Rohner AG: Behörden billigten massive Überschreitung der Grenzwerte

Pratteln/Liestal, 27. Dezember 2000

Die Prattler Chemiefirma Rohner AG darf die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung im Bau 9 mit dem Segen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion noch bis Ende 2002 massiv überschreiten. Dies berichtet die "Basler Zeitung". Laut dem Bericht beträgt die Überschreitung von leicht flüssigen Lösungsmitteln VOC zwischen 50 und 70 Prozent. Statt fünf Jahre Übergangsfrist, wie es die Luftreinhalteverordnung vorsieht, gewährte Baudirektorin Elsbeth Schneider eine Frist von 16 Jahren. Die CVP-Baudirektorin begründete diese Politik mit der "Sicherung der Arbeitsplätze". Wenn der Kanton strikte nach der Bundesverordnung gehandelt hätte, wären 300 Arbeitsplätze in Frage gestellt worden.



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"Frau Schneider hat rücksichtsvoll entschieden"

Wo sind die Grenzen betreffend Überschreitung der Werte betreffend sauberer Luft? Im Dreiländereck gilt vermutlich die Schweiz als Musterschüler bezüglich Umweltschutz. Insgesamt darf die Schweiz für sich in Anspruch nehmen, dass in der Vergangenheit sehr viele Mittel in den Umweltschutz bzw. für eine bessere Luft investiert wurden. Die Mittel welche von den Firmen zur Verfügung gestellt werden, müssen zuerst verdient werden. So auch bei der Firma Rohner AG in Pratteln. Betreffend der Sicherung der Arbeitsplätze sei angemerkt, dass die Firma mehr als 100 Millionen Franken zukunftsorientiert investiert. Sei es in neue Technologien, Arbeitsplätze oder in die Verminderung ihrer eigenen Emissionen. Sowohl die Verantwortlichen der Firma wie auch der Regierung sind sich der Gesamtsituation mehr als bewusst. Ihre Entscheidungen gründeten mit Sicherheit einer genauen und behutsamen Lagebeurteilung. Besonders Frau Regierungsrätin Elsbeth Schneider hat in der Entscheidungsfindung ihre Verantwortung in der gesamten Dimension der Problematik äusserst rücksichtsvoll wahr genommen. Zuletzt ist die Firma Rohner AG in Pratteln ein wesentlicher Bestandteil wirtschaftlicher Prosperität. Die damit zusammenhängenden Vorteile für die Gemeinde Pratteln sind von grosser Bedeutung.


Samuel Wehrli, Pratteln




"Ohne faule Kompromisse geht nichts"

Das Ganze fing schon bei der "Geburt" der LRV (Luftreinhalteverordnung) an und dort im speziellen bei der unseligen Einführung mit dem Handel der sogenannten "Gutschriften" von anderen, teuer sanierten Betrieben wie z. B. der Gross-Chemie. Diese Unternehmen unterschritten die LRV-Grenzwerte, die Plusdifferenz durfte an andere Firmen verkauft werden, was diesen billiger kam als eine Sanierung! Nur hatten diese später das Sanieren verpasst resp. hinausgezögert. Arbeitsplätze waren immer ein gutes Argument, um die Verantwortung zu umgehen. Zweimannbetriebe konnten sich das nie erlauben. Das musste ja so kommen mit diesem faulen politischen LRV-Kompromiss. Jetzt soll man ja nicht jammern, denn Warnungen von fortschrittlichen Kreisen wurden damals in den Wind geschlagen, um ja nicht den politische Konsens zu gefährden. Das ist nun der Preis. Merke: Ohne faule Kompromisse geht in der Politik nichts. Auch bei unserer Luft!


Bruno Heuberger, Oberwil



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LGBTQIA+*

Jessica Brandenburger
Basler SP-Grossrätin
in einem Vorstoss
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Liebe Genossinnen Bekämpft Tapfer Qualen In Amt Und Geburten

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.