch für Basel ein wichtiges Ziel. Deshalb geben wir gerne Starthilfe." Der "Edelchrüsler" sei eine bekannte Apfelsorte, die in Basel und im Baselbiet häufig vorgekommen sei. Der Hochstammbaum passe gut ins hiesige Klima, weshalb der Baum auch von der "Pro Specie Rara" zur Pflanzung empfohlen wurde.

In den nächsten zwei Jahren wird sich "My Blue Planet" dafür einsetzen, dass pro Sprachregion in der Schweiz 1'000 neue Familiengärten entstehen. An Volksschulen soll über die Verwendung von regionalen und saisonalen Gemüse und Früchte informiert werden. Überdies sollen Klassen angeregt werden, Schulgärten anzulegen.

Solche Projekte sollen zukünftig auch in Basel verwirklicht werden. Würde die Stadtgärtnerei auch diese Projekte unterstützen? Wie Yvonne Aellen erklärte, ist die Abteilung Grünflächenunterhalt der Stadtgärtnerei offen für weitere Anfragen. Diese würden auf ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Stadt Basel geprüft werden.

Bürgerinitiativen-Pluralismus

Noch steht Basel keine grüne Revolution bevor. Doch wird sich mit "My Blue Planet", neben der kürzlich gegründeten Initiative "Urban Agriculture Netz Basel" und dem 1987 gegründeten Verein "Ökostadt Basel", eine weitere Bürgerinitiative für eine grüne Stadt einsetzen. Die Ziele der Initiativen ergänzen sich: Klimaschutz, Emmissionsreduktion und Ernährungssicherheit in begrünten Städten. (© Foto by Monika Jäggi, OnlineReports.ch)




Weiterführende Links:
- Mobile Gemüsebeete kurvten durch Basels Strassen
- Bürgerinitiative gegründet: Basel soll Green City werden
- Gegen urbane Einöde: Eine WWF-Linde in der Basler Innenstadt
- Bienenstöcke im Finanzzentrum, Hennen im Hinterhof
- Ein Maisfeld am Aeschengraben, Tomatenbeete auf dem Landhof-Areal


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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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Wo das Sterben zum Streben wird.

RückSpiegel


Telebasel nahm im "Wahltalk" auf ein Zitat in einem OnlineReports-Artikel Bezug.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Melanie Thönen übernimmt am 1. Mai die Leitung des Pädagogischen Zentrums PZ.BS. Sie folgt auf Susanne Rüegg, die Ende August 2022 pensioniert worden ist.

Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.