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© Foto by Kapo BS


Viel Aggression bei unbewilligter Demo durch die Stadt

Gewalt und Sachbeschädigungen waren die Spuren einer unbewilligten Demonstration durch die Stadt Basel gestern Samstagnachmittag. Die Polizei setzte Gummischrot, Tränengas und Pfefferspray ein.
Basel, 12. Februar 2023

Der antikapitalische Demonstrationszug von rund 400 Personen unter dem Slogan "Klimakrise jetzt" formierte sich gegen 15 Uhr bei der Elisabethenanlage. Laut einer aussergewöhnlich ausführlichen Polizeimeldung suchten die Ordnungshüter dort erfolglos den Dialog mit den Demonstrierenden.
 

Gegen 15.30 Uhr setzte sich die Kundgebung, zu der in sogenannten Sozialen Medien aufgerufen worden war, durch die Elisabethenstrasse in Richtung St. Alban-Graben in Bewegung. Im vorderen Bereich geschützt durch stabile, mit Haltervorrichtungen ausgerüstete Transparente, befanden sich gegen 60 mit Vermummungs- und Schutzmaterial ausgerüstete Demonstrierende.

Strassensperre durchbrochen
 

Der Demonstrationszug kam am Bankenplatz auf der Höhe des Steinenbergs zum Stillstand. Mehrere Kisten wurden aufgetürmt, mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet, worauf die Polizei den Steinenberg und die Freie Strasse abriegelte. Die Möglichkeit, die Demonstration in Richtung Wettsteinbrücke weiterzuführen, liessen die Demonstrierenden ungenutzt.

Nach einer erneuten polizeilichen Abmahnung verliessen zwar einige Teilnehmende die Demonstration, aber die Stimmung sei nun "aufgeheizt und aggressiv" gewesen. Weitere Teilnehmende vermummten sich.
 

Rund 200 Personen machten Druck auf die Polizeisperre am Steinenberg und warfen Feuerwerkskörper, Steine und weitere Gegenstände. Erst auf Höhe des Barfüsserplatzes sei es mit Hilfe von Gummischrot, Pfefferspray und Tränengas gelungen, den Pulk auseinanderzutreiben.

Verletzte Polizeikräfte – keine Festnahmen
 

Die Manifestanten sammelten sich danach in der Theaterstrasse und begaben sich anschliessend via Bankverein durch den St. Alban-Graben auf die Wettsteinbrücke ins Kleinbasel. Auf dem Wettsteinplatz kam es zu kurzen Ansprachen der Demonstrierenden. Die Route führte weiter über die Hammerstrasse in die Riehenstrasse, durch den Riehenring. Dort konnte auf Höhe des Messeplatzes eine Vermischung mit den Besuchern der Hallen verhindert werden, wobei die Polizei erneut mit Steinen und Knallkörpern beworfen wurde.

Beim Badischen Bahnhof folgten mit Feuerwerkskörpern, Steinen, Flaschen und Farbbeuteln weitere Angriffe, gegen die sich die Polizei mit Gummischrot zur Wehr setzte. Beim Theodorskirchplatz löste sich die Manifestation gegen 17.30 Uhr auf.
 

Auf der gesamten Route kam es zu Sachbeschädigungen durch Schmierereien und Farbbeutel. Zwei Polizistinnen und ein Polizist wurden durch Feuerwerkskörper verletzt.

Die Medienmitteilung enthält keine Angaben über Festnahmen, was Polizeisprecher Rooven Brucker auf Nachfrage von OnlineReports bestätigte.



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"Nur der Vorwand für Hooligans"

Langsam aber sicher reicht es doch. "Klimakrise jetzt" ist so offensichtlich nur der Vorwand für Hooligans, die möglichst viele Naive um sich scharen möchten, damit die Polizei nicht wirklich mit der Härte eingreifen können soll, die in so einem Fall nötig wäre.

 

Feuerwerkskörper gegen Polizisten, Kisten mit Brandbeschleunigern übergiessen und anzünden – wahrlich kluge Massnahmen gegen die Klimakrise. Ganz abgesehen davon, dass der Tramverkehr lahmgelegt wurde und man das Auto  nehmen musste.

 

Es ist an der Zeit, dass konsequent und auch hart dagegen vorgegangen wird. Wenn sogenannt "Unschuldige" an einer unbewilligten Demo teilnehmen, gehen sie halt ein Risiko ein. Aber auch, wenn sie sich nicht sofort von einer bewilligten zurückziehen, wenn die Bewilligungsnehmer es nicht schaffen, Hooligans selbst oder mit Hilfe der Polizei zu isolieren und festzunehmen.

 

Aber das ist alles auch erst möglich, wenn die rechten Sparer und die linken Anti-Polizei (oder sogar Anti-Rechtsstaat?) im Grossen Rat zur Vernunft kommen. Im ganz Kleinen ist es ja so ziemlich ähnlich wie mit den Ausgaben für die Sicherheit in Europa: Erst wenn der Angstdruck gross genug geworden ist, kommen die Politiker zur Vernunft.


Peter Waldner, Basel



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"Entsprechend hat sie die aktuellen Proben aus dem Roemislochbach im benachbarten elsässischen Neuwiller vom entsprechenden Amt des Kantons Basel-Stadt analysieren lassen."

SDA
am 10. Juli 2024
in einer Meldung
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Das ist entsprechend ansprechend zu lesen.

RückSpiegel

 

Die BaZ und 20 Minuten beziehen sich in einem Artikel über den tödlichen Unfall im St. Johann auf einen Bericht aus dem OnlineReports-Archiv.

Die bz nimmt die OnlineReports-Recherche über den Kunst-Coup der Stiftung Im Obersteg auf.

Die bz vermeldet den Tod von Aurel Schmidt und bezieht sich dabei auf OnlineReports.

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel







In einem Satz


Der Basler Rechtsanwalt und Baurechtsexperte Daniel Gebhardt wird neuer Verwaltungsratspräsident der Rhystadt AG, der grössten Eigentümerin auf dem Klybeck-Areal. 

Die Baselbieter Grünen-Landrätin Erika Eichenberger tritt im September zurück, Natalie Oberholzer rückt nach.

Ass. Prof. Dr. Prisca Liberali wird für ihre Forschung auf dem Gebiet der Gewebebildung mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Basel ausgezeichnet.

Sarah Mehler folgt am
1. Oktober als neue Geschäftsführerin der Kaserne Basel auf Eva Heller.

Markus Jordi,
langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.

Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.