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Bildungs-Wunder in beiden Basel: Gleiche Stundentafeln

Die beiden Basel haben im Bildungsbereich so etwas wie eine – erwünschte – Fusion zustande gebracht: Ab dem Schuljahr 2014/2015 werden endlich gemeinsame Stundentafeln Realität – vom Kindergarten bis zum Gymnasium.
Liestal/Basel, 29. Juni 2012

Wie zwei glückliche Freunde, die nach einer strapaziösen Reise am Ziel angekommen sind, zeigten sich heute der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektor Urs Wüthrich (SP, Bild links) und sein baselstädtischer Amtskollege Christoph Eymann (LDP, Bild rechts) im Kantonsmuseum Liestal: Sie haben – unterstützt mit Beschlüssen des Bildungsrates (BL) und des Erziehungsrates (BS) umgesetzt, worauf schon Generationen warteten.

Ab dem Schuljahr 2014/2015 (Volksschulen) und 2015/2016 (Gymnasium) gelten in beiden Basel, von minimen Abweichungen abgesehen, übereinstimmende Stundentafeln auf allen Bildungsstufen vom Kindergarten über die Primar- und die Sekundarschule bis zum Gymnasium.

Schüler können eigenes Bildungsprofil bosseln

Wüthrich bezeichnete diese Reform als "spektakulär" in einem Bildungsraum Nordwestschweiz (mit den Kantonen Aargau und Solothurn), der bisher durch die massivsten Unterschiede in den Schweizer Bildungssystemen bestach. Die Überwindung dieses Bildungs-Förderalismus erst mal durch die beiden Basel sei, so Wüthrich, "wichtig für die regionale Perspektive". Eymann betonte, dass die harmonisierten Stundentafeln sowohl mit Harmos wie mit dem "Lehrplan 21" kompatibel sei: "Da sind wir voll dabei. Es werden keine Änderungen mehr nötig sein."

Fachleute aus beiden Basel, die an der Erarbeitung des historischen Konzepts mitwirkten, unterstrichen den Kern der Reform: Das neue harmonierte Angebotskonzept mit seiner Durchlässigkeit zwischen Leistungsniveaus und Offenheit für alle Anschlussschulen ermöglicht es dem Schüler, "dass er erstmals an seinem eigenen Profil arbeiten kann". Es geht also um ein Bildungs-Menü à la carte, das den Eleven mehr als bisher einen selbstbestimmten individuellen Fokus erlaubt.

 

Französisch und Englisch in der Primarschule

Sechs Jahre Primarschule, drei Jahre Sekundarschule und vier Jahre Gymnasium: Das ist die künftig in beiden Basel geltende Zeitraster. Während im Kindergarten auch künftig nur die obligatorischen Jahreslektionen vorgeschrieben sind, erhört sich die Zahl der Lektionen in der Primarschule von anfänglich 26 auf 30 Wochenstunden. Grund Die Einführung des Französisch ab der dritten Klasse und des Englisch aber der fünften Klasse. Neben dem freiswilligen Religionsunterricht wird neu das Fach "Ethik und Religion" fester Bestandteil der Stundentafel.

Mindestes 34 Stunden Wochenlektionen umfasst die in drei Leistungszüge aufgeteilte Sekundarstufe I; ergänzt werden können sie mit zwei freiwilligen Freifach-Lektionen. Ab achtem Schuljahr werden neben den 30 Pflichtlektionen mehrere Wahlpflichtfächer angeboten. Abgeschlossen wird die Sekundarschule mit einer Projektarbeit, die als Pflicht für alle gilt.

Streit um musische und gestalterische Fächer

In den Gymnasien werden gemeinsame Jahresstundentafeln eingeführt und die Maturitätsprüfungen aufeinander abgestimmt. Dadurch werden deren Resultate vergleichbar und eine gewisse Wahlfreiheit über die Kantonsgrenzen hinweg ermöglicht. Auf eine durchschnittliche Schulwoche entfallen 32 Lektionen. In der Einteilung der vorgeschriebenen Lektionenzahl auf die acht Semester sind die Gymnasien frei. Wie heute schon auf der Sekundarstufe II sollen zur Förderung des Austauschs auch auf der Ebene der Volksschule bikantonalen Schulleitungskonferenzen geschaffen werden.

Im Vorfeld der Medienkonferenz heute Freitagmorgen im Kantonsmuseum in Liestal hatten Verbände der musischen und gestalterischen Bildung einen "skandalösen Abbau" der von ihnen angebotenen Fächer kritisiert. Die Antworten der Bildungsfachleute wie auch der beiden zuständigen Regierungsräte waren etwas umständlich: Im Minimum werde weniger, im Maximum mehr als bisher angeboten, war der unverbindliche Tenor. Immerhin war zu vernehmen, dass es "noch kleinere Korrekturen" gebe, um den "kleinen Abbau" zugunsten technisch-naturwissenschaftlicher Angebote zu kompensieren.

Eymann erklärte, es im Bildungsbereich mit zahlreichen Partikular-Interessengruppen zu tun zu haben. "Wir müssen damit leben, dass nicht alle zufrieden sind."



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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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"In der Nacht auf Dienstag kam am Totentanz in Basel zu einem Totenfall."

nau.ch
vom 3. Januar 2023
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Ein anschauliches Fall-Beispiel.

RückSpiegel


Telebasel nahm im "Wahltalk" auf ein Zitat in einem OnlineReports-Artikel Bezug.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Melanie Thönen übernimmt am 1. Mai die Leitung des Pädagogischen Zentrums PZ.BS. Sie folgt auf Susanne Rüegg, die Ende August 2022 pensioniert worden ist.

Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.