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Kap-Haltestelle – in St-Louis für Velofahrer noch schlimmer

Velofahrer müssen in St-Louis eine behindertenkonforme Haltestelle der neuen Tramlinie 3 zu Fuss umgehen. Eine neue Variante im Match Tram kontra Velo.
St-Louis/Basel, 8. August 2017

Im Januar 2015 berichtete OnlineReports.ch, wie die Basler Elisabethenstrasse durch den schmalen Abstand zwischen Tramschiene und behindertengerechter Kap-Haltestelle, so der Fachausdruck – für vorsichtige oder etwas unsichere Velofahrer praktisch unbenutzbar wurde. Das hat bei den OnlineReports-Lesern zu einigen Reaktionen geführt. Mit dem Zielkonflikt zwischen zwei umweltfreundlichen Transportarten ist kaum jemand glücklich. 

Nachzutragen ist nun, dass auch eine französische Variante dieser schweizerisch-perfektionistische Kombination aus Behindertenfreundlichkeit und Velo-Schikane entstanden ist: dank der Tramlinie 3, die im Herbst eröffnet wird. Denn vergleichbare Vorschriften bestehen auch in Frankreich, wie von Daniel Hofer vom Bau- und Verkehrsdepartement zu erfahren ist.

Velofahrer absteigen

"Avenue du Général de Gaulle" heisst patriotisch die Strasse zwischen St-Louis und Burgfelden, in der eine der neuen Haltestellen der Linie 3 eingebaut wurde. Noch fährt das Tram nicht, aber die Velofahrer haben bereits die Bescherung. Entweder sie geraten in den Zwischenraum zwischen dem 30 Zentimeter  hohen Trottoir und den Schienen oder sie erkennen vorher die Markierung am Boden, die sie auf das Trottoir verweist. Dort erwartet sie ein Schild: "Cyclistes, pieds à terre", zu deutsch: Velofahrer absteigen. Denn das Trottoir ist zu schmal für Mischverkehr Velo/Fussgänger, weil vor der eigentlichen Haltestelle auch noch der Mast für die Fahrleitung Platz haben muss.

Unrealistischer geht es nicht. Eine Weisung, die allenfalls für Velofahrer über 65 taugt. Die jungen Zweiradfahrenden im Elsass fahren einfach auf dem Trottoir und künftig möglicherweise durch die wartenden Tramkunden hindurch. In Basel hat man es eine Zeit lang mit der Empfehlung versucht, das Velo in die Mitte des Schienenpaares zu lenken. Dem scheint man in Frankreich nicht zu trauen.

Bessere Lösungen

Der Korrektkeit halber ist anzufügen, dass der Konflikt zwischen Velo und Tram an der Haltestelle "Burgfelderhof" der verlängerten Linie 3 bestens gelöst ist. Es bleibt eine genügend breite Fahrspur für Velos, die aber beim zukünftigen Halten des Trams durch eine Rotlichtanlage gesperrt wird, so dass die Trampassagiere ungefährdet ein- und aussteigen können. Eine vergleichbare Lösung gibt es in Basel bereits an der Elsässerstrasse (kleines Bild).




Weiterführende Links:
- Neue Elisabethenstrasse: Kein Vergnügen für Velofahrer


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"Unter der Würde"

Eine unnötige Polemik. Kap-Haltestellen sind etwas extrem Nützliches. Wieso spielt nun auch OnlineReports die berechtigten Interessen der OeV-Fahrgäste gegenüber anderen Verkehrsträgern aus? Auf Gehstock, Rollator oder Rollstuhl Angewiesene gehören zu den schwächsten unter den Verkehrsteilnehmenden. Was ist daran falsch, ihre Minderprivilegien per OeV ein Stück weit zu vermindern? Oder geht es bloss um billiges BVB-Bashing? So oder so: Unter der Würde des Verfassers und von OnlineReports.


Beat Leuthardt, Jurist, BVB-Wagenführer, "Basta"-Grossrat, Basel



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"Das offensive Selbstverständnis des neuen Regierungspräsidenten nicht überall gut ankommt."

BZ Basel
vom 1. Juni 2021
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Das kein Wunder sein.

RückSpiegel


Telebasel nahm die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.