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Was Reber im O-Ton sagte: "urb-x" war "involviert"

Wenn es um Selbstlob ging, waren die Velobahn-Promotoren euphorisch. Aber um Worte ringend, wenn Staats-Aufträge an Parteifreiunde zur Diskussion kamen.
Liestal, 12. September 2020

Der grüne Baselbieter Baudirektor Isaac Reber (Bild) startete vergangenen Mittwoch mit einem Werbespruch in eigener Sache in die Medienkonferenz, an der er zusammen mit seinem Fraktionspräsidenten und "urb-x"-Verwaltungsrat Klaus Kirchmayr das Testprojekt einer 2,5 Kilometer langen Velo-Hochbahn von Pratteln nach Augst vorstellte: Die Regierung habe in den vergangenen Jahren "intensiv daran gearbeitet, dass wir unser Haus wieder in Ordnung bringen".

Regierungsrätliche Nebelkerzen

Als es dann darum ging, OnlineReports-Fragen zur Trägerschaft des Projekts und vor allem zu bereits vergebenen Aufträgen zu beantworten, lag die Unsicherheit so blank, dass sowohl Reber wie sein Regierungskollege und Volkswitschaftsdirektor Thomas Weber (SVP) zum Mittel der Nebelkerzen griffen, um nicht bis ins Detail transparent machen zu müssen, was an diesem Innovations-Projekt politisch brisant sein könnte.

Schon bei der Frage nach Trägerschaft und generell der Ausschreibung von Aufträgen brauchte Reber eine Kunstpause, bis er ausholte. "Grundsätzlich", holte er aus, sei der Kanton Baselland Träger des Projekts, dann aber war die Rede von einer "Partnerschaft mit dem Astra" (Bundesamt für Strassen). Alle Fragen würden im vierten Quartal im Rahmen der Landratsvorlage behandelt.

Rebers unkorrekte Richtigstellung

Nur widerwillig und umständlich beantwortete Reber die Frage nach bisher durch die Regierung erteilten Aufträgen. 130'000 Franken seien bisher gesprochen worden. Als die FDP-Landrätin und Kantonalpräsidentin Saskia Schenker später auf Twitter eine Bemerkung platzierte ("Neue Art der Start-up-Förderung im Baselbiet: man gibt sich einen Studienauftrag für 130'000.- plus das Pilotprojekt und hat dann das Patent für die europaweite Umsetzung") fuhr ihr Reber in die Parade: "Das ist falsch, bitte korrigieren. Vertragspartner war Häring & Co."

Das klingt wie ein Vertuschungsversuch. Wie der O-Ton aus der Medienkonferenz belegt, sagte Reber damals vor versammelten Medienvertretern, ohne dass Kirchmayr widersprach: "Es gab einen Auftrag an eine Gemeinschaft, Häring, worin auch 'urb-x' involviert gewesen ist." Es sei darum gegangen, die Idee zu konkretisieren und einen Prototypen zu erstellen.

Regierungsrat Thomas Weber muss gespürt haben, dass die Fragen heikel und die Antworten noch heikler wurden: Sofort eilte er Reber mit dem bekannten Mittel zu Hilfe, dass er mit den Worten ablenkte: Bei solchen Innovationen sei "natürlich sehr viel Herzblut und Risiko dabei".

Schwacher Teil der Vorstellung

Fraglos. Aber schon einen Prototypen vorzustellen, ohne proaktiv und transparent über Aufträge zu reden, ist ebenso schwach wie der Versuch, den Adressaten des Auftrags hinterher als die Firma "Häring" zu deklarieren, obschon zuvor von einer "Gemeinschaft" gesprochen wurde, an der auch Kirchmayrs Firma "urb-x" beteiligt ist – das eigentliche Hirn des Projekts. Hier muss "das Haus" noch deutlich nachgebessert werden.

Hier O-Ton der Regierungsrät Isaac Reber und Thomas Weber am 9. September 2020 auf Fragen von OnlineReports




Weiterführende Links:
- Bis 2022: Ein Velo-Highway von Augst nach Pratteln
- Die grossartige Velobahn – das grüne Amigo-Geschäft


 
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"Eine Wild!stauden-Mischpflanzung für mehr Biodiversität"

Gemeinde Riehen
Titel einer Medienmitteilung
vom 30. März 2021
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Neue Schreib!weise für Gender*neutralität im Flora?Bereich.

RückSpiegel


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Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

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In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

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Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

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Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

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Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

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