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Sarawak-Milliardär Taib als Geldwäscher verklagt

Das Fällen der Tropenwälder in Sarawak und die Entwurzelung der Waldvölker sei mit der schamlosen Bereichung durch Regierungschef Taib Mahmud und seinen Clan gekoppelt, begründet der Bruno Manser Fonds seine neue Weltkampagne zum Schutz der Regenwälder. Die angeprangerten Malaysier besitzen viel – sogar ein FBI-Hauptquartier.
Basel, 1. März 2011

Einmal mehr sieht er sich im Fadenkreuz des Bruno Manser Fonds (BMF): Abdul Taib Mahmud, seit 1981 Regierungschef des malaysischen Gliedstaates Sarawak und zu sagenhaftem Reichtum gekommener Geschäftsmann. Diesmal fährt der BMF allerdings besonders schweres Geschütz auf.

Mit der Lancierung einer internationalen Kampagne zum Schutz der tropischen Regenwälder in Sarawak auf der Insel Borneo will die in Basel ansässige Regenwaldschutz- und Menschenrechtsorganisation "das Augenmerk auf die Korruption als Hauptursache der Abholzung" lenken.  Gleichzeitig fordert sie die internationale Gemeinschaft dazu auf, die "aus illegaler Abholzung und Korruption stammenden Vermögenswerte" von Taib Mahmud ("Taib") "zu blockieren und den Taib-Clan zu ächten". Dies gibt der BMF in einer heute früh verschickten Medienmitteilung bekannt.

In Kanada angeklagt

Zum Kampagnenauftakt haben gestern Montag Vertreter und Vertreterinnen des BMF und lokaler Partnerorganisationen in der kanadischen Hauptstadt Ottawa sowie in London vor zwei Immobilienfirmen demonstriert, die dem malaysischen Taib-Clan zugeordnet werden.

Der Wert der kanadischen Sakto Corporation (Bild: Demonstration vor Hauptsitz) und der britischen Ridgeford Properties werde auf mehrere hundert Millionen US-Dollar geschätzt, schreibt die Organisation, dessen Namensgeber und entschiedene Taib-Widersacher 2000 in den vom Regierungschef mit "genutzten" Restwäldern der Penan verschollen ist. Im Juli hat der BMF bei den kanadischen Behörden gegen die Taib-Familie Anzeige "wegen Verdachts auf Geldwäscherei" erstattet.

Ziel des BMF ist es auch, der Welt das "wahre Gesicht" des sich sanftmütig und erhaben gebenden Milliardärs zu zeigen. Am Donnerstag soll eine weitere Protestaktion in Seattle (USA) stattfinden. Ziel ist das Hauptquartier der amerikanischen Bundespolizei FBI. "Das FBI-Gebäude in Seattle steht ebenfalls im Eigentum der Taib-Familie", begründet der BMF trocken den pikanten Zusammenhang.

49 Firmen und vielleicht noch mehr

Letzte Woche veröffentlichte der Bruno Manser Fonds eine "Schwarze Liste" mit 49 Firmen, "welche der Taib-Familie zugeordnet werden und mutmasslich mit illegal erworbenen Geldern finanziert wurden". Die Liste erfordert fortgeschrittene Geografiekenntnisse, umfasst sie doch Unternehmen in Malaysia, Australien, Kanada, Grossbritannien, den USA, Jersey, Hong Kong und den British Virgin Islands.

Zum zweiten Mal in seiner Geschichte nach der Protestaktion gegen den Holzkonzern Interhill (2008) nutzt der BMF das Internet als zentrales Kampagneninstrument: Mit einer interaktiven, englischsprachige Webseite (www.stop-timber-corruption.org). Für die weltweite Blockierung der Taib-Vermögen haben bis zur Stunde (10.30 Uhr) 1156 Menschen die Online-Petition unterzeichnet.




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"Das offensive Selbstverständnis des neuen Regierungspräsidenten nicht überall gut ankommt."

BZ Basel
vom 1. Juni 2021
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Das kein Wunder sein.

RückSpiegel


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20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

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20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

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Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

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Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

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Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

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In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.