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Velohochbahn: Erste Fragen zum grünen Amigo-Deal

Liestal, 17. September 2020

Der offensichtliche Filz der grünen Baselbieter Parteispitze im Zusammenhang mit der geplanten Velobahn-Teststrecke zwischen Pratteln und Augst provoziert im Landrat erste Reaktionen.

In der Fragestunde von 24. September will CVP/GLP-Fraktionspräsident Felix Keller (Bild) von der Regierung wissen, wie die Zusammenarbeit zwischen der Baudirektion (geführt vom Grünen Isaac Reber) und der Firma "urb-x" (mit dem grünen Landrats-Gespann Klaus Kirchmayr, Fraktionspräsident, und Bálint Csontos, Parteipräsident, im Verwaltungsrat) erfolgte und wie dieser Auftrag abgegolten wurde.

Projekt-Rückzug?

Ausserdem erkundigt sich der Allschwiler Bauingenieur dazu, wann und wie die Regierung über das Pilotprojekt und die persönlichen Verbandelungen in Kenntnis gesetzt wurde. Schliesslich will Keller wissen, ob die Regierung bereit sei, das Pilotprojekt aufgrund des Filzvorwurfes gegenüber der Firma "urb-x AG" zurückzuziehen und dem Landrat in anderer Form vorzulegen.

Ohne jede Vorwarnung überraschten die beiden Baselbieter Regierungsräte Isaac Reber und Volkswirtschaftsdirektor Thomas Weber (SVP) vor einigen Tagen die Medien, die Öffentlichkeit und die kantonale Politik mit der Präsentation eines Velobahn-Prototyps der Firma "urb-x", die mit dem Holzbauunternehmer und früheren SVP-Landrat Christoph Häring in einer "strategischen Partnerschaft" (Kirchmayr) zusammenarbeitet.

Ein Auftrag zur Abklärung der Machbarkeit in Höhe von 130'000 Franken an das Joint Venture ist bereits vor längerer Zeit durch die Regierung vergeben worden.   

"Mit Steuergeldern promotet"

Geplant ist eine zwei bis drei Kilometer lange Velohochbahn zwischen Pratteln und Augst, die rechtzeitig zur Eröffnung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022 in Betrieb gehen soll. Medial habe weniger das Projekt als vielmehr der "grüne Filzvorwurf" zu reden gegeben.
 

Velohochbahnen als Brückenbauwerke in Leichtbauweise seien per se nichts Revolutionäres. Sie seien schon in anderen Ländern wie Dänemark oder China zur Genüge bekannt. Auffallend sei "eher die Technik der Steckmodule, welche bei diesem Pilotprojekt mit Steuergeldern promotet werden soll".




Weiterführende Links:
- Bis 2022: Ein Velo-Highway von Augst nach Pratteln
- Die grossartige Velobahn – das grüne Amigo-Geschäft


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"Die Auswege der Amigos"

Ich bin Velofahrer und freue mich immer über Neuigkeiten in Sachen Fahrrad. Freuen tue ich mich auch über die Auswege, die die Amigos finden werden, um sich bestmöglich aus der "Affäre" zu ziehen.


Felix Bornhauser, Basel




"Enormer Aufholbedarf"

Innovationen haben es schwer. Die Modulebauweise bei Verkehrsbauten hat seine Blüte längst gehabt, zur Pionierzeit der Eisenbahn. Als Krönung der "Nieten" denke man etwa an den Eifelturm. Er hat bis heute gehalten und kaum an Glanz verloren. Die Velobahn ist für mich der Missing Link zwischen einem Baugerüst – von heute auf Morgen aufgestellt – und Strassenbau mit Vorlaufzeit einer Generation und gebaut für die Ewigkeit. 

 

Filz oder nicht, ich habe meine (Velo)freunde daran. Jetzt kann kann sich jeder vorstellen, wie's geht, die geplante Veloquerung am Bahnhof SBB Basel Ost oder West zum Beispiel. Der Aufholbedarf an Veloinfrastruktur ist schweizweiz enorm.


Tilmann Schor, Basel



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"Stella Weihofen, seit 2019 im Vorstand, wurde neu als Kassier gewählt."

Juso Basel-Stadt
in einer Medienmitteilung
vom 22. November 2021
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Gender-Polizei her: Stella ist eine Frau.

RückSpiegel


Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einer Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung

Trotz Steuerfuss von 65 Prozent rechnet das Budget 2022 der Stadt Liestal mit einem Defizit von 4,7 Millionen Franken.

Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhielten von der Basler Regierung den Zuschlag für den Betrieb des Pavillon-Cafés im Schützenmattpark ab 2023.

Bettina Buomberger (40) wechselt von der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in die Finanz- und Kirchendirektion und übernimmt die Leitung des Personalamts an Stelle von Martin Lüthy, der den Kanton per 30. Oktober 2021 verlässt.

1'500 Unterschriften trägt die Petition an die Vertreter der Leimentaler Gemeinden, die mehr Velostrassen im Leimental fordert.

Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.