Wessels fusioniert Denkmalpflege mit Planungsamt

Die Basler Denkmalpflege verliert ihren Status als selbstständige Amtsstelle: Sie wird mit dem Hochbau- und Planungsamt fusioniert.
Basel, 9. Juni 2010

Die Basler Denkmalpflege und das Hochbau- und Planungsamt werden auf den 1. September zusammengelegt. Dies gab die Basler Regierung heute Mittwochnachmittag bekannt. Zum selben Zeitpunkt tritt der neue Basler Denkmalpfleger Daniel Schneller seine Stelle an. Chef des Super-Amtes mit seinen drei Bereichen Planung, Hochbau und Denkmalpflege wird Kantonsbaumeister Fritz Schumacher, der das bisherige Hochbau- und Planungsamt schon bisher leitete.

Die anstehende Organisationsentwicklung wird in Absprache mit dem Nachfolger des auf Ende Juni pensionierten Leiters der Basler Denkmalpflege, Alexander Schlatter, in Angriff genommen.

Von der Zusammenlegung der beiden Ämter verspricht sich die Regierung "nicht nur Synergien und Effizienzgewinne, sondern letztlich auch eine Stärkung der Denkmalpflege", die im Zuge der Verwaltungsreorganisation aus dem ehemaligen Ressort Kultur des Erziehungsdepartements ins Bau- und Verkehrsdepartement eingegliedert und Departementsvorsteher Hans-Peter Wessels vorerst direkt unterstellt wurde.

Regierung: "Günstigeres Gesamtresultat"

In ihrer Medienmitteilung betont die Regierung, die Basler Denkmalpflege spiele "eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die bauliche und räumliche Weiterentwicklung der Stadt Basel zu definieren". Die anstehende Zonenplanrevision basiere denn auch auf einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Hochbau- und Planungsamt und der Denkmalpflege. Diese "fruchtbare Zusammenarbeit" soll nun "durch die Zusammenlegung der beiden Ämter institutionalisiert" werden.

Erklärend oder schon fast rechtfertigend heisst es weiter: "Fasst man die Aufgabe der Denkmalpflege etwas übergreifender und vernetzter, so besteht diese zwar grundsätzlich in der Bewahrung des schützenswerten baulichen Erbes. Dazu ist es allerdings auch wichtig, dem unmittelbaren Umfeld der Objekte und übergeordneten Zusammenhängen Beachtung zu schenken." Nachhaltige Bewahrung eines Bauwerks oder eines Gebäudeensembles setze voraus, "dass dessen Nutzung mitberücksichtigt wird". Würden nun den Aufgaben der Denkmalpflege "dieses übergreifende Zusammenwirken von konservatorischem Bewahren und entwicklungsorientierten Aspekten" zugrunde gelegt, "resultiert ein im städtischen Interesse günstigeres Gesamtresultat".

Erste Änderungs-Signale schon Anfang Jahr

Mit der Fusion passte die Regierung auch die Denkmalpflege-Verordnung an. So sei das Verfahren für bauliche Veränderungen bereits geschützter Liegenschaften transparenter gestaltet und dadurch die Rechtssicherheit der betroffenen Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer erhöht worden. Ausserdem sollen das Verfahren zur Unterschutzstellung gestrafft und der Denkmalrat im Sinne der gesetzlichen Grundlage optimal besetzt werden können.

Im Gespräch mit OnlineReports hatte der neue Basler Baudirektor Wessels schon festgehalten, dass die staatliche Basler Denkmalpflege "zu stark als verhindernde Institution wahrgenommen" werde. Schon damals sprach Wessels von einer "kleinen Strukturveränderung" (siehe "weiterführende Links" unten). Die Neupositionierung der Amtsstelle wurde erstmals konkret deutlich, als Wessels die Stelle des in Pension gehenden Basler Denkmalpflegers ausschrieb und darin ein Profil formulierte, das deutlich von jenem des bisherigen Amtsinhabers abwich.




Weiterführende Links:
- Wessels sucht neuen Basler Denkmalpfleger – mit neuem Profil
- Daniel Schneller wird neuer Basler Denkmalpfleger
- Stadterneuerer Hans-Peter Wessels: Ein knallharter Softy


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"Quadratur des Kreises"

Die Zusammenlegung von Planung, Bau und Denkmalschutz stellt dem Leiter die paradoxe Aufgabe der "Quadratur des Kreises"; eine Problemstellung, nach deren Lösung bekanntlich seit Jahrhunderten vergeblich gesucht wird. Wer weiss, vielleicht geht Basel damit in die Geschichte ein.


Beatrice Alder, Basel




"Noch ein weiterer Vorschlag zur Effizienzsteigerung"

Ich hätte noch einen weiteren Vorschlag zur Effizienzsteigerung im Basler Bauwesen parat: Warum nicht gleich das Baudepartement zum Beispiel in die Implenia oder in den Immobilien-Investorenverband integrieren, dann liefe alles noch viel glatter ab?


Dieter Stumpf, Basel



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"Beat Kälin ist der Baulichtreporter der Schweiz"

BZ online
Titel vom 9. Januar 2021
über den Unglücks- und
Verbrechensberichterstatter
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Er recherchiert die Lichter auf Baustellen.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.