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Elsässerstrasse: Präzisierung zum Vergewaltigungs-Urteil

Basel, 17. November 2021

Das Basler Appellationsgericht stellt sich im Zusammenhang mit dem Strafprozess um eine Vergewaltigung an der Elsässerstrasse schützend vor seine Gerichtspräsidentin Liselotte Henz (FDP). Die hatte Ende Juli das Strafmass für den Täter reduziert.

Als Vorsitzende der Berufungsinstanz soll sie im Rahmen einer mündlichen Urteilsbegründung dem weiblichen Opfer mit den "Signalen", die es auf Männer aussendet, eine Mitschuld an der Tat gegeben haben. "Man muss feststellen, dass sie mit dem Feuer spielt", wird als ihr Zitat aus den Medien überliefert.

"Keine Zuweisung der Mitverantwortung"

In einer Medienmitteilung von heute Mittwoch präzisiert nun das Appellationsgericht: "Die Neubewertung der Strafzumessung bedeutet weder eine Infragestellung der Tat noch eine Zuweisung von Mitverantwortung des Opfers." Aus langen Passagen der ebenfalls heute veröffentlichten 126-seitigen schriftlichen Urteilsbegründung kann entnommen werden, dass das Opfer mit ihrem sexuellen Verhalten in der Tat "mit dem Feuer gespielt" haben könnte.

Doch dies – und dies ist das Entscheidende – hatte keinen Einfluss darauf, dass das Appellationsgericht am 30. Juli die teilbedingte Strafe für den heute 33-jährigen Portugiesen auf drei Jahre reduzierte. Das Strafgericht hatte ihn noch zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Ausserdem verhängte die Berufungsinstanz eine Landesverweisung von sechs Jahren und auferlegte dem Vergewaltiger Kosten von gegen 30'000 Franken.

Strafgericht habe "Vorgaben" missachtet

Das Appellationsgericht stellt dazu fest, "dass sich das Strafgericht bei der Festsetzung der Strafe nicht an die Vorgaben des Bundesgerichts zur Gesamtstrafenbildung gehalten hatte". Auf Grund der rechtlichen Vorgaben habe das Appellationsgericht "das Strafmass eigenständig neu beurteilen" müssen. Dabei seien die Vorgaben der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu beachten, nach welchen Kriterien die Schwere einer Straftat zu beurteilen und entsprechend das Strafmass festzusetzen sei.

Die Vergewaltigung ereignete sich am Morgen des 1. Februar 2020 im Windfang des Hauses, in dem das Opfer wohnt. An der Tat mitbeteiligt war auch ein damals 17-jähriger Portugiese. Die mündliche Urteilsbegründung hatte zu einer Demonstration von Frauen vor dem Gebäude des Appellationsgerichts an der Bäumleingasse geführt.




Weiterführende Links:
- Vergewaltigungs-Fall: Appellgericht gegen Staatsanwaltschaft


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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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"In der Nacht auf Dienstag kam am Totentanz in Basel zu einem Totenfall."

nau.ch
vom 3. Januar 2023
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Ein anschauliches Fall-Beispiel.

RückSpiegel


Telebasel nahm im "Wahltalk" auf ein Zitat in einem OnlineReports-Artikel Bezug.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

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Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

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Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

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Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

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